Kapazität von Folienkondensator

OP #3002079
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Hallo,
ich habe hier diese Tüte voller Folienkondensatoren: 
http://www.pollin.de/shop/dt/MTE3OTkxOTk-/Bauelemente_Bauteile/Sortimente/Passive_Bauteile/Sortiment_Folien_Kondensatoren.html
Auf manchen steht ja die Kapazität drauf. Aber nicht auf allen.

Auf manchen steht bspw. nur:
KS 630V -
GPE 05.93

oder

0,1/250/

Wie groß ist dort die Kapazität?

Und falls ich sie nicht ablesen kann, kann ich sie mit einem Multimeter 
ermitteln?
Gast #3002099
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Falls nicht hinter einer aufgedruckten Zahl sowas wie pF steht,
sind die Kapazitätswerte generell in uF angegeben; z. B. der
Aufdruck 0.068/400 bedeutet, daß es ein 0.068 uF Kondensator mit
einer Gleichspannungsfestigkeit von 400 V ist.
Gast #3002145
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Kennzeichnung von Kondensatoren
Weil Aufgrund der kleinen Bauformen wenig Platz auf Keramik- und 
Folienkondensatoren ist, werden verschiedene Verfahren zur Abkürzung der 
Beschriftung verwendet.

Grundsätzlich gilt, dass Kleinbuchstaben für die Einheit steht. Wobei 
auf F für Farad verzichtet wird.

1.Im günstigsten Fall steht die Einheit im Aufdruck. p steht für 
Pikofarad, das n für Nanofarad. Der Kleinbuchstabe ist durch ein Komma 
zu ersetzen.

2.Manchmal ist die Kapazität kodiert aufgedruckt. Sie ist dreistellig 
und ohne Einheit angegeben. Die Kapazität entspricht dann dem ersten 
beiden Stellen in Pikofarad.

Die letzte Stelle gibt den Zehnerexponent (10n) an.

3.Die Einheit und der Dezimalpunkt fehlen. In diesem Fall ist die Angabe 
in Pikofarad (Keramikkondensator).

4.Die Einheit fehlt, der Dezimalpunkt ist jedoch vorhanden. In diesem 
Fall ist die Angabe in Mikrofarad (Folienkondensator).
Großbuchstaben, die hinter dem Zahlenwert stehen, beziehen sich auf den 
Toleranzwert der Kapazität.

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109061.htm
Gast #3002185
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>hier mal Fotos von dem Kondensator:

Oh, was ganz Feines, gratuliere;-) Ein Siemens Präzisions 
Polystyrolkondensator, 3160 pF ±1 pF - zu schade für einen dumpfen 
Abblockkondensator. Heb den besser für Referenzzwecke auf.
Gast #3003882
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Hallo,

die Toleranz :-)
Es es so das die Herstellung von Kondensatoren mit geringer Toleranz 
deutlich aufwendiger ist, als z.B. die Herstellung von 1%igen 
Widerständen.
Auch ist ein 3160pF (3,16nF) ein recht exotischer Wert welcher wohl für 
spezielle Filterschaltungen verwendet wurde (wird ?- oder ist das heute 
alles DSP ?) und demenstprechend geringe Auflagen hatte.

mfg

    Praktiker

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