Raspberry PI als Oszilloskop

#2978562
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"als Oszilloskop"? Das Pi hat nichtmal einen AD-Wandler. Das kann man 
höchstens als Analogoszilloskop (höhö) einsetzen.

Selbst mit AD-Wandler kann man das vergessen, der Durchsatz durch die 
GPIO-Pins ist mit ~ 20k 8-Bit-Werten pro Sekunde viel zu gering.

Wenn man ein AD-Wandlerboard per USB anschließt ginge das vielleicht, 
aber das ist dann doch irgendwie ziemlich sinnfrei und passt auch nicht 
zu der Bezeichnung "Raspberry Pi als Oszilloskop".

Grüße
Gast #2981085
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Naja, es haben inzwischen wohl so einige so ein Ding in der Schublade 
herumliegen und suchen nun händeringend nach Anwendungen. Geht mir 
übrigens ähnlich. Meine Versuche, das RP mit nem Display von einem 
XOOM-Dummy zu verheiraten, haben mir nur gezeigt, daß es sinnvoller ist, 
nach anderen Lösungen ohne RP zu suchen.

Soweit ich das mitbekommen habe, scheint die einzige Variante, das RP zu 
irgend etwas zu verwenden, darin zu bestehen, aus dem Teil eine Art 
Video-Adapter zu machen: Fernseher auf der einen Seite ran, 
Ethernet-Tampen auf der anderen Seite, (Aschenbecher drauf, damit das RP 
am Boden bleibt und nicht von den 2 Kabeln in die Luft gereckt wird) und 
dann via Netzwerk all die gerippten Spielfilme glotzen, die sich auf dem 
heimischen Server befinden. Allenfalls an einen der spärlichen Ports nen 
IR-Empfänger dran, damit man es mit ner Fernbedienung steuern kann. Blöd 
nur, wenn man keine Lust hat, so viel in die Röhre zu glotzen.


Also mal ne Rundfrage: Was stellen die Anderen hier mit dem RP denn so 
an?

W.S.
#2981133
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Bei mir wirds wohl auch darauf hinauslaufen, dass ich es als Soundsystem 
verwende. Festplatte mit Musik dran und Musicplayer-Daemon drauf, 
gesteuert wird das dann entweder über den PC oder per App. Eventuell 
noch einen FTP-Server, um neue Musik direkt übers Netzwerk auf die 
Festplatte zu bekommen.
#2981222
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Bei mir läuft auch openHAB. Bin zur Zeit dabei, einen Attiny2313 seriell 
anzubinden, der dann ein nRF24L01+ Modul steuert und darüber Kontakt zu 
diversen Sensoren/Aktoren aufbaut, die ebenfalls auf Attiny2313 und 
nRF24L01+ basieren. Läuft ganz gut und der Stromverbrauch ist wirklich 
sehr gering. (< 3 Watt)
#2981255
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Weil ich dann zwei komplett unterschiedliche Programme pflegen müsste. 
So ist die Software auf der Basis und den Satelitten zu 2/3 identisch. 
Außerdem gibt es bei openHAB ein serial binding. Ich habe die Daten also 
direkt in einem Format, das openHAB versteht. Ansonsten hätte ich noch 
irgendeine Art Wrapper in Form eines eigenen Bindings oder eines 
Kommandozeilentools schreiben müssen.
#2995951
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Ich habe meinen auf den RP6 draufgebaut. Verbunden ist er über:
 - I2C
 - An den GPIOs:
    - INT1 (INP: Zustandsänderung an der Basisplatine)
    - INT2 (INP: Zustandsänderung an der Platine mit dem Display)
    - PWRON (INP: low=Bootloadermodus, high=Programm läuft)
    - START/STOP (OUTP: Wechselt zwischen Bootloader und normalem 
Programm)

Viele Sachen kann man schon vom Pi aus steuern, ein großer Teil fehlt 
aber noch (vor allem die Auswertung der Interrupts). Aber man kann ihn 
schon primitiv über ein Touchfreundliches Webinterface steuern ;-)
Angehängte Dateien:
Gast #3177449
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Sascha K. schrieb:
> Auf meinem läuft die Hausbus KNX Steuerung mit openhab.
> Läuft super gut und verbraucht auch fast keinen Strom :)

Hallo Sascha,
wie hast du denn den Raspberry Pi mit dem KNX Netzwerk verbunden?
Bin auch grad an einem ähnlichen Aufbau, also openhab auf meinem Pi 
laufen zu lassen und damit ein bischen Hausautomation zu betreiben, komm 
aber an der Stelle nicht weiter.
Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen?
#3799335
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Sven B. schrieb:

> Wenn man ein AD-Wandlerboard per USB anschließt ginge das vielleicht,
> aber das ist dann doch irgendwie ziemlich sinnfrei und passt auch nicht
> zu der Bezeichnung "Raspberry Pi als Oszilloskop".
Irgendjemand hat es wohl doch geschafft :)
http://www.bitscope.com/pi/
http://www.raspberrypi.org/bitscope-micro/
Angehängte Dateien:
#3799391
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Tatsächlich gibt es im MagPi Magazin (Gratis PDF Magazin der RPI 
Community), Ausgabe 24 ein Project namens PiScope in dem ein 6-Bit ADC 
an die RPI GPIOs angebunden wird. Hat nur 10 MSPS und nur 6-Bit und 
natürlich fehlt noch eine ordentliche Eingangsstufe, aber der Anfang ist 
gemacht :). Mir persöhnlich hat der Artikel hauptsächlich deswegen 
gefallen weil er sehr gut beschreibt wie man Linux kernel modul schreibt 
das auf die GPIOs zugreift.
#3859846
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Hab dieses hier entdeckt

ob gut oder schlecht, kann ich leider nicht beurteilen - aber Ihr könnt 
bestimmt dazu etwas sagen

http://www.elektroniknet.de/distribution/design-in/artikel/113979/?cid=NL


PS: Ich suche ne Möglichkeit für einfache Oszi- Diagnose im Kfz-Bereich
via. USB gibt`s ja so einige Möglichkeiten
Kann mir jemand Tipps zur HW geben und hat am Besten noch Erfahrung 
damit?

SG

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