Gast
#3003155
Mich würde heute mal gerne eure Meinung zu dem Thema interessieren. Und zwar habe ich mich dazu entschlossen am Anschluss an mein Bachelor-Studium, welches im kommenden Sommer endet, noch den Master zu machen. Momentan studiere ich noch an der Hochschule Kempten Elektro- und Informationstechnik mit den Schwerpunkten Antriebstechnik und Energietechnik. Während meines Studiums haben mich die Gebiete analoge Schaltungstechnik und Leistungselektronik am Meisten interessiert. Deswegen ist es jetzt mein Ziel, im Master tiefer in diese Gebiete einzusteigen und später auch mal auf dem Gebiet ASIC-Entwicklung bzw. Leistungselektronik zu arbeiten. Als Erstes habe ich mir gedacht, ich mache den Master gleich an der selben Fachhochschule wie den Bachelor. Das wäre dann dieser Master: http://www.hochschule-kempten.de/studium/angebot-studiengaenge/ingenieurwissenschaften/electrical-engineering-master-of-engineering/aufbau-des-studiums.html Wie man sieht, sind die Fächer in diesem Master extrem breit aufgestellt und Wahlmöglichkeiten sind auch nicht wirklich vorhanden. Dazu kommt, dass eigentlich keine Vorlesung dabei ist, bei der ich sage, da lerne ich wirklich was, was ich später brauchen kann. Deswegen habe ich mich jetzt nach Alternativen umgeschaut. Dabei ist mir der Master Leistungs- und Mikroelektronik an der Hochschule Reutlingen aufgefallen. Der dauert 4 Semester, ist genau auf dem Gebiet spezialisiert was ich will und schließt sogar mit dem Universitätsabschluss Master of Science ab, was vermutlich dadurch möglich ist, weil er in Kooperation mit der Universität Stuttgart angeboten wird. Hier ist die Beschreibung dieses Masters: http://134.103.72.97/index.php?id=31 In diesem Master werden aber immer nur 15 Studenten genommen, weshalb ich mir nicht sicher sein kann, ob ich mit meinem FH-Abschluss und voraussichtlicher Note 1,8 da genommen werde. Als weiter Alternative habe ich jetzt noch den Master Elektrotechnik Fachrichtung Mikroelektronik an der Universität Ulm gefunden. Der geht auch vier Semester und ist wie der Name schon sagt ganz auf Mikroelektronik spezialisiert. Da bin ich mir nur nicht ganz so sicher ob es im Falle einer kommenden "Mikroelektronik-Krise" so geschickt ist, sich nur auf dieses Gebiet spezialisiert zu haben und dann ggf. Probleme bekommt auf einem anderen Gebiet einen Job zu finden. Was meint ihr zu dem ganzen Thema bzw. Auswahlmöglichkeiten? Gruß