Newbie fragt: Einfachster Weg Analog->AVR->RS232

Gast #214706
Hallo,

folgendes Problem:

Ein Piezo-Element setzt Vibrationen in Spannungsimpuls um
(Elektroschlagzeug für Arme). Dieser wird gebuffert und die Intensität
dieses Impulses möchte ich schließlich an meinen Computer senden (am
besten wohl die simple RS232 UART).

Also:

Analoges Signal(Impuls) messen -> Mit Mikrokontroller verarbeiten -> an
UART senden

Und das ganze am besten mit mehreren Kanälen - also z.B. 6
Piezoelementen. Über die Abtastrate bin ich mir noch nicht sicher -
Optimal wären sicher 8 kHz.

Mit einem Atmega8 ließen sich ja die Werte verarbeiten und an die UART
senden. Wie bekomme ich die analogen Werte am besten in den
Mikrokontroller ? Hat ein Atmega8 die Vorraussetzungen dafür schon an
Board ?

Oder gibt eine noch einfachere Lösung ?

Danke
Gast
Hi,

der Mega8 besitzt im PDIP Gehaeuse 6 ADC's mit 10Bit Aufloesung (im
TQFP Gehaeuse sogar 8).

Bei der Aufbereitung der analog Werte kann ich Dir nicht weiterhelfen.

Gruß,

Dirk
Gast
6*8000 = 48000 Byte = 384kBit

Soviel zum Thema RS232. Mit einem FTDI kommst du unter Umständen damit
hin. Viel mit Signalverarbeitung ist dann aber nicht mehr, erst recht
nicht, wenn du in C programmieren möchtest.
Gast
8kHz ist zu hoch, wenn Du mich fragst. 500 Abfragen pro sek. für jedes
Pad reichen dicke, damit bist Du auf 2ms genau. Weshalb willst Du nicht
gleich auf MIDI ausgeben? Ich habe das Ganze wor einigen Wochen mit ´nem
ATMEGA16 gebastelt, hat 12 Kanäle, Anschlagdynamik und ´n Display, um
jedem Pad auch noch ´ne passende Note und den entsprechenden MIDI-Kanal
mitliefern zu können. Das eher schwierige Problem was das Aufbereiten
der Analog-impulse, die vom Piezo kommen, da diese sehr kurz und spitz
sind und sich außerdem das Piezo aufläd, wenn man nicht einen
hochohmigen Widerstand darüberschaltet. Alles in allem brauchst Du für
einer vernünftige Umsetzung Deines Vorhabens aber noch umfassende
MIDI-Kenntnisse (oder was soll´s werden?) und ein schnelles Programm im
Prozessor, was im Hintergrund dann auch noch die zu sendenden Daten
berechnet. Nicht zu vergessen ein Grundkurs in Mechanik, um die Pads
sauber aufzuhängen, damit sie eine gute Reproduzierbarkeit der auf sie
einwirkenden Kräfte ermöglichen.
Gast
Hi TravelRec,

das hört sich interessant an.

Ich war mir wie gesagt nicht sicher wie hoch die Abtastrate sein muss
damit keine Verzögerung bemerkbar ist.

MIDI hatte ich auch erst geplant, aber das wäre mehr Aufwand zumahl
meine Soundkarte kein Midi-Eingang besitzt und ich somit letztendlich
sowieso auf eine andere Eingangsmöglichkeit (oder neue Soundkarte)
angewiesen wäre.

Meine Stärken liegen eher im PC Bereich was das Programmieren angeht
(bin wie gesagt Atmel Newbie). Die seriellen Signale sollen dann
mittels eines virtuellen MIDI-Gerätes an Cubase weitergeleitet werden.
Da gibts auch schon Lösungen für. Weniger Aufwand.

Das mit den Pads muss ich schauen. Ist einfach ein Versuch für einen
Freund.

PS: Hast du vielleicht Infos/Datenblätter von deinem Projekt ?

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