Gast
#2954548
Hallo Zusammen, ich bin Neueinsteiger und lese mich gerade in die Grundlagen für die AVR-Programmierung ein. Meine Frage bezieht sich auf die verschiedenen Möglichkeiten zB. einen ATmega32 zu betakten. Sieht man sich das Datenblatt ( http://www.atmel.com/Images/doc2503.pdf ) des Atmega32 an, so wird auf der ersten Seite unter Speed-Range ein Frequenzbereich von 0-16 MHz empfohlen. Der Atmega32 wird nach Datenblatt mit einem aktiviertem internen Oszillator ausgeliefert, der je nach Einstellung Taktfrequenzen zwischen 1-8 Mhz liefern kann und im default-Zustand mit 1 MHz schwingt. Desweiteren habe ich die Möglichkeit über einen externen Quarzoszillator eine Taktfrequenz vorzugeben. In vielen Teilen der verschiedenen Tutorials wurden dort anscheinend Quarze angeschlossen, die mit bis zu 40 Mhz schwingen (ich vermute dies, da oft in der Variable F_CPU des Codes die Taktfrequenz gespeichert wird). Meine Frage ist es nun, weshalb oft so hochfrequente Quarze angeschlossen werden, obwohl für fast die gesamte Atmegareihe einen Frequenzbereich von 0-16 MHz angegeben wird? Warum ist das möglich? Welche Auswirkungen hat dies? Was ist die maximal mögliche Taktfrequenz? Es wäre schön wenn jemand mir bei diesem Verständnisproblem helfen kann und eventuell auch kurz erklären kann, welche Punkte im Datenblatt für die Taktung entscheidend sind. Herzlichen Dank für die Hilfe!