:-)
Das hat historische Gründe
Angefangen hat alles mit einem ROM
ROM wurden beim Hersteller fix programmiert und so ausgeliefert.
PROM konnte man mit spezieller Hardware selber programmieren. Spezielle
Hardware deshalb, weil das Prinzip darin bestand mittels Überspannung
gezielt Dioden im ROM zu zerschiessen und so eine definierte 1 in eine 0
zu verwandeln.
Dann gab es irgendwann mal EPROM. Eproms konnte der Anwender selbst
programmieren, musste dazu aber ein spezielles Gerät benutzen und
löschen konnte man es dadurch, dass man es unter eine UV-Lampe legte.
EEPROM waren dann die Weiterentwicklung. Anstelle der UV-Lampe kam die
Möglichkeit, den Löschvorgang auch elektrisch durchzuführen.
Die wesentlichen Eigenschaften, das warum man überhaupt einen derartigen
Speicher haben wollte, blieb aber immer dieselbe: Der Chip speicherte
die Daten zuverlässig, auch wenn er mal lange Zeit keine Stromversorgung
sah.
D.h. die wesentliche Eigenschaft bestand immer darin, dass der Chip
hauptsächlich ausgelesen wird. Programmiert konnte er anfangs überhaupt
nicht selber werden, später dann aufwendig indem man ihn unter eine
Lampe legte und mit speziellen Programmiergeräten neu beschrieb und erst
in letzter Zeit ist auch das gefallen und man kann ihn vom µC aus
programmieren. Aber der Programmiervorgang ist immer noch
vergleichsweise langsam. D.h. einen EEPROM wird man nicht als normalen
Speicher für die laufende CPU Arbeit hernehmen. Und so hat sich halt die
Bezeichnung ROM als Bestandteil des Namens erhalten