Hallo Experten Suche dringend Hilfe.
Ich möchte mir eine Drehbank anschaffen. Dazu habe ich die folgenden ins
Auge gefasst.
Bernardo Junior 150
Holzmann ED 1000N
PAULIMOT PM3800
Leider haben alle diese zwei Probleme. Zum einen sind sie sehr schwer
und des weiteren auch recht groß. Da ich diese alleine in den Keller
bringen muss gibt es dadurch einige Schwierigkeiten. Die Kellertreppe
dürfte mit Hilfe von Bohlen und einer Winde kein allzu Großes Hindernis
darstellen. Dann kommt aber das Nadelöhr den gleich am Ende der Treppe
müsste ich die Kiste mit der Drehbank durch die Kellertür bringen welche
sich neben der Treppe befindet. Ich müsste sie also in einem 90 Grad
Winkel um die Ecke schaffen. Welches in der Länge nicht möglich ist.
Somit müsste ich sie also hochkant stellen ( dazu müsste natürlich
vorher eventuelles Öl entfernt und nachher wieder eingefüllt werden )
anschließend müsste die Kiste gedreht werden um sie dann wieder in die
Waagerechte zu bringen. Spätestens an diesem Punkt ist es mir wohl nicht
mehr möglich dieses alleine zu schaffen, obwohl ein sogenannter
Werkstattkran zur Verfügung steht denn der Keller ist nur Gerade mal
wenige Zentimeter höher ist als die Kiste wohl ist. Somit ist der
Einsatz dieses Krans wohl nicht oder nur bedingt möglich. Die einzige
Möglichkeit eine der Drehbänke in den Keller zu bringen wäre wohl diese
in der Garage in entsprechende Einzelteile zu zerlegen um zumindest das
Gewicht entsprechend zu verringern und sie dann in den Keller zu bringen
um sie dann dort wieder zusammen zu bauen. Ich hoffe das der
Getriebekasten oder wie immer das Linke Teil sich nennt relativ einfach
abzubauen ist um dann diesen und den Rest quasi in zwei oder mehr teilen
in den Keller bringen kann.
Da ich aber keine Erfahrung damit habe stellt sich mir die Frage kann
man das so einfach machen oder könnte es nach dem Zusammenbau dazu
kommen das sie nicht mehr so richtig funktioniert weil danach eine neu
Justierung erforderlich ist welches mir nur schwer oder überhaupt nicht
möglich ist. Falls eine neu Justierung erforderlich ist wie kann sie
durchgeführt werden?
Somit also meine Frage ob jemand schon Erfahrungen mit dem
auseinandernehmen und wieder zusammen bauen einer dieser Geräte hat.
Bitte nur auf dieses Problem antworten und nicht ich solle mir einer
kleineren anschaffen oder sonstige Antworten welches mit dem
eigentlichen Problem nicht zu tun hat.
Bei einer vernünftig konstruierten Drehbank ist das Bett durchgehend
auch unter dem Spindelstock geschliffen. Der Spindelstock ist dann aus
zwei Teilen aufgebaut, der untere Teil sollte dann die zum Prismenbett
passenden Führungen eingearbeitet haben, die Justierung sollte daher
auch beim Abbau des kompletten unzerlegten Spindelstocks erhalten
bleiben.
Ob das bei den von dir angeführten Drehbänken tatsächlich der Fall ist,
kann ich aber leider nicht sagen, da ich diese Drehbänke nicht kenne.
Ich würde jedenfalls vor dem Kauf den Händler fragen, was er dazu sagt.
Bei Bernardo habe ich selber meine Fräsmaschine und meine Drehbank
gekauft, dort sind auch Fachleute tätig, die dir sicher weiterhelfen
können. Zu den anderen Maschinen kann ich leider nichts sagen, da ich
mit diesen Firmen noch keine Erfahrungen habe.
Prinzipiell ist das neu justieren aber kein Hexenwerk, beim Hersteller
wurde Spindelstock und Bett ja auch separat gefertigt und erst dann
zusammengebaut und justiert.
Ich würde dir auch vorschlagen, in einem anderen Forum bei Peters
CNC-Ecke nachzufragen, da ist die Chance wesentlich höher, dass jemand
die von dir genannten Maschinen kennt und mehr dazu sagen kann.
http://www.cncecke.de/
Du musst dich zwar registrieren, kostet aber nichts und das Forum ist
wirklich zu empfehlen.
Natürlich kann man problemlos die Spänewanne/Spritzschutzschild,
das Futter, den Reitstock und den Schlitten abnehmen,
aber schon den Spindelstock würde ich nicht demontieren,
du müsstest ihn wieder ausrichten. Hier sihst du, welche Arbeit es ist:
http://www.holgerlauer.de/Download/Spindelstock.pdf
Also kannst du am Gewicht nicht so viel ändern, die paar Kilo des Motors
machen den Kohl auch nicht fett.
Gar gewaltig wird des Meisters Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft.
Du brauchst nur Punkte an denen du den Hebel ansetzen kannst.
Und ein zweiter Mann ist immer nützlich.
Kauf dir eine kleinere Drehbank, so um 100kg, die geht auch um die
Ecken.
MaWin schrieb:> Du brauchst nur Punkte an denen du den Hebel ansetzen kannst.
Deckenstütze vom Bau (mieten) zwischen Boden und Decke
(Teppichstücke o.ä. unterlegen um Schäden zu vermeiden)
spannen, dann kann man überall einen Ankerpunkt haben.
Ein Kettenzug bis 1,5~2To. ist hier am geeignetsten weil
der fein dosierbar ist.
ich denke mal, du kennst niemanden der dir helfen kann, aber könntest du
nicht bei einem Umzugsunternehmen nachfragen, ob sie dir die Kiste eben
in den Keller stellen ? Habe zwar keine Ahnung, was das kostet, aber
selbst wenn du die Maschine zerlegen kannst, werden die Teile immer noch
mehr wiegen, als du alleine bewältigen kannst. Ich denke, die werden so
um die 500 Kilo wiegen und mehr als 100 Kilo wirst du alleine bestimmt
nicht bewegen können.
Gruß Thomas
Hi,
für mich sieht das so aus, daß die Maschinen dieser Grössenordnung in
der Mitte der folgenden Varianten sind:
A: Kleine Maschinen: Bett und Spindelstock ein Stück
B: Mittlere Maschinen: Spindelstock sitzt auf einer V-Nut. Ausrichten
nahezu unmöglich bzw. nicht nötig.
C: Grössere Maschinen: Alles frei ausrichtbar.
Frag die Händler. Bei dem Preis sollte man eine vernüftige Antwort
erwarten können.
Die gepostete Anleitung zum Ausrichten des Spindelstocks (so nennt sich
der Klotz wo die Spindel gelagert ist, Du nanntest das
"Getriebekasten"), ist aber ja auch idiotensicher.
Das Moped gleich mal zu zerlegen und dann wieder zusammenzubauen ist
sowieso eine gute Idee. So lernst Du die Maschine kennen. Die erste Zeit
damit ist ohnehin Selbstzweck, Du kümmerst Dich nur um die Maschine
anstatt gleich Teile zu machen.
Aber wie auch immer, bei so einer Investition wäre es mir das Geld wert,
ein bis zwei Schränke (Möbelpacker, Polen, was auch immer) für eine
Stunde zu bezahlen.
Viel Spass damit!
Gruß,
Norbert
also:
ich habe gerade das selbe problem, bin aber bereits beim schritt
ausrichten.
überleg dir sehr gut, wie du das teil auf dem stiegenabsatz kippen
willst.
ich habe eine vöst da 160 (rund 550kg) ind die teile
spindelstock(~50kg+motor), bett(420kg) und untergestell(der rest)
zerlegt.
=>1. vergiss das zerlegen des spindelstocks, das bringt gewichtsmässig
fast nichts (ob du 420 oder 470kg heben musst ist egal) macht aber beim
zusammenbau nur ärger. (ich habe diesen fehler leider gemacht und würde
jedem davon abraten)
mein ablauf war folgender:
maschine mit hallenkran zerlegen und auf rollbaren untersatz
festschrauben.
in das haus rollen zwei balken unter den untersatz legen. flaschenzug
anschlagen. balken über ein scharnier auf der ersten stufe aufkippen
(keine angest, wenn das scharneir am balken verschraubt ist und der
balken an der unterseite NICHT auf der kante, sondern durch einen
verschraubten keil nur auf der stufe selbst aufliegt, entstehen keine
hangabtriebskräfte und du benötigst keinen anschlagpunkt im haus sondern
kannst das gewicht am balken selbst befestigen) die balken an der
oberseite einölen und langsam mit dem flaschenzug ablassen. das kippen
habe ich zusätzlich mit einer kette gesichert.
dann mit dem flaschenzug lanksam ablassen. (so habe ich auch die fräße
mit einer tonne in den keller bekommen)
ausrüstung zum zerlegen :hallenkran + div anschlagmittel
ausrüstung zum transport: schwerlastwagen mit verschraubungen und
gleitflächen an der unterseite, 8fach flaschenzug , 1.5to kettenzug (zur
sicherung beim kippen und im falle des falles) zwei balken 100*150mm 4m
lang mit 150mm stahlblechwinkeln als auflager und zum kippen (als "dach"
auf den balken geschraubt) div. gurten
ausrüstung zur montage: hydraulischer werkstattwagenheber und diverse
paletten, um das maschinenbett in die höhe zu pumpen und beidseitig
sichern zu können.
wir waren zu zweit und wir mussten nie mehr wie 70kg gemeinsam heben
(die balken)
alleine ist das eigentlich nicht zu schaffen, zu zweit aber eigentlich
kein problem.
mein tipp: besorg dir alles was du bekommen kannst (scherenwagenheber
aus dem auto, anschlaggurte ratschengurte kettenzüge) und überleg dir
kenauwie du das machen willst, wenn dir das ding unvorbereitet kippt
hast du ein echtes problem.
bedenke, dass treppen irgendwo bei 400kg vor allem in privathäusern an
ihre grenzen kommen.
> ich habe eine vöst da 160 (rund 550kg)> fräße mit einer tonne in den keller bekommen)
Der arme Entrümplungsdienst der den Keller entrümpeln
muß wenn du mal stirbst, die fragen sich doch ob das
Haus drumrumgebaut wurde nachdem die Maschinen mit dem
Kran im Keller gelandet waren...
Aber keine Frage, ich kenne Firmen, die tonnenschwerbe
Objekte nur mit Muskelkraft an unmögliche Orte bewegen,
mit Hebel, Flaschenzug etc. Deren Dienste kosten aber
was.
Kommt wirklich auf die Maschine an.
Bei meiner großen Voest lässt sich Bett und Spindelkasten mit
einigen Schrauben trennen.
Ausgerichtet ist das mit 2 Druckschrauben, die verbleiben in
ihrer Stellung.
Aber auch die Ausrichtung ist mit Hausmitteln ( Meßuhr ) zu
machen. Eine Welle ins Futter ( möglichst lang ), Meßuhr in die
Meißelaufnahme. Komplett abfahren, Werte notieren.
Futter von Hand 180 Grad drehen, gleiches Spiel.
Eventuell Ausrichtung ändern.
Kein Hexenwerk.
Grüße Bernd
Clemens S. schrieb:> ausrüstung zur montage: hydraulischer werkstattwagenheber und diverse> paletten, um das maschinenbett in die höhe zu pumpen und beidseitig> sichern zu können.
Geht auch mit zwei Leitern und einem Stahlträger (ca. 20kg) um eine
Portalbrücke zu improvisieren. Man muss nur den Schwerpunkt von der
Maschine finden damit das Teil schön waagerecht gehoben werden kann.
> wir waren zu zweit und wir mussten nie mehr wie 70kg gemeinsam heben> (die balken)> alleine ist das eigentlich nicht zu schaffen, zu zweit aber eigentlich> kein problem.
Geht auch allein und würde ich auch wieder so machen.
> mein tipp: besorg dir alles was du bekommen kannst (scherenwagenheber> aus dem auto, anschlaggurte ratschengurte kettenzüge) und überleg dir> kenauwie du das machen willst, wenn dir das ding unvorbereitet kippt> hast du ein echtes problem.
Mit einer handwerklichen Ausbildung sollte man jede Eventualität
meistern können. Für Akademiker ist das dann eine andere
Herausforderung.
> bedenke, dass treppen irgendwo bei 400kg vor allem in privathäusern an> ihre grenzen kommen.
Auch hier können Deckenstützen wertvolle Hilfe leisten wodurch die
Belastbarkeit sich locker vervielfachen lässt. Muss natürlich örtlich
möglich sein, d.h. man muss die Kräfte problemlos am Auflager ableiten
können.
Hallo zusammen
Zunächst einmal vielen Dank für die schnellen Antworten auf mein
Problem. Ich hätte nicht erwartet das so schnell geantwortet wird.
Da ich in mehreren Foren diese Frage gestellt haben möchte ich hier
zusammen auf die Antworten eingehen.
Vorweg möchte ich zunächst einmal auf meine vorhandenen Gerätschaften
eingehen welche ich einsetzen kann. Vorhanden sind bzw. sind Bestellt.
Rangeierwagenheber 2Tonnen
Werkstattkran 2Tonnen
Balancer für Werkstattkran 750Kg
Sackkarre 300Kg
Spanngurte 2 Tonnen, Hebekraft 1 Tonne
Winde mit aufgewickeltem 8mm Drahtseil
6 und 8 mm Drahtseil noch lose
Flaschenzug max. Tragkraft unbekannt aber wohl nicht unbedingt für
dieses Gewicht geeignet
Kunststoffseil ca. 1cm. Durchmesser
Bolenbretter um auf die Treppe zu legen
100er Balken in verschiedenen Längen
2 Transportwagen mit Lenkrollen und einer mehreren mm dicken
Eisenplatte. Eine mit 4 Rollen und eine mit 6 Rollen. Jede Rolle hat
eine Tragkraft von 50 Kg.
Im Graten eine Möglichkeit um die Winde anzubringen bzw. das Seil.
1 Zoll Rohre um die Kiste damit wegzuschieben.
1,2 cm dicke Spannplatten
Sperrholzplatte ca. 2cm Dick
Kalksandsteine um damit eventuell eine Auflage für die Kiste zu
errichten damit sie im Extremfall nicht auf den Boden knallt sondern
vorher abgefangen werden kann.
Mir wäre es natürlich am liebsten wenn ich sie komplett in der Kiste in
den Keller bringen könnte, und das alleine. Somit kommt im Falle eines
Falles nur ich zu Schaden und nicht ein Fremder was ich nicht möchte.
Aus diesem Grunde möchte ich auf Nachbarschaftshilfe oder sonstigen
Menschen verzichten.
Nun aber noch einmal kurz wie ich es mir vorgestellt habe die Kiste in
den Keller zu bringen. In der Kiste deshalb da man hier gut Gurte und
oder Drahtseile drum schlingen kann ohne die Maschine zu beschädigen.
Auch wenn man mal an der Wand oder Decke kommt ist dieses dann nicht das
Problem.
Die Bohlen auf die Treppe legen, die Kiste an der Winde befestigen und
anschließend damit langsam die Treppe herunterrutschen lassen. Wenn es
klemmen sollte etwas nachschieben. Im Flur dann mit Hilfe der
Transportwagen und oder Werkstattkrans in den Keller bringen und dann
mit dem Werkstatkran aufs Untergestell setzen. All dieses ist wohl kein
Problem. Das einzige wo es entsprechen Haarig ist ist nun mal der Punkt
die Kiste vom Ende der Treppe in den Flur zu bekommen. Der länge nach
bekommt ich die Kiste nicht um die Ecke da diese wohl ca. 1,80 Meter
lang ist (geschätzt aus Drehbank bis zu ca. 1,70m plus Holzstärke und
noch etwas Luft zwischen Maschine und Wand der Kiste). Wenn sie Hochkant
auf dem Boden steht habe ich somit max. ca. 22 cm Luft. Da ich sie aber
auf irgendwas stellen muss um sie zur Seite schieben zu können (z.B. ein
Rohr welches einen Durchmesser von 3,5 cm hat verringert sich dieses
Platz entsprechend. Somit gibt es nicht genug platz um die oben genannte
Winde an der Decke zu befestigen um sie anzuheben, etwas Richtung Flur
zu ziehen um sie somit letztendlich wieder in die Waagerechte zu
bringen. Ein weiterer Knackpunkt ist die Tür Höhe. Diese ist gerade mal
vom Boden aus gemessen 1,80 Meter hoch zudem hat sie auf dem Boden noch
ein Quereisen von ca. 1,5 cm Höhe Somit sehe ich augenblicklich noch
keine andere Möglichkeit als sie wohl doch auseinanderzunehmen und sie
dann in Einzelteile in den Keller zu bringen. Was mit Sackkarre usw.
wohl einfach zu bewerkstelligen ist.
Allerdings habe ich mir auch schon überlegt ein Modell zu bauen um damit
dann zu Testen ob es nicht doch geht und wenn ja wie es am besten
gehandhabt werden kann. Auch habe ich mir überlegt aus Kartons die Kiste
nachzubauen und dann kann ich testen ob es zumindest von der Größe her
irgendwie machbar ist diese durch die Tür zu bekommen. Leider kann ich
nicht das Gewicht simulieren um es noch realistischer zu gestalten.
Zudem wurde mir vorgeschlagen eine leichtere Drehbank zu Kaufen. Nun das
möchte ich nicht da diese wohl zunächst sicherlich ausreichen wäre aber
wie ich mich kenne würde ich schon nach kurzer Zeit diesen Kauf bereuen
weil sie dann einfach zu klein ist. Deshalb habe ich bewusst solche
Geräte ausgesucht welche irgendwie gerade noch in den Keller zu
Transportieren sind.
Mal schauen wie ich es schaffe.
Nochmals Danke für die Antworten.
Die Vorstellung, dass du die verpackte Drehbank inklusive Kiste alleine
in den Keller bekommst, ist meiner Meinung nach völlig unrealistisch.
Beispiel Bernardo 150:
Diese Drehbank wird meines Wissens komplett montiert inklusive
Untergestell in einer einzigen Kiste verpackt. Diese Kiste wird
mindestens 1,80m lang, 0,80m breit und 1,50m hoch sein. Wie willst du
sowas (bei ca. 500 kg Gesamtgewicht) alleine bei sehr beengten
Verhältnissen hochkant stellen, umdrehen und wieder in die Waagrechte
umlegen?
Ich bezweifle auch, dass die Verpackung für sowas ausgelegt ist. Das
Untergestell wird vermutlich mit vier Schrauben auf einer Holzpalette
befestigt sein und das wars. Die Kiste ist dann um die Palette herum
angenagelt. Wenn du die Kiste umlegst bzw. hochkant stellst, wird sich
die Drehbank vermutlich von der Palette losreissen und lustig in der
Kiste herumrutschen, wenn nicht überhaupt die ganze Kiste in Einzelteile
zerbricht.
Ich würde dir ganz dringend empfehlen, vor einer solchen Aktion noch mal
mit dem Händler über dein Vorhaben zu sprechen und idealerweise Drehbank
und Verpackung vorher beim Händler anzusehen.
Mal ganz abgesehen davon, das der Schwerpunkt von Maschine und
Untergestell ziemlich hoch sein dürfte was die Kippneigung kritisch
macht.
Mit Spanngurte an den Lasten zu arbeiten ist ein wenig gewagt, nicht
weil die reißen, vielmehr weil die wegen der asymmetrischen
schwerpunktigen Last verrutschen könnte. Auch sollte man Schwerpunkt
und Freiheitsgrade mal durchdenken.
Besser wären zwei Stahlplatten mit einem Loch in der Mitte und einer
angeschweißten Öse an der oberen Platte, die man dann im Schwerpunkt
vom Bett mittels einer stabilen Gewindestange unverschieblich befestigt.
An der Öse kann man dann sein Hebewerkzeug befestigen.
Die Hälfte der Teile deiner Liste wirste gar nicht brauchen,
oder sind untauglich, andere notwendige Werkzeuge fehlen
dagegen ganz, was den Erfolg im Moment bezweifeln lässt.
> Deshalb habe ich bewusst solche Geräte ausgesucht welche> irgendwie gerade noch in den Keller zu Transportieren sind.
Da hast du dich dann aber vertan :-)
ich hoffe, du machst ein paar Fotos oder ein Video von der Aktion und
gibst uns noch mal Rückmeldung. Würde mich ja schon interessieren, wie
die Geschichte ausgeht.
Gruß Thomas
>Würde mich ja schon interessieren, wie die Geschichte ausgeht.
Mir ist völlig unverständlich, warum "Hilfesuchender" diese Aktion
unbedingt alleine ohne Helfer durchziehen will.
Gesetzt den Fall, die Drehbank kippt um und er liegt mit einem
gebrochenen Bein drunter. Wenn er das komplett alleine macht, findet man
ihn möglicherweise erst dann, wenn sich die Nachbarn über den strengen
Geruch beschweren, der dann aus dem Keller kommt.
Alleine aus dem Grund würde ich zumindest einen Beobachter dabeihaben
wollen, wenn er schon niemanden mithelfen lassen will.
Hallo,
es gibt Firmen, die auf sowas spezialisiert sind, da solltest Du mal ein
Angebot einholen, bevor du da selber zu schaden kommst und die Maschine
garnicht mehr nutzen kannst!
MfG
Andreas schrieb:> Gesetzt den Fall, die Drehbank kippt um und er liegt mit einem> gebrochenen Bein drunter. Wenn er das komplett alleine macht, findet man> ihn möglicherweise erst dann, wenn sich die Nachbarn über den strengen> Geruch beschweren, der dann aus dem Keller kommt.
Im Worst-case-Fall kann man ja lautstark oder per Handy Hilfe rufen
aber er hat ja noch den Wagenheber.
Andreas schrieb:> Mir ist völlig unverständlich, warum "Hilfesuchender" diese Aktion> unbedingt alleine ohne Helfer durchziehen will.
Hast wohl nicht gelesen was Hilfesuchender dazu geschrieben hat?
> Mir wäre es natürlich am liebsten wenn ich sie komplett in der Kiste in> den Keller bringen könnte, und das alleine. Somit kommt im Falle eines> Falles nur ich zu Schaden und nicht ein Fremder was ich nicht möchte.> Aus diesem Grunde möchte ich auf Nachbarschaftshilfe oder sonstigen> Menschen verzichten.
Wenn er auf die Ratschläge gehört hat, wird er das Teil wohl zerlegen.
Michael S. schrieb:>> Hast wohl nicht gelesen was Hilfesuchender dazu geschrieben hat?
Und du wohl nicht, was Andreas geschrieben hat:
"Alleine aus dem Grund würde ich zumindest einen Beobachter dabeihaben
wollen, wenn er schon niemanden mithelfen lassen will."
nicht "Gast" schrieb:> Und du wohl nicht, was Andreas geschrieben hat:> "Alleine aus dem Grund würde ich zumindest einen Beobachter dabeihaben> wollen, wenn er schon niemanden mithelfen lassen will."
Hilfesuchender schrieb "oder sonstigen Menschen" und das schließt
einen Beobachter mit ein, dann hat er nämlich auch einen Zeugen
weniger, wenn fremdes Inventar zu Bruch gehen sollte.
Was auch immer die Motivation des Threaderstellers für eine "Mach ich
alleine, ich lasse niemanden zusehen oder mithelfen" - Aktion ist. mir
persönlich wäre das Risiko eines schweren Unfalls zu groß.
Ich habe seinerzeit selber eine wesentlich kleinere Drehbank in meine
Werkstatt beförderrt, das war nur eine Bernardo Profi 750 LZ mit ca. 150
kg.
Trotzdem muss ich rückblickend sagen, dass das keine gute Idee war. Beim
Hochheben auf die Werkbank ist mir die Maschine fast umgekippt, weil
man den Schwerpunkt mangels Erfahrung schlecht einschätzen kann.
Wenn dir sowas auf den Fuß fällt, ist das auch bei 150 kg nahe am
Totalschaden (des Fußes, die Drehbank wirds möglicherweise aushalten).
Selbst wenn die Drehbank komplett zerlegt wird, auch das Bett alleine
ist meiner Meinung nach nur mit mehreren Helfern zu schaffen.