Kyocera Mita FS1020D Fehlermeldung

OP #2966992
Lesenswert?

Hallo Fohrengemeinde

Ich bin seit längeren im Besitz eines Schwarzweis Laserdrucker mit 
Duplexeinheit und Netzwerk der Fa. Kyocera Typ FS1020D
Dieser war bisher immer am 230V Netz und eingeschaltet, da der 
Netzschalter sich auf der Rückseite befindet und schwer erreichbar ist. 
( Schlafmodus gewisserweise ).

Seit meinem letzten Schock über die Stromrechnung habe ich mich 
entschlossen meine Werkstatt über einen zentralen Hauptschalter vor dem 
Verlassen stromlos zu schalten. Der Drucker ist dann auch stromlos.

Seit dem ist mir aber ein Verhalten des Druckers aufgefallen, welche ich 
mir nicht erklären kann.

Nach dem ich, bei eingeschalteten Netzschalter am Drucker, den 
Hauptschalter eingeschaltetet habe quittiert mir der Drucker das mit 
folgende Informationen der vier Leuchtdioden.
Phase 1 obere drei Leuchtdioden an untere Leuchtdiode aus.
Phase 2 obere drei Leuchtdioden aus untere Leuchtdiode an.
Blinkfrequenz der beiden Phasen ca 1 Sekunde.

Ein Blick in das Handbuch meint Fehlermeldung F2010 Checksummenfehler.

Wenn ich aber dann den geräteeigenen Netzschalter aus und nach 10 
Sekunden wieder anschalte , funktioniert der Drucker normal ohne 
Fehlermeldung.

Meine Frage ist folgende.

Hat von euch jemanden den gleichen Drucker, an dem er mal testen kann, 
ob dieser Fehler nur bei mir auftritt, oder ob das normal ist?

Hat jemanden von euch eventuell das Servicemanual und eventuell sogar 
die Schaltbilder dieses Druckers?

Ein Freund von mir hat den Drucker Kyocera F1010 ohne Duplex und ohne 
Netzwerkanschluss, bei ihm tritt dieser Fehler nicht auf.

Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen.

Bitte nicht den Vorschlag " Gerät am 230V Netz belassen " das war 
eigentlich nicht die Übung dieser Aktion, oder schalte Drucker erst nach 
dem betätigen des Hauptschalters ein.

Ansonsten wünsche ich frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue 
Jahr.

Ralph Berres
Gast #2967007
Lesenswert?

Bei mir werden Bildschirm, Hintergrundlampe, Drucker, ... über eine 
Steckdosenleiste eingeschaltet. Da tritt solch ein Fehler nicht auf.
Machmal sind die LEDs nicht wie gewohnt, was ich aber nie weiter 
beachtet habe, außer, wenn das Papier zu Ende war.

In der Regel halte ich den Drucker aber per eingebautem Netzschalter 
ausgeschaltet. Die Stromaufnahme ist dann auf Null und er bleibt beim 
Einschalten des Rechners still.

Stöpsel doch mal alle Kabel bis auf das Netzkabel vom Drucker ab und 
schalte dann über dann den Hauptschalter ein. Vielleicht wird er beim 
Hochfahren des Rechners durch irgendeine 'Kommunikation' gestört.
OP #2967040
Lesenswert?

m.n. schrieb:
> Bei mir werden Bildschirm, Hintergrundlampe, Drucker, ... über eine
>
> Steckdosenleiste eingeschaltet. Da tritt solch ein Fehler nicht auf.

Aha , also ist es bei mir defenitiv ein Fehler?

hp-freund schrieb:
> www.eurocommerciale.it/2003/Documenti/files/FS-1020D-SM-UK.pdf

Besten Dank für den Link. Ich habe es mir gerade runter geladen.

hp-freund schrieb:
> Call service 2000 is for the main motor error

Wundert mich ein wenig, weil beim Einschalten des Gerätes mit dem 
Netzschalter der Fehler nicht auftritt.

Was mich auch wundert. Laut (Block??)Schaltbild schaltet der interne 
Netzschalter auch komplett die Stromversorgung weg.

Was ist denn da anders, als wenn ich mit dem Hauptschalter der Werkstatt 
die Stromversorgung zuschalte?

www.eurocommerciale.it/2003/Documenti/files/FS-1020D-SM-UK.pdf
vielleicht bin ich zu doof , um das zu kapieren.

Oder hat von euch jemand eine Erklärung?

Ralph
#2967064
Lesenswert?

An Deinem Werstatt-Hauptschalter hängen ja sicher auch jede Menge andere 
Geräte die dann gleichzeitig mit eingeschaltet werden. Vielleicht 
verursacht das ja das Problem.

Was passiert wenn Du nur den Drucker an ne Mehrfachsteckdose mit 
Schalter hängst und ihn dann mit deren Schalter einschaltest?
OP #2967098
Lesenswert?

Jetzt tritt der Fehler auch auf, wenn ich den geräteeigenen Netzschalter 
betätige.

Ich muss mehrmals einschalten dabei mehrmals die Frontklappe öffnen, und 
mitunter auch den Toner rausholen , bis es irgendwann mal klappt.

Ein Motor dreht beim Einschalten wohl ziemlich volle Kanne, bis er
( im Erfolgsfalle ) auf niedriger Drehzahl weiter dreht. Im anderen 
Falle hört er nach ca 5 Sekunden einfach auf und die Fehlermeldung 
erscheint.

Nächster Test wird jetzt sein wenn ich das gerät in den Sleepmodus 
verfallen lasse.

Also im Sleepmodus scheint er einwandfrei raus zu starten.

Ralph Berres
OP #2967382
Lesenswert?

hp-freund schrieb:
> Ob das noch lange gut geht?

Ich weis es nicht.
hp-freund schrieb:
> Hast Du die Hinweise im Diagramm unter der Fehlermeldung ausgeführt?

Kann man das ohne den gesamten Drucker zu zerlegen?

Ob ich mich nach einen neuen ( gebrauchten gleichen Types ) Drucker 
umsehen sollte?

Eine Reparatur wird sich wohl kaum lohnen. Selbst wenn das Esatzteil 
irgendwo zu kaufen gäbe. Oder was würdest du an meiner stelle machen?

Ralph Berres
OP #2969203
Lesenswert?

Habe schrieb:
> Treiberneuinstallation
>
> war die Lösung.

Was hat denn eine Treiberneuinstallation auf dem Rechner damit zu tun, 
das der Drucker ( ohne irgend eine angeschlossene Schnittstelle ) erst 
bei gefühlt den 20. mal Startversuch mit dem Netzschalter und gefühlten 
5 maligen Entnahme der Tonereinheit aus dem Drucker wieder startet, und 
sonst die oben genannte Fehlermeldung bringt?

Ralph Berres
OP #2973272
Lesenswert?

Also ich habe mal an den 4 Elcos auf dem Board mit dem Oszillografen die 
Spannung gemessen. Bei 3 Stück war es eine saubere Gleichspannung von 
3,3V
bei einem waren es 5 Volt. Ein Ripple war bei keinen der Elcos zu sehen.

Was ich nicht rausgefunden habe, an welchen Pin und auf welche Weise der 
Prozessor beim einschalten sein reset bekommt.

Ralph Berres
Gast #2973281
Lesenswert?

Ich habe meinen 1020D noch nicht zerlegen müssen. Deshalb die Frage: 
Sind gesockelte ICs dabei (Speicher?), die man mal nachdrücken kann? 
Sowas hatte ich mal bei einem anderen Drucker, welcher durch Oxidation 
der Kontakte hin und wieder rumspann.
OP #2974792
Lesenswert?

mhh schrieb:
> Kann es sein, daß Firmware dort mit eingemeißelt wurde? Dann wirds
>
> blöd...

Du hast recht.

Das Steckmodul ist das Rom mit der Firmware drin.

Ich suche also jetzt das Mainboard KP1050 mit dem Firmware Rommodul.

Falls jemand sowas aus einen ausgeschlachteten Kyocera FS1020D hat, 
bitte melden.

Man kann nur hoffen, das es nicht das Engineboard KP1046 ist.

Das Netzteil habe ich auch schon auseinander gehabt. Das ist es nicht.

Ralph Berres
Gast #2975545
Lesenswert?

Ralph Berres schrieb:

>
> Falls jemand sowas aus einen ausgeschlachteten Kyocera FS1020D hat,
> bitte melden.
>
> Man kann nur hoffen, das es nicht das Engineboard KP1046 ist.
>
> Das Netzteil habe ich auch schon auseinander gehabt. Das ist es nicht.
>
> Ralph Berres

Aus technischer Sicht ist die Lösung des Problems natürlich 
hochinteressant und es schont auch die Umwelt, wenn das Zeugs nicht 
weggeworfen wird.

Dass das Problem sich nur über eine höhere Stromrechnung bemerkbar 
machen würde und du Vorschläge zum eingeschaltetseinlassen nicht hören 
möchtest bringt mich zu dem Vorschlag durchzurechnen, wie lange der 
Drucker den überhaupt noch seinen Dienst tun dürfte.

Und dann gegenzurechnen, ob es sich lohnt, Ersatzteile umherzuschicken, 
die womöglich das Problem dann auch nicht so wie gewünscht lösen.

Manchmal ist es bitter, sich von einem liebgewonnenen Gerät zu trennen. 
Doch die dann gewonnen Freiheit, es NICHT reparieren zu müssen, eröffnet 
auch wieder Potenziale für Neues!

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren