Suche 220/13,8V AC AC Trafo

Gast #3004287
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Hallo!

Wie der Betreff schon sagt bin ich auf der Suche nach einem kleinen 
Trafo mit den folgenden Eigenschaften:
Primärspannung: 220V
Sekundärspannung: 13,8V
Strom: 300mA

Ich hab schon die üblichen Verdächtigen (farnell, conrad, reichelt, ...) 
abgesucht, aber nichts gefunden.

Der Trafo ist für eine Kaffemaschine (Keurig, ähnlich wie Tassimo).

Oder gibt es eine einfache Möglichkeit Trafos mit z.B. 15 V AC als 
Sekundärspannung zu modifizieren?

Irgendwelche Ideen, Tipps?
Gast #3004293
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Du suchst einen Trafo mit 230V.

Je nach Aufbau könnte man von der Sekundärspule ein paar Wicklungen 
runter nehmen.
Wie ist die Schaltung weiter hinten aufgebaut? Kommt da ein 
Gleichrichter mit Regler?
Gast #3004309
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Tilo Lutz schrieb:
> Wie ist die Schaltung weiter hinten aufgebaut? Kommt da ein
> Gleichrichter mit Regler?

Weiß ich grade nicht auswendig (Maschine steht bei einem Freund). Was 
ich weiß, is das die 13,8 V Wechselspannung direkt in ein Board gesteckt 
wird, ich vermute mal dass da noch ein Gleichrichter kommt, aber da muss 
ich mir das nochmal genauer anschauen.

Was ich finde sind Trafos mit 14 V - aber ich weiß nicht wie sensibel 
die Schaltung danach auf die 0,2V Differenz reagiert...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3004354
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satch schrieb:
> Was ich finde sind Trafos mit 14 V - aber ich weiß nicht wie sensibel
> die Schaltung danach auf die 0,2V Differenz reagiert...
Nimm mal diesen Ansatz: 0,2V sind 1,4% von 14V
Die Netzspannung darf von sich aus aber schon um 10% schwanken:
1
In Europa ist die Netzspannung in der Norm IEC 60038 festgelegt. 
2
In Niederspannungsnetz beträgt die verkettete Spannung mit Nennwert 400 V, 
3
die Sternspannung 230 V. Die konkreten Spannungswerte dürfen um ±10 % 
4
von den Nennwerten abweichen.
5
(aus Wikipedia)
Machen dann zusätzliche 1,4% noch was aus?
Gast #3004380
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Lothar Miller schrieb:
> Nimm mal diesen Ansatz: 0,2V sind 1,4% von 14V
> Die Netzspannung darf von sich aus aber schon um 10% schwanken

Ein valider Punkt - da hab ich noch gar nicht dran gedacht. Mir ist 
gerade allerdings noch was anderes eingefallen:

Der ursprüngliche Trafo war ein 120AC 60Hz Modell (US Gerät), welches 
versehentlich an die 220V Steckdose von einem 220/110 Trafo 
angeschlossen wurde.

