Stefan M. schrieb:
> Die wirksame Antennenfläche ist in der Tat der Faktor, der den
> Wirkungsgrad killt.
> Ich kann theoretisch die Antenne soweit verkleinern, dass sie nur noch
> als Impedanzrichtig angkoppelter Schwingkreis wirkt und dann evtl. noch
> in einem Blechgehäuse eingebaut ist.
> Dann wird nichts mehr abgestrahlt, aber das SWR ist super...
> Man könnte es dann auch als resonanten Dummyload bezeichnen.
Oder wie eine schlechte Antennenleitung, 100m RG58 bei 2 Ghz.
Da kommta auch nichts mehr zurück, als 1:1,0.
Ich vergleiche den Lautsprecher immer gedanklich mit einer Antenne,
beide erzeugen Druckwirkungen.
Nach meiner Überzeugung longitudinale Druckwirkungen im Medium.
Wobei das Medium für "Funk" nicht materieller Natur ist, aber -in etwa-
sich so verhält.
Dass die -Damaligen- sich die Transversalwelle ausgedacht haben wart ein
Fehler, jedoch ein verständlicher Fehler.
Denn sie brauchten ja die Polarisationswirkung/Erklärung, denn diese war
ja eindeutig sichtbar.
Und das geht halt mit den beiden Ebenen E und H, am einfachsten.
Nur haben sie theoretisch gedacht und nicht praktisch.
Denn praktisch ist diese Welle nicht möglich.
Sie haben halt "Felder" erschaffen um von der Realität wegzukommen.
Es ist ganz einfach die Poalrisation von Licht sich vorzustellen, es
reicht zu wissen das sich Wellen unbeschadet durchdringen, zumindest bis
zu Frequenzbereichen die und zugänglich sind.
Es ist also durchaus möglich das sich longitudinale Druckschwankungen im
Medium ausbreiten deren Quelle nicht direkt am absolut gleichen
Ort/Punkt liegt.
Denn dann würden sie sich auskompensieren, so wie es zwei Lautsprecher
auch machen würden die nahe beieinander liegen.
Das Medium für Licht ist also ungleich feiner als Luft und auch ungleich
stärker "komprimiert", also dichter.
Ich meine es ist ungeheuer dicht (mit all den Konsequenzen die sich
daraus ergeben).
Eine davon ist die Weiterleitgeschwindigkeli, diese hängt ja bei
Schallwellen auch vom Mediumzustand/Dichte ab.
Lassen wie zwei Orte sein die unterschiedliche Druckunterschiede im
Medium erzeugen, lassen wir zwei Orte sein die auf diese
unterschiedlichen Druckunterschiede reagieren.
Nehem wir zwei Dipole, zwei Halbwellendipole mit Mittenspeisung.
Betrachten wir den Zustand 1, in diesem Zustand wird in der oberen
Hälfte (vertikal polarisiert) Überdruck erzeugt, es breitet sich als ein
Überdruck im Medium aus.
In der unteren Hälfte zeitgleich Unterdruck, dieser läuft ebenfalls im
Medium.
der andere Dipol, er sei ebenfalls vertikal, empfängt die beiden
Druckunterschiede gleichzeitig.
Er sei eine Vielzahl von Wellenlängen vom Sendedipol entfernt, ihn
treffen also (Wellenzustandsbetrachtet) oben die Überdruckzustände,
unten die Unterdruckzustände.
Das führt dazu das in diesem Dipol die Eigenresonanz des Schwingegbildes
angeregt wird (wechselnde Druckzustände an den beiden Dipolarmen).
Denn die beiden Zustände -Überdruck und Unterdruck- werden ja
unbeeinflusst zu ihm geleitet.
Wenn nun der Dipol horizontal gelegt wird dann treffen ihn an allen
Stellen sowohl die Überdruck, als auch die Unterdruckzustände ,an Allen
Stellen!! gleichzeitig)
Da führt zur Kompensation, darum empfängt er auch nichts.
Beim Vertikaldipol treffen die beiden Druckzustände etwas versetzt ein,
und das reicht aus damit er in Resonanz gerät.
Darum ist es auch wichtig die -wirksame Antennefläche- zu betrachten,
den sie ergibt unterschiedliche Laufzeiten zu den Dipolarmen (gekreuzte
Wegstrecken).
Eigentlich müsste der Enpfangsdipol gegenphasig zum Sendedipol schwingen
wenn er ein Vielfaches der Wellenlänge vom Sendedipol entfernt ist
(gekreuzte Wegstrecken).
Kurt