Tablet mit 12V Ladespannung an KFZ-Boardnetz

OP #2960734
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich hab hier ein Tablet (Acer A511), das mit 12V geladen wird.
Das würde ich gerne im Auto laden. Bisher hatte ich nur 5V-Geräte.
Die habe ich einfach mit einem Traco TSR 1-2450 (5V DC/DC-Wandler) 
angeschlossen und keine Probleme gehabt.

Das Tablet direkt anzuschließen bereitet mir aber Bauchweh.
Spannungsspitzen oder auch Ladeschlussspannung von über 14 Volt.

Welchen (nicht allzu komplizierten) Weg würdet Ihr nehmen?


Vielen Dank für Euren Input,

Tom
#2960770
Lesenswert?

Eigentlich solltest du auch am Zigarettenanzünder problemlos 13V 
erwarten können, wenn du nicht gerade ständig in der Stadt rumfährst, 
sonder auch gern mal auf der Autobahn oder länger über die Landstraße 
unterwegs bist und deine Batterie noch halbwegs in Ordnung ist.
Dann sollte ein StepDown-Schaltregler reichen. LoDrop-Linearregler geht 
nicht, weil der Ladestrom (12V, 1,5A) zu hoch ist.
Persönliche Seite #2960819
Lesenswert?

René B. schrieb:
> Eigentlich solltest du auch am Zigarettenanzünder problemlos 13V
> erwarten können,
Eher 13,8 bis 14,4 Volt. 13 V sind deutlich zu wenig.

> wenn du nicht gerade ständig in der Stadt rumfährst,
> sonder auch gern mal auf der Autobahn oder länger über die Landstraße
> unterwegs bist

Bei einem normalen Auto, das jünger als 30 Jahre ist, macht es keinen 
Unterschied wo man fährt, die Batterie auch schon bei kleinen Drehzahlen 
geladen.

> Dann sollte ein StepDown-Schaltregler reichen. LoDrop-Linearregler geht
> nicht, weil der Ladestrom (12V, 1,5A) zu hoch ist.

Soso, und du würdest auf Anhieb ein Schaltnetzteil bauen können, das bei 
den von dir postulierten 13 V mit deutlich mehr als 92% Wirkungsgrad auf 
12 V wandeln kann?
#2960877
Lesenswert?

fgq34t2t schrieb:
> Sag nicht, Du hast 12 durch 13 geteilt?
>
> :-))

Warum denn nicht?

Wirkungsgrad = Pout/Pin = (Uout * Iout) / (Uin * Iin)

Nachdem ein LDO recht wenig Eigenbedarf hat, können wir näherungsweise 
sagen: Iout = Iin und der Strom kürzt sich weg.

==> Wirkungsgrad = Uout/Uin

Die 13V hat der TO vorgegeben...

BTW: Auch bei 14V --> 12V hat der Linearregler noch über 85% 
Wirkungsgrad.
Gast #2960883
Lesenswert?

"Soso, und du würdest auf Anhieb ein Schaltnetzteil bauen können, das 
bei
den von dir postulierten 13 V mit deutlich mehr als 92% Wirkungsgrad auf
12 V wandeln kann?"

Das Thema was Schaltnetzteile. Nicht Linear-Regler.
#2960917
Lesenswert?

Ich darf zitieren:

Alexander Schmidt schrieb:
> René B. schrieb:
>> Dann sollte ein StepDown-Schaltregler reichen. LoDrop-Linearregler geht
>> nicht, weil der Ladestrom (12V, 1,5A) zu hoch ist.
>
> Soso, und du würdest auf Anhieb ein Schaltnetzteil bauen können, das bei
> den von dir postulierten 13 V mit deutlich mehr als 92% Wirkungsgrad auf
> 12 V wandeln kann?

Dein Zitat war zu kurz. Bei den 92% ging es tatsächlich um Linearregler.
Gast #2960933
Lesenswert?

Achso...!

Er vergleicht eine Linear-Regler Lösung von 13V auf 12V mit einem
Wirkungsgrad von 92% mit einer theoretischen Schaltnetzteil-Lösung.

Ja, vom Thema Linear-Regler war ich da schon zu weit weg.

Im Kfz haben wir halt nicht immer >12V, so dass ein Linear-Regler
von sich aus ausscheidet. Es sei denn, der Thread-Starter
möchte sein Laptop immer nur bei laufendem Motor laden.

~1V Drop wird er wohl immer bei einem Linear-Regler brauchen
und ein Kfz mit abgestelltem Motor unterschreitet die 13V
innerhalb kürzester Zeit.

Also Schaltnetzteil mit Buck und Boost oder Sepic. Und da wäre
der Wirkungsggrad ja erst mal egal (und in meinem Missverständnis
von 92% getrennt zu betrachten). Sicher, höher wäre schöner.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren