Hi
bin ein bisschen ratlos. Ich arbeite für eine Firma und jeden Tag
zwischen 9 und halb 11 spielt ein Gerät verrückt. (Es drifted in eine
richtung weg und kommt dann wieder. Das ganze spielt sich halt im 1,5 h
Bereich ab. Ist nicht so das ne anzeige spinnen würde sondern sie
driftet einfach weg.)
Wir haben den Verdacht, dass es was mit dem Netz zu tun hat. Also
Unter/Überspannung getestet - keine Probleme. Burst bis 2,5 kV - keine
Probleme. Was könnte es sonst sein? Geht die Zahl der Flicker etc um
diese Uhrzeit hoch? Ich weiss das die Netzlast dann grösser wird weil
viele Pause machen etc.
Aber so ein komisches Verhalten? So gegen 11 ist wieder alles
normal...
Ich könnte ja mal beim Energieversorger anrufen und rausbekommen ob die
so Schreiber fürs Netz verleihen, die werden sich das allerdings im
Zweifel versilbern lassen.
Für Rat dankbar
Tobi
Hallo Tobi,
wann schaltest Du das Gerät ein? Kann es ein geräteinterner,
thermischer Fehler sein? Ich habe hier ein Frequenzanalyser, der 6
!!!!! Stunden Aufwärmzeit braucht und in dieser Zeit völligen
Schwachsinn produzieren kann.
Bis dahin
Marco
Hi
nein daran liegts nicht. Das gerät läuft dann bereits 14 stunden.
Wenn wir über mehrere Tage Messen wiederholt es sich jeden Tag.
Ist auch keine RTC drin an der irgendwas festgemacht werden könnte.
Vielleicht liegt es daran dass in der Industrie viele Induktive
Verbraucher zugeschalten werden. Am Mittag wird dann gekocht (Weniger
induktive Verbraucher
Es wird auch irgendwann die "falsche"
Zeit korrigiert (wegen der Nachttischuhren
die Synchron laufen.
Wenn es wirklich vom Netz kommt dann "taugt" das Netzgerät nichts.
Wenn es Netzsynchron läuft dann siehe Oben.
Wenn es auf Oberwellen anspricht dann wieder "Netzteil"
Wenn es sich um Phasenanschnittsteuerung handelt dann wieder
die Netzbelastung durch Blindstrom.
Es sind mehr Infos über die Art des Gerätes und der Störung notwendig.
Kurt
Hi
Also die Sonne ist es nicht. Wir halten die Temp konstant und die
Rollos unten.
Induktive verbraucher werden bei uns den ganzen Tag geschaltet ist also
nix besonderes. Bei uns ändert sich um diese Uhrzeit nix signifikant.
Das Ding hat auch definitiv keine Uhr drin oder irgendwas was sich ans
netz anlehnen würde.
Funkaktivitäten sind mir auch keine bewusst.
Das problem ist ja, der messwert driftet weg und kommt dann nach
einiger zeit (so gegen 11) wieder und tut so als wäre nix gewesen.
Das passiert komischweise selbst am Wochenende.
Ich hab das ganze heute mal an ne konstantstrom/spannungsquelle
gehangen. Mal gucken was da passiert.
Flicker hab ich noch nicht getestet... Geht die Zahl der Flicker
tagsüber hoch?
Wenn das alles nix hilft was ich so unternehme kommt das Ding in die
EMV kammer, da ist ein dickes Netzfilter davor und dann schau ich mal
weiter...
@Tobi
Ich hatte sowas auch mal allerdings abends zwischen 18:00 und 20:00 Uhr
nach einem halben Jahr haben wir festgestellt, dass es unser regionaler
Fernsehsender war der um 18:00 auf das ARD-Programm aufgeschaltet wurde
und pünktlich zur Tagesschau wieder abgeschaltet war.
Wenn Dir Meßwerte wegwandern ist es nicht all zu unwarscheinlich, dass
es mit Funkwellen zu tun hat, weil Meßgeräte in der Regel netzseitig
einiges kompensieren. Versautes Nez ist ja nix ungewöhnliches.
Wo genau steht Dein Meßgerät? (Geographisch)
Mittelhessen. In der Nähe von Wetzlar falls das wem was sagt.
Eigentlich sollte aber doch ein gerät so was wie Rundfunk aushalten -
EMV. Okay das mit dem Netz sollte es auch abkönnen...
@Porr
wie Du siehst nicht Hamburg, aber wenn das so weitergeht sollte ich auh
über einen Yoga-Kurs nachdenken... oder über Antiagressionstraining
>> sollte aber doch ein gerät so was wie Rundfunk aushalten -
EMV.
Ein frommer Wunsch. ;-)
Leider weit entfernt von der Realität, wenn Du es nicht glaubst, leg
mal Dein Hand neben Deinen CD-Player
Ich schau mal heute abend ob ich in Wetzlar was sehe, aber ich meine da
ist was vom Militär
Nur so als Bemerkung: Einige Sendeanstalten verschicken ihre Beiträge an
die anderen Sendeanstalten (ob nun Privatfernsehen oder
Öffentlich-rechtlich ist egal) teilweise auch zu festen Zeiten.
Hallo Tobi,
es gibt auch "Dienste" die zu bestimmten Tageszeiten
in bestimmte Richtungen über Kurzwelle Informationen senden.
Hatte mal neben einer solchen Station gewohnt (nähe Maisach)
Die HF (AM) was so stark, dass man den Oszi fast nichtmehr gebrauchen
konnte.
Gruss Kurt
Hi
Militär ist aus Wetzlar schon lange weg.
Damals konnten wir an unseren Maschienen sehen wenn die Panzer gefahren
sind.
Wir sind der Sache auf der Spur, scheinen Flicker zu sein...
Melde mich wenn ich konkreteres weiss.
Danke schonmal an alle.
@ tex
klar. Ich meine wir machen hier ja in der Abteilung den EMV kram.
Das beste war das wir nen Drucker hatten der sich genötigt fühlte ne
leere Seite auszudrucken wenn einer den elektrischen Rollo bedient hat.
Energieversorger anrufen, die möchten mal bitte mit nem Messwagen
vorbeikommen.
Ich kenne einen Fall, da hat das allmorgendliche Einschalten tausender
Leuchtstofflampen in einem Grossraumbüro zu einer erheblichen
EMV-Belastung auf dem Versorgungsnetz geführt und lies im Umkreis von
paar Häuserblocks sämtliche Rechner abstürzen.
Klingt komisch, ist aber weniger lustig, wenn man davon betroffen ist.
mal ne andere steckdose ausprobieren, zur not mit langer leitung. wenn
es geht auch zur not mit autobatterie + wechselrichter probieren. dann
kann man vielleicht eine differentialdiagnose machen: luft (HF) oder
leitung. oder eine USV für pcs dazwischenhängen, manche sollen recht
flink einspringen können...
aber es wäre ganz gut man wüsste etwas mehr über die geheimnisvolle
sache.
oder uri geller ?
Der ERF sendet von morgens 4 oder 5 Uhr bis Nachts 24 Uhr mit gleicher
Leistung auf Mittelwelle.
Diese Halleluja-Schleuder kann man wahrscheinlich deshalb
ausschliessen, die Probleme müssten dann den ganzen Tag auftreten.
Deren Antenne ist fix und strahlt auch nicht besonders gut ab,
wegen schlechter Bodenleitfähigkeit.
Hmm, Bahnstrecke nebenan?
Eine HNO-Praxis? Stichwort Diathermie-Geräte.
Gruss
Jadeclaw.
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