Hallo allerseits,
mich würde interessieren welche Marktchancen ihr einer kleinen SPS (in
etwa mit der LOGO-Reihe vergleichbar) geben würdet bzw. was diese
besitzen sollte damit sie sich von dem zurzeit auf dem Markt
befindlichen Systemen unterscheiden würde.
Geplant wäre nämlich folgendes: ein modular aufbaubares System bestehend
aus digitalen Ein-/Ausgangsmodulen mit 8 bzw 16 Ein-/Ausgängen, welche
24V-Pegel liefern, prakisch in einem Gehäuse verpackt und auf einer
Hutschiene montierbar. Dazu ein CPU-Modul welches die Steuerung
übernimmt, natürlich ebenfalls Hutschienen-tauglich ist, komfortabel
über USB-Kabel programmiert werden könnte (kein weiteren Kosten für
Programmiergerät da CPU direkt über USB angeschlossen würde). Das
auszuführende Programm würde grafisch mit einer Funktionsplan-ähnlichen
Sprache programmiert werden. Die Entwicklungsumgebung wäre natürlich
auch kostenlos erhältlich. CPU und die verschiedenen digitalen Module
würden je zwischen 20-25 Euro kosten.
Würde sowas speziell für Hobby-Automatisierer gekauft werden oder ehr
nicht???
Gruß, andi
So was verkauft sich über den Preis.
25 EUR wäre deutlich weniger als die Konkurrenz,
es sei denn man braucht Natzteil, CPU und I/O und damit 75 EUR zu
Beginn.
Allerdings gibt es schon ein direktes Konkurrenzprodukt,
deines müsste also besser sein:
http://www.microsps.com/
Graphische Programmierung ist meist nicht-intuitiv,
BASIC ähnliche Sprachen werden bevorzugt,
vor allem wenn sie ereignisgesteuert sind:
ON ALARM ...
ON SMSRECEIVED ...
ON BUTTON1DOWN ...
allerdings hat man in Basic nicht viel Lust
sich quasi assemblermässig mit Details rumzuschlagen,
daher die BASCOM Dialekte die A/D-Wandler oder IR-Empfänger
oder sonstwas schön in Hochsprache verpacken.
Aber nur 24V ist unzureichend. 0-10V und 230V Ein, Schalt-
und Dimmerausgänge sollten ebenso möglich sein wie
Operationsverstärker-Analogeingänge die mit Temperatursensoren
(NTC, Thermoelemente, Stromwandlertrafos) auch Digital
(TSIC306) bestückbar sind, einfache Elektromoore (H-Brücke)
auch benutzbar um Zugmangete oder Glühlampen anzusteuern sind
sinnvoll.
Wenn man das als Platine verkauft, kann man pro Ausgang
mehrere Schaltungen vorsehen, und jeder bestückt dann was er
braucht und kombiniert so selbst.
Messages über Ethernat an ein DSL Model mitteilen zu können,
per SMS Empfang gesteurt zu werden, oder ein Videosignal
an einen Skype-Empfänger weiterzuleiten sind heute aber
Mindestanforderungen an Hausautomation.
Hausautomation will man nicht alle 5 Jahre austauschen müssen,
also sind langlebige und spannungssichere Netzteile erforderlich,
auf der anderen Siete sollen sie nicht zu viel Strom verbrauchen
weil sie ja dauernd durchlaufen. Wer EIB/KNX hat will beide
Netzteile kombinieren.
> auch kostenlos erhältlich. CPU und die verschiedenen digitalen Module> würden je zwischen 20-25 Euro kosten.
Das halte ich fuer aeusserst sportlich, wenn die Teile auch mechanisch
robust aufgebaut werden aollen und Du unter 200.000 STueck auflegst....
Und wenn Du auf USB-Direktprogrammierung aufsetzt, wirst Du vermutlich
MS WIN heiraten und das ist nicht mehr zukunftssicher.
Gruss
Michael
So etwas gibt es zB von WAGO.
Ist zwar am Anfang etwas teuerer, aber lässt sich in alle Richtungen
erweitern (Stromschnittstelle, RS232, USB, Ethernet, Bluetooth,
0-10Volt, usw ....)
Ist ausserdem extrem robust gegen alle moeglichen Stoerungen.
Lässt sich in verschiedenen Sprachen programmieren (allerdings nicht in
so einer "bildchenzusammenklicksprache").
Es ist damit zu rechnen, dass es die Firma auch noch in 30 Jahren gibt.
Wenn die CPU zu klein wird, dann wird einfach einen groessere
eingeschnappt.
Das Ding ist Industrietauglich und hat somit alle Abnahmen und
Pruefungsiegel.
Da kann einfach nichts schief gehen.
Bedienpanel (auch Touch) lassen sich mehrere anschliessen.
Es lassen sich mehrere kleine CPUs per Ethernet oder Funk vernetzen.
Es kann weltweit darau zugegriffen werden.
usw usw ....
So etwas gibt es nicht nur von WAGO, von denen kenne ich es eben.
mfG
Ulli
Nachtrag:
Wenn natuerlich eine LOGO als Vergleich gewaehlt wird, dann geht auch
ein AVR.
Eine LOGO ist ein etwas besserer Treppenhauslichtschalter!
Da es wenigstens 74 - 75 Firmen gibt, die so etwas herstellen, müsstest
Du schon irgendein Alleinstellungsmerkmal verkaufen.
Hinzu kommt: So ein Ding zu Bauen ist nix, eine akzeptable Bedien- und
Arbeitsoberfläche zur Verfügung zu stellen ist alles.
Ein solches Projekt darf man nicht aus der Sicht der Technik angehen
sonder aus Sicht der Anwender. Üblicherweise interessieren die sich
nicht für Deine Technik sonder wollen, dass die "Black-Box" das tut was
SIE wollen bzw. schon vorher weis, was sie tun soll.
Chris schrieb:> Gleiche Größe wie LOGO> Mehr Ausgänge> Über Ethernet koppelbar/kombinierbar/programmierbar> Günstiger als LOGO
Nimm ein NET-IO, baue in der Netzteilsektion einen RECOM-Schaltwandler
statt dem 7805 ein. Dazu ein 24V-Netzteil, paar Portextender und paar
Relais nebst Ansteuerungshühnerfutter. Viel steckt da dann nicht drin,
aber die 25€ sind längst überschritten und du musst die Software
obendrein selbstmachen.
Michael Roek schrieb:> Und wenn Du auf USB-Direktprogrammierung aufsetzt, wirst Du vermutlich> MS WIN heiraten und das ist nicht mehr zukunftssicher.
Warum geht das bitte nur mit Winzigweich Fenster? das hört sich ja so
an, als würdest du selber glauben, es ginge nur damit, obwohl du
eigentlich was anderes sagen wolltest...
Wie wäre es mit einem Bootloader, der dann über
$freies_brennprogramm_das_diesen_bootloader_unterstützt beschrieben
werden kann? Das Ganze natürlich hinter einer grafischen Oberfläche
versteckt, dass man nichts mehr sieht. Damit hast du deine
Programmierung "direkt über USB".
mfg mf
Joachim минифлоть schrieb:> Warum geht das bitte nur mit Winzigweich Fenster? das hört sich ja so> an, als würdest du selber glauben, es ginge nur damit, obwohl du
Natuerlich geht das auch ohne. Die Erfahrung lehrt aber, dass es sehr
viele Hersteller gibt, die aufhoeren zu entwickeln, wenn es mit
Winzigweich geht.
fonsana
Es ist insofern moeglich sowas zu verkloppen wenn es etwas Dampf hat.
Eine LOGO hat eine graessliche Zykluszeit, bei ein paar Millisekunden.
Das kann's ja nicht sein. Die Response Time muss viel kuerzer sein.
Ich wuerde noch eine Log-Funktion haben wollen, um das Drum herum zu
debuggen. Dass man zB das Histogram der Korrelation von zwei externen
Eingangs-Signalen messen kann, und dergleichen. Oder dass man auf einen
Event loggen kann.
Und eine Web Oberflaeche.
Bedenke bitte folgendes: Wahrscheinlich können 95% Deiner Bekannten
keine einfache SPS programmieren. In Bezug auf die normale Bevölkerung
wahrscheinlich 99,9%.
Kleine Präzisierung,
das ganze wäre für Leute gedacht die sich möglichst einfach und schnell
ein einfaches Automatisierungsystem aufbauen möchten, das ganze soll man
auspacken, versorgung und I/O anschließen, einschalten --> läuft!!! Ohne
viel Schnickschnack (Programmiergerät welches extra kostet, erst zu
bestückendes PCB, löten ...) auskommen. Das Programmieren soll super
einfach und super effizient sein (für Laien eben), natürlich alles
verpackt hinter einer einer grafischen Benutzeroberfläche (geschrieben
in JAVA und somit plattformübergreifend)!!!!
Gruß, andi
xxxLLL schrieb:> Sprache programmiert werden. Die Entwicklungsumgebung wäre natürlich> auch kostenlos erhältlich. CPU und die verschiedenen digitalen Module> würden je zwischen 20-25 Euro kosten.
Ist nicht realistisch.
Womit bezahlst du denn zum Beispiel den Software Entwickler, der dir
deine graphische Programmiersprache macht?
Dazu brauchst du Support und eine technische Anlaufstelle.
> Das Programmieren soll super einfach und super effizient sein> (für Laien eben)
Ja, ja. Der heilige Gral der Software-Entwicklung.
Davon träumen alle. Gefunden hat ihn noch nie wer.
Ne. Im Ernst. Fang mit dem Teil an.
Entwirf deine Programmiersprache, teste sie in deinem Bekanntenkreis und
implementiere ein Laufzeitsystem. Muss ja nicht gleich auf realer
Hardware laufen. Die kann man ja erst mal auch nur auf dem PC
simulieren.
Und du wirst sehen: Solche Markting-Buzzwords sagen sich leicht. In der
Praxis ist aber alles einen Tick schwieriger.
Problem ist wohl eher das "Marketing".
Nimm mal als Beispiel den Rasperry Pi. Es gibt dutzende von ARM-Boards.
Alle dümpeln so vor sich hin. Nur der Rasperry hat die kritische Masse
an Benutzern erreicht.
Ditto beim Arduino. Wer nur eine Steuerung für seinen
Kanarienvogel-Futterautomaten sucht, findet Beispiele und Tutorials, die
auf einem Arduino basieren. Kauft sich so ein Ding und veröffentlicht
weitere Beispiele.
Oder der unsägliche IBM-PC mit all seinen Macken...
Preiswerte Hardware alleine genügt nicht. Die meisten Leute suchen
zuerst eine einfache funktionierende Lösung und kaufen dann die passende
Hardware dazu.
> Gefunden hat ihn noch nie wer.
Doch - Visicalc.
Mit Visicalc konnten Beamte, Ingenieure und Hausfrauen ihre eigenem
Programme schreiben. Machen die Heute immer noch.
Nochmals:
es soll hier nicht das Unmögliche mögliche gemacht werden sondern eine
kleine nette Plattform entwickelt werden welche einfache
Automatisierungsaufgaben lösen kann und das zu einem vertretbaren Preis,
welcher eben dadurch erzielt wird, dass auf die für industrielle Zwecke
nötige Zertifizierung nach verschiedenen Normen (zb IEC 61131 und und)
verzichtet wird und es eben auch nur einen sehr begrenzten Support
(abgesehen von den gesetzlichen Garantieleistungen) geben würde.
Gruß, andi
Das CE Zeichen sollten sie aber haben, sonst ist nichts. Ich wuerd keine
RF Schleuder haben wollen, die wegen dem Mobiltelephon in der Nahe
aussteigt.
Es soll ja eine Automatisierung sein. Dh Einschalten und laeuft fuer
mind 10 Jahre durch, kein Bastel den man alle paar Tage neu Booten muss.
Zupp schrieb:> Eine LOGO hat eine graessliche Zykluszeit, bei ein paar Millisekunden.> Das kann's ja nicht sein. Die Response Time muss viel kuerzer sein.
Zur Erinnerung: Es ging um eine SPS.
Nicht noetig. Zum Licht ein- und ausschalten reichen auch wesentlich
groessere Zykluszeiten. In z.B. Maschinensteuerungen fuer
Produktionsanlagen sind Zykluszeiten von 50ms durchaus gebraeuchlich.
fonsana
xxxLLL schrieb:> Nochmals:>> es soll hier nicht das Unmögliche mögliche gemacht werden sondern eine> kleine nette Plattform entwickelt werden welche einfache> Automatisierungsaufgaben lösen kann und das zu einem vertretbaren Preis,
Ist ja ok.
Und wir sagen dir, in welchen Bereichen du unserer Meinung nach die
Sache nicht gut genug bedacht hast.
Die Chinesen wollten auch Europa mit billigen Autos überschwemmen und
sind gescheitert, weil sie Abstriche in Punkte Sicherheit gemacht haben.
