DTMF in "aktive" Telefonleitung einspeisen

Gast #2994067
Lesenswert?

Hallo allerseits,
Nicht schon wieder die gleiche Frage, wird einer denken - ich hab' 
wirklich vieles gesucht und gefunden, aber nichts passendes:
Gerne möchte ich DTMF Signale in eine Leitung einspeisen, durch eine 
Schaltung, die parallel zum Telefon an der Dose angeschlossen wird. Die 
Sache soll den Vorschriften entsprechen.
Im Allgemeinen geschieht dies über einen 600 Ohm Transformator, aber ein 
solcher hängt hier ja schon an der Leitung, durch ein "aktives" 
(=abgenommenes) Telefon. Einen zweiten Trafo parallel hängen will ich 
nicht, da das Telefon das Gespräch wieder beenden können soll und ich 
die Leitungen nicht "überbelasten" will. Das Erzeugen der Signale ist 
kein Problem, da hilft Kollege Goertzel..
Ausserdem, wo finde ich Infos bez. erlaubten Impedanzen, Pegeln etc.
Danke vielmal für eure Tipps!  Tobias
Gast #2994175
Lesenswert?

Danke für die Hinweise. Ich such' mal bei der Telco.
Der dialler soll an verschiedenen Anschlüssen gebraucht werden können. 
In sofern kommt ein Einbau ins Telefon nicht in Frage. Einen Trafo in 
Serie zu schalten ist eine gute Idee - wenn ich da nicht zu hoch komme 
mit der Gesamt- Impedanz, aber ich muss mich da mal schlau machen...
#2994204
Lesenswert?

für verschiedena Anschlüsse, eigentlich ganz einfach:
nimm einen Übertrager mit ein paar kOhm
und wenn eine Ziffer gesendet werden soll schalte den an
a/b an und gebe auf die andere Wicklung dein DTMF Signal.
Solange nichts gesendet wird einfach per Relais abklemmen.

Das Übertragerverhältnis musst du halt an dein Signal anpassen.

Wenn dein Übertrager 10kOhm hat musst du den nichtmal abklemmen,
könnte nur sein dass der Rufwechselstrom deine Schaltung grillt.

AchSo, was hast du eigentlich vor?
klingt recht sinnlos dein Vorhaben.
Gast #2994498
Lesenswert?

Martin Wende schrieb:
> Ist auch in Serie, paralel geht etwas schlecht, aber mit nem
> Uwischenstecker lässt sich das sicher auch lösen.

Könnte auch parallel gehen, wenn man den Trafo (dann mit 600 Ohm) über 
einen Kondensator DC-mäßig abtrennt. 1µF könnte passen, aber mit bis zu 
150V Spitzenspannung beim Klingeln muß man rechnen. Statt D1 und D2 
sollte man dann zwei 2,7V Zehner antiseriell einsetzen.

MfG Klaus
#2994522
Lesenswert?

Martin Wende schrieb:
> Ist auch in Serie, paralel geht etwas schlecht, aber mit nem
> Uwischenstecker lässt sich das sicher auch lösen.

NF-Dose nehmen. Die Belastung der Leitung ist nicht so kritisch. 
Schließlich hängen klassisch auch das FAX oder der AB parallel zum 
Telefon. Bell hat früher bis zu 5 Telefone (Belastungseinheiten, RE, 
"Ringer Equivalent") parallel gestattet. Ich weiß nicht, wie das in 
Deutschland ist (war). Da die Technik gleich ist, sollte es auch hier 
kein Problem sein.
Gast #2996018
Lesenswert?

Danke vielmal!
Wahrscheinlich werd' ich nun einen Standard- Telefontrafo parallel 
anschliessen, trennbar über einen FET- Switch, denn ich will damit nur 
kurz wählen. In Serie wär's ja noch etwas schöner, aber preiswerte, 
niederohmige Trafos, vielleicht noch in SMT sind offenbar kaum 
erhältlich.
(Firma: fritzler-avr.de) #2996033
Lesenswert?

Also ich hab den hier verbaut (in Serie natürlich):
http://www.reichelt.de/Trenntrafos/NFU-1-1/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=3320&ARTICLE=32774&SHOW=1&START=0&OFFSET=100&;

Bei Paralel:
Beim FET musste nen bissel aufpassen 60V Ruhespannung, Polung egal und 
beim klingeln kommen nochmal 60V Wechselspannung obendrauf.

Ein kleines Relais macht die Sache einfacher.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren