Einsatz von Phasenschiebern in Hochspannungsnetzen?

Gast #2973661
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Da hat der Troll recht. Strom verteilt sich nach den Kirchhoffschen 
Gesetzen.

Wollen die deutschen Netzbetreiber keine Transitgebühren zahlen, müssen 
sie irgendwie verhindern, dass der Strom den Weg über Polen nimmt.

Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Den Widerstand nach Polen erhöhen 
oder den Widerstand innerhalb Deutschlands verringern.

Die Frage, warum die Netzbetreiber die unsinnigere Möglichkeit wählen, 
kann dir wohl in diesem Forum wohl niemand beantworten.
Gast #2973741
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Man stellt die Netze auf Gleichspannung um, dann kann man mit Hilfe
von Dioden den Stromfluß in die falsche Richtung unterbinden.
Da sich die Dioden auf Grund der hohen Ströme stark erwärmen, werden
sie im Grenzfluß Oder wassergekühlt....

;-)

MfG Paul
Gast #2973824
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Lästermaul schrieb:
> Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Den Widerstand nach Polen erhöhen
> oder den Widerstand innerhalb Deutschlands verringern.
>
> Die Frage, warum die Netzbetreiber die unsinnigere Möglichkeit wählen,
> kann dir wohl in diesem Forum wohl niemand beantworten.


Die Antwort ist ganz einfach: gerade ist es politisch und finanziell 
einfacher die Phasenschiebertrafos zu bauen statt neue Leitungen 
innerhalb Deutschlands in den Süden.
Gast #2973881
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Den überschüssigen Strom könnten die ja in Gas umwandeln. Wasserstoff 
und Methan. Über weitere Prozesse wäre sogar die Umwandlung in flüssige 
Treibstoffe möglich. (Sogar "Richtiger" Diesel/Benzin)

Die Wissennschaft ist dran, es exisiteren auch schon veruschsanlagen.

Im Bereich der Mobilität würde man die Energie locker "Los bekommen".

Wenn die wegen überkapazität zeitweise eh abschalten müssten, sind die 
Umwandlungsverluste auch nicht mehr so relevant.

Klar gitbs auch Elektroautos, aber ob Akkus so viel effizienter und 
umweltfreundlicher sind, als Treibstoff herzustellen, weiß ich nicht.
Gast #2973883
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Sven schrieb:
> Den überschüssigen Strom könnten die ja in Gas umwandeln. Wasserstoff
> und Methan. Über weitere Prozesse wäre sogar die Umwandlung in flüssige
> Treibstoffe möglich. (Sogar "Richtiger" Diesel/Benzin)

Die haben nicht mal das Geld für ne einfache Stromleitung, aber für 
solche utopischen Anlagen??
Gast #2974288
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Andreas M. schrieb:
> Sven schrieb:
>> Den überschüssigen Strom könnten die ja in Gas umwandeln ...
>
> ... und dieses Gas dann unterirdisch speichern, so wie man das mit
> dem C0² machen will.

Eine bessere Lösung ist, keinen überschüssisgen Strom zu produzieren. 
Der "Grüne Wahnsinn" muss mal ein Ende haben.
Gast #2974316
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Andreas M. schrub:
>... und dieses Gas dann unterirdisch speichern, so wie man das mit
>dem C0² machen will.

Ja, freilich. Warum denn nicht?

Es gibt hier bei mir in der Nähe einen großen unterirdischen Erdgas-
speicher. Das war ursprünglich ein natürliches Erdgasvorkommen. Nun
wird er zum Lagern von Erdgas aus dem Verbundnetz benutz.

Wenn man Wasserstoff durch die Elektro-Liese, äh -lyse hergestellt hat,
kann man es mit dem Sabatier-Prozess in Methan wandeln und speichern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sabatier-Prozess

Der Wirkungsgrad wäre völlig Brust, weil die Elektroenergie ja ohnehin
erzeugt wird.

MfG Paul
Gast #2974332
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Paul Baumann schrieb:

> Der Wirkungsgrad wäre völlig Brust, weil die Elektroenergie ja ohnehin
> erzeugt wird.

Merkst du nicht wie blöd das ist? Elektrische Energie mit niedrigen 
Wirkungsgrad und hohen Subventionen zu erzeugen, und dann den 
Wirkungsgrad, mit zwei weiteren "Konvertierungen", noch weiter zu 
verringern.

Ist es nicht an der Zeit zu erkennen, dass der "Grüne Wahnsinn" nicht 
der Umwelt und schon garnicht den Bürgern, sondern nur der "Grünen" 
Klientel dient?
Gast #2974347
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Davis chrob:
>Merkst du nicht wie blöd das ist?

Ich merke, daß ich wie blöde diese Sch.... EEG-Umlage bezahle und daß
ich Leuten mit zuviel ihre Solaranlagen finanziere.

:-(

Die Regierung will das so -und die ist ja schließlich von der Mehrheit
gewählt worden.

Wenn das schon so ist, möchte ich (verdammt nochmal), daß von dieser
teuer bezahlten Elektroenergie nicht nur sinnlos Netze aufgeheizt 
werden,
sondern das man irgendetwas Sinnvolles damit anstellt -und sei es, mit
schlechtem Wirkungsgrad.

mfG Paul
Gast #2974349
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Schade.... Der VDE hat 4 Studien zu Kraftwerken, Lastverschiebung, 
Energiespeicher und Infrastrukturen erstellt.

Die Leseproben klingen da recht fundiert - nur leider kosten die Studien 
4x250 Euro :-(

Wir sollten da mal ein paar Politiker und Bürokraten raus werfen und mit 
den  eingesparten Steuergeldern die VDE Studien veröffentlichen.

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