Etwas bei dem sich der Durchschnittseuropäer sagt: Dass ich nicht jeden
Unfall überleben werde, sehe ich ja ein. Aber wenn ich mich mit 50 um
einen Baum wickle, dann sollte ich das wenigstens überleben. Und das ist
mir dann auch ein bischen Kohle wert.
Wenn du in die Masse willst, dann musst du das 'Bastelimage' loswerden.
Denn das behindert dich am Allermeisten. Kein Mensch baut sich etwas als
Hausautomatisierung ein, das ein Bastelimage hat. Denn die soll, muss,
10 Jahre laufen. Durchgehend. Und das ist ihm dann auch ein bischen Geld
wert.
Atari, Amiga ist es in den 80-ern auch nicht anders gegangen. Technisch
dem IBM-PC haushoch überlegen und ich meine sogar billiger. Aber keine
Firma wollte einen Computer im Büro haben, der aus einer
Spielkonsolen-Schmiede stammmt. Da beißt man lieber die Zähne zusammen
und kratzt die Kohle zusammen (kann man eh von der Steuer abschreiben)
xxxLLL schrieb:> dass auf die für industrielle Zwecke> nötige Zertifizierung nach verschiedenen Normen (zb IEC 61131 und und)> verzichtet wird
Das kannst du garnicht entscheiden: wenn du eine Steuerung verkaufst,
mit der z.B. eine Lampe mit 230V geschaltet wird, musst du alle
Kriterien erfüllen - genau genommen besteht zwischen dir und Wago oder
Conrad rechtlich kein Unterschied. Einzige Ausnahme: du verkaufst nur
Bausätze zum Selberbestücken. Das widerspricht aber klar deinen anderen
Absichten bez. einfacher Anwendung usw., ausserdem ist damit nicht viel
zu verdienen.
Gruss Reinhard
xxxLLL schrieb:> dolf schrieb:>> das mit java lassen wir z.zt. mal besser sein.>> ????????? Wieso ?????????
Weil er zwischen Sicherheitsproblemen mit Javaapplets im Browser und
Javaanwendungen an sich nicht unterscheiden kann.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Womit bezahlst du denn zum Beispiel den Software Entwickler, der dir> deine graphische Programmiersprache macht?
Die heutige Klicki-Bunti-Generation ist es gewöhnt, sich Software
grundsätzlich kostenlos im INet zu klauen...
Gruss
Harald
fonsana schrieb:> Nicht noetig. Zum Licht ein- und ausschalten reichen auch wesentlich> groessere Zykluszeiten.
Wenn mein LichT nicht spätestens nach 10ms angeht, bekomme
ich Angst im Dunkeln. :-)
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Karl Heinz Buchegger schrieb:>>> Womit bezahlst du denn zum Beispiel den Software Entwickler, der dir>> deine graphische Programmiersprache macht?>> Die heutige Klicki-Bunti-Generation ist es gewöhnt, sich Software> grundsätzlich kostenlos im INet zu klauen...
Mist.
Daran hab ich nicht gedacht.
Bin halt noch aus der Generation, in der man auch tatsächlich mal selber
Code schreiben muss.
adsf schrieb:> xxxLLL schrieb:>> dolf schrieb:>>> das mit java lassen wir z.zt. mal besser sein.>>>> ????????? Wieso ?????????>> Weil er zwischen Sicherheitsproblemen mit Javaapplets im Browser und> Javaanwendungen an sich nicht unterscheiden kann.
Java nicht zu verwenden hat noch einen anderen Grund, der nicht ganz
jugendfrei ist: http://uncyclopedia.wikia.com/wiki/Java
(Mods dürfen den Link gerne entfernen, ich kann das verstehen)
mfg mf
Joachim минифлоть schrieb:> Java nicht zu verwenden hat noch einen anderen Grund, der nicht ganz> jugendfrei ist: http://uncyclopedia.wikia.com/wiki/Java> (Mods dürfen den Link gerne entfernen, ich kann das verstehen)> mfg mf
rein aus neugierde, was ist dann DIE programmiersprache???
xxxLLL schrieb:> rein aus neugierde, was ist dann DIE programmiersprache???
Die gibt es nicht.
Es gibt nicht DIE eierlegende-Woll-Milch-Sau Sprache.
Im Zweifel ist diejenige Programmiersprache die beste, die man aus dem
FF beherrscht.
Karl Heinz Buchegger schrieb:> Im Zweifel ist diejenige Programmiersprache die beste, die man aus dem> FF beherrscht.
Folglich PHP für das Reaktorschutzsystem eines AKWs, oder???
Ich habe auch zwei SPS im Angebot, mit SW usw, die Sache ist aber eine
andere. 4000€ für die CE Prüfung. Kosten Produktion, ca 15€ , eine
Hausnummer. Kosten Konkurrenzprodukt: 75€.
Bei 75€ sind es 52.5€ für Distri oder 60€ für Händler.
Wieviel verkaufe ich in 2 Jahre ? ca 400 Stück angenommen.
4000€/400 = 10€ Für CE, 5€ für Verpackung + Manual welches von CE
gefordert
ist inkl Handling.
Also 30€ Kosten. Da ich günstiger als Repol z.B. sein muss, kann ich mir
keinen Distri leisten, also nur Direktverkauf an meine Kunden.
Gut. 400 Stück = 14.000€ Ausgaben inkl 2000€ Entwicklung, 19200€
Einnahmen.
Macht dann 5.200€ an Gewinn, welche dann nach Steuer ????€ sind.
Es wurde 50/50% zwischen Händlern und Endkunden gerechnet.
Sw ist eine Open Source equivalent zur Repol SW.
Danach kosten 400 Stück 8000€ und der Gewinn steigt auf 11.200€.
Insgesamt also ca 22.000€ Auslagen (4 Jahre) und 16.200€ Bruttogewinn,
pro Jahr macht das aber "nur" 4.050€ aus.
Pb sich das für dich rentiert, musst du selbst entscheiden und rechnen.
Ja.
Informiere Dich wie viel Du noch für die StiftungEAR abdrücken darfst,
denn die wollen auch noch einiges von Dir, da du Elektronik an private
Endkunden verkaufen willst.
IHK und Steuerberater wollen auch noch ihr Fett abbekommen. Keine Angst,
die IHK hält erst dann die Hand auf, nachdem der Steuerberater den
Gewinn des letzten Jahres ermittelt hat.
Arg viel mehr als Hobby wird das nie werden.
Wenn ich eine Haussteuerung haben will, dann kaufe ich entweder etwas
richtig gutes (Beckhoff, Wago) oder bastle es komplett selbst mit dem
Prozessor, den ich mag und der Schaltung wie ich entwickle und den
Schnittstellen die ich brauche (die ich auch schon habe und seit 3
Jahren ohne Ausfall funktioniert).
Eine halbe Bastellösung würde ich niemals kaufen.
>Au ja. Darf man sich das nicht mehr oder weniger selbst draufpappen?
Darf man. Aber bei Geräten mit 230V Relais und privaten Kunden wäre ich
da etwas vorsichtiger. (Berührungsschutz, Mindestabstände, Fehlerfall
verhalten usw.)
xxxLLL schrieb:> Weitere Meinungen?
Ja
Du brauchst ein Gehäuse..
Werzeugkosten für ein Spritzgussteil (je nach Komplexität) ca. 20.000 -
100.000 Euro....
ja, darfst du.
wenn dann aber wer nachmisst (und das macht konkurenz ganz gerne), drauf
kommt hältst nix ein und du dann aufgefordert wirst zu erklären wieso du
das getan hast, wirds dann für dich ärgerlich.
73
Heißen danke für die belehrungen bezüglich kosten, ec-kennzeichung etc.
Die Frage war ganz einfach ob so eine plattform nützlich wäre oder eben
nicht. Punkt. So einfach war die ursprüngliche Frage.
Meine Meinung dazu:
1. USB ist ungünstig, weil das Kabel von der Länge her arg begrenzt ist.
Besser Ethernet, dann bekommst Du auch Fernwartbarkeit gleich mit dazu,
und der Programmierrechner kann irgendwo im Haus stehen. Ggf WLAN-Modul
als Option.
2. 24V ist in der Industrie üblich. Im Privatbereich hast Du eher 12V
oder Netzspannung zu schalten.
3. Denke an den WAF, den Wife Acceptance Factor. Die Herzallerliebste
möchte keine Kabel quer durchs Haus verlegt haben, weil das doof
aussieht. Also musst Du mit anderen Konzepten kommen als 4-20mA
Stromschleifen.
4. Frag mal in Deiner Nachbarschaft, welcher Häuslebauer KNX/EIB oder
Instabus oder X10 etc verbaut hat. Der Markt ist einfach nicht so da,
wie es einige Leute gerne hätten. Und Strom ist noch lange nicht digital
(siehe die sauteuren Lüsterklemmen mit Spezial-ASIC drin).
fchk
xxxLLL schrieb:> Karl Heinz Buchegger schrieb:>> Im Zweifel ist diejenige Programmiersprache die beste, die man aus dem>> FF beherrscht.>> Folglich PHP für das Reaktorschutzsystem eines AKWs, oder???
Ich hab nicht gesagt, dass du mit der Programmiersprache die du
beherrscht auch eine Anstellung bekommst :-)
xxxLLL schrieb:> Heißen danke für die belehrungen bezüglich kosten, ec-kennzeichung etc.> Die Frage war ganz einfach ob so eine plattform nützlich wäre oder eben> nicht. Punkt. So einfach war die ursprüngliche Frage.
Deine Frage war, ob der Hobbyautomatisierer das kaufen würde und nicht,
ob das nützlich wäre.
Da du den Nutzen für dein System aber ausschließlich über den Preis
definieren kannst, weil funktional kommst du ja nicht mit irgendwas
daher, was es nicht bereits fertig zu kaufen gibt, sollten die
Anmerkungen bezügliches der Machbarkeit zu diesem Preis schon erlaubt
sein.
Und daher sage ich kurz und knapp:
Das von dir vorgestellte System ist unnütz. PUNKT.
xxxLLL schrieb:> Heißen danke für die belehrungen bezüglich kosten, ec-kennzeichung etc.
Keine Ursache
Wer so pampig reagiert ist sowieso nicht qualifiziert Consumer-Produkte
zu verkaufen, jedenfalls nicht mir Erfolg.
Gruss Reinhard
@ Reinhard
Er hätte jetzt halt gerne frenetischen Jubel für seine revolutionäre
Idee erhalten und ist enttäuscht, dass man ihn auf den Boden der
Tatsachen gezogen hat...
Ich möchte einen akustisch gesteuerten Zwischenstecker. Aber nicht durch
Klatschen oder Pfeifen sondern durch gesprochene, per Mikrofon
konfigurierbare, Befehle. Also z.B. "Stehlampe ein, "Stehlampe aus". 20€
online Kauf.
Ach was. Einfach komplett ignorieren.
Hätte Tim Berners-Lee auf solche Bedenkenträger gehört, gäbe es dieses
Forum nicht. Hyperlinks - haben wir doch, wieso noch mal so was? HTTP?
Noch ein weiteres Protokoll - alles nur das nicht! Gerade hat sich
Gopher duch gesetzt - und jetzt schon wieder was anderes...
Chris schrieb:> inkl 2000€ Entwicklung
inkl. SW-Entwicklung?
Wie hast du denn das gemacht? Super-Duper-Freundschaftspreis?
Mit 2000€ hüpfst du nicht weit in der SW-Entwicklung. Und bei dem, was
dem TO so vorschwebt, kannst du da mal locker noch mindestens 1 Null
drannhängen. Eher 2 Nullen.
Das man bei einer Eigenentwicklung schon mal reinbeisst und seine eigene
Arbeitszeit vernachlässigt ist schon ok. Aber von irgendwas muss man
auch in dem einen Jahr leben, welches das Software-System zur
Neben_dem_normalen_Job_Entwicklung braucht. Ob man diese Vorleistung
dann wiederhaben will bzw. ob man sie überhaupt jemals wiederkriegt,
steht auf einem anderen Blatt.
Ja, mit SW, ist aber wie bereits geschrieben eine bestehende Open Source
Geschichte, , ein Kop Kompiler.
http://ldmicro.wordpress.com/
Web: cq(dot)cx/ladder-tutorial-de.html
Modbus, i2c und Pid-Regelung wie auch I + Q Kontakte wurden
implementiert.
I = entprellte Eingänge (X)
Q = Ausgang welcher am Anfang der Zykluszeit ausgegeben wird.
Hätte ich sowas schreiben müssen, hätte ich es sein lassen.
Einen STL Compiler kann man sich auch von Mikrocontroller.net
runterladen.
Auch wenn dieser existiert und einwandfrei funktioniert, hatte ich
bisher
nur zwei Anfragen bezüglich STL Code und ein Handbuch dafür zu
schreiben,
da verbrauche ich viel zu viel Zeit, wäre aber ev. was für den
Artikelwettbewerb. Ich benutze ihn nur gelegentlich, bin kein richtiger
PLC Programmierer.
Hallo,
ich bin der Laie der eine einfache Automatiesierungsdingsda sucht.
Ich kann nicht programmieren, noch habe ich irgendwelche
Elektriker-Kenntnisse.
Ich habe 4 Sensoren (2x rel. Luftfeuchtigkeit & 2x Temperatur)
^^ die Sensoren habe ich noch nicht, weil ich nicht weiß welche!
Und ich habe 6 "Geräte" zu bedienen! (2x Leuchtstoffröhren, 2x Strahler,
1x Lüfter und 1x Wasserpumpe)
^^Das ganze ist in einem Orchidarium (3m breit, 2,5m hoch, 1m tief)
Die ganzen Kabel enden im Keller und sollen in meinem Sicherungsschrank
verbaut & angeklemmt werden.
MfG Chris
hi,
bin eben grad an diesen Beitrag gestoßen, weil ich eine "kleine SPS"
gesucht habe. War sehr interessant zu lesen anschließen habe ich was
gefunden (ohne Werbung für das Produkt zu machen, dachte es passt hier
rein):
www.kleinsteuerung.org/
und der Shop dazu:
www.pohltechnik.com
...
xxxLLL schrieb:> Programmier- und Simulations-Tool
Ein Anwender kann damit gar nichts anfangen.
Ein ambitionierter Hobbyist kann meistens irgendwie irgendwas
"programmieren", aber sicher mit dem Zeug auch erstmal nichts anfangen.
Also selbst wenn man alle anderen hier schon aufgeführeten Einsprüche
ignoriert, lautet das Fazit: Bullshit.
Ohne viele Antworten hier durchgelesen zu haben: Falls du den Preis
nicht deutlich tiefer hinkriegst als die Konkurrenz, keine Chance.
Zum Thema "Das gibt es schon." ... in der tat, und zwar in doppelt und
dreifacher ausführung. In Europa und gerade hier in der Schweiz sehr
verbreitet sind Beispielsweise die SPS von der Saia-Burgess Controls.
http://saia-pcd.com/en/saia-burgess-controls-ag/
1:1 das was du machen willst. Grafische Benutzeroberfläche zum
Programmieren der Steuerung, diverse Aufsteckbare Module... mit den
dingern kannst du alles machen. Sei es nun ein simpler Digitaler Ausgang
Ansteuern, bis hin zum Senden einer SMS an deine SPS in der Skihütte,
dass diese die Heizung 24 Stunden bevor du ankommst hochdrehen soll.
Du musst aber sehen, das sind Firmen mit mehreren 100 Mitarbeitern und
einigen gut qualifizierten Leuten. Um ein Produkt zu Entwickeln dass da
mithalten kann, brauchst du Erfahrung. Viel Erfahrung.
Alles was man da noch drastisch verbessern könnte sind die Preise.
San Lue schrieb:> Ohne viele Antworten hier durchgelesen zu haben: Falls du den Preis> nicht deutlich tiefer hinkriegst als die Konkurrenz, keine Chance.
der TE hat sich eineinhalb Jahre nicht gemeldet, daher wird die Sache
wohl längst im Sand verlaufen sein...
Justus Skorps schrieb:> der TE hat sich eineinhalb Jahre nicht gemeldet, daher wird die Sache> wohl längst im Sand verlaufen sein...
Hoppla, das habe ich übersehen. Leider nicht darauf geachtet dass wieder
mal jemand einen Tread ausgegraben hat. :P
Aber vemrutlich schon. Schliesslich ist es nicht gerade einfach ein
solches System zu entwickeln, welches dann auch korrekt funktioniert.
San Lue schrieb:> Zum Thema "Das gibt es schon." ... in der tat, und zwar in doppelt und> dreifacher ausführung. In Europa und gerade hier in der Schweiz sehr> verbreitet sind Beispielsweise die SPS von der Saia-Burgess Controls.>> http://saia-pcd.com/en/saia-burgess-controls-ag/
bei ibähh kostet das PCD1 ca.500EUR
also ich weiß nicht, das liegt nicht im Sinne des anfangs hier
erläuterten Eigenschaften, die das System erfüllen sollte!
San Lue schrieb:> Alles was man da noch drastisch verbessern könnte sind die Preise.
Aber Hallo!!!