BLDC controller

OP #2978353
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Hallo Allerseits,

Ich habe da eine Sache, die ich nicht (noch nicht) verstehe.
Ich habe vier identische BLDC controller (home made). Gleiche Platine, 
gleiche Firmware, gleiche Motoren und gleiche Propeller.
Wenn ich nun jeden Motor einzeln anschalte und mit 3000 U/min betreibe 
benötigen die controller ein Master Duty Cycle von 3700 (einheitenlos, 
bei  20 kHz PWM Frequenz).
Der Motor zieht dabei einen Strom von 0,67 A.

Nur wenn ich alle vier Motoren gleichzeitig einschalte und 3000 
Umdrehungen einstellen will benötigen die controller einen MDC von 
4400!?
Stromtechnisch stimmt die Gleichung in etwa. Alle vier Motoren nehmen 
dann 2,7 Ampere.

Ich verstehe nicht, warum gleiche DC zu unterschiedlichen Drehzahlen 
führen. Die Motoren sind doch unabhängig voneinander. Außer der 
Stromversorgung.

Hat jemand ne Idee?
Danke schon mal
Und happy new year!
OP #2978382
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Danke Andi,

die Motoren sind, soweit ich Dich richtig verstehe, nicht geregelt. Ich 
gebe nur eine gewünschte Drehzahl (in Form des duty cycles) vor.

Was steckt hinter Deinen Empfehlungen?

Dickere Kabel – ok mein Kabel ist definitiv zu dünn für die Ströme. Aber 
wenn 2,7 fließen, heißt das doch für mich, dass 4x 0,67 A da sind. 
Viermal so viel wie im Einzelbetrieb.
Netzteil – es ist ein ausgedientes PC Netzteil mit 235 Watt. Das sollte 
keine Schwachstelle sein?
LC Filter – habe ich nicht – habe nur ein paar dicke Kondensatoren

Kannst Du bitte erklären was Du denkst was da passieren könnte?
#2978399
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Der Spannungsabfall in den Zuleistungen ist nunmal vom Strom 
abhängig..wenn die Dinger zu dünn sind fällt zuviel Spannung drüber ab 
-> Feldstärke zu gering -> Schlupf -> niederigere Drehzahl. Indem du die 
Feldstärke mit einem höhreren PWM Wert erhöhst geht auch wieder die 
Drehzahl hoch..
Daher dickere Kabel und Filter rein um eine einigermaßen konstante 
Stromaufnahme zu haben..
Gast #2978405
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Carsten M. schrieb:
> Kannst Du bitte erklären was Du denkst was da passieren könnte?

4 mal soviel Strom über die Zuleitung ergibt einen höheren 
Spannungabfall. Die BLDC-Controller haben weniger Spannung zur 
Verfügung, der Duty-Cycle muss dementsprechend höher sein als wenn die 
Eingangsspannung höher wäre.

Das ist jetzt so eine Mutmaßung, du kannst ja mal ein Bild von dem 
Aufbau posten.
Gast #2978429
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Ich würde jetzt mal primitiv für die Spannung am Controller folgendes 
rechnen, es muss für dieselbe Drehzahl dieselbe Spannung am Motor 
anliegen:
3700 (neuer DC)/ 4400 (alter DC) *12V ~ 10V.
2 Volt Spannungsabfall auf dem Kabel bei 2,7 A sind 0,7 Ohm.
Mit schlechten Steckverbindern und  dünnen Kabeln (Hin- und Rückweg) 
kann das hinkommen.
OP #2978430
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Oh ja .. das nenne ich einen Spannungsabfall.
Aus dem Netzteil kommen 11 V (naja soweit ich dem billigem Messgerät 
vertrauen kann). Dann fällt die Spannung bis auf 8 Volt bei ca 3 Ampere.

Also gleich mal andere Kabel beschaffen.

Vielen Dank, nachdem ich nun die Handbremse lösen werde, hoffe ich, der 
Kopter wird nun bald fliegen können (wird auch Zeit).

Danke und Gruß
OP #2978496
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Naja, Du hast auch keine Skrupel einem die Hoffnungen kaputt zu machen. 
;-) Nun bin ich soweit also probiere ich es auch aus.

Macht es denn die Sache nicht komplizierter, wenn ein Reglerausgang der 
Eingang in einen anderen Regler ist?

In meinem Fall sollten sich die Spannungs/Stromschwankungen auf die 
Neigungswinkel auswirken oder ein Sinken verursachen und vom Lageregler 
ausgeglichen werden können?
Gast #2978504
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> aber nen tipp am rande... vernünftig fliegen wird das ding nur wenn die
> BLDC motoren drehzahlgeregelt sind..ansonsten machen dir die
> strom/spannungsschwankungen die ganze stabilisations-regelung kaputt!

Kann ich so nicht bestätigen. Meiner fliegt wie eine 1, ganz ohne 
Drehzahlreglung.

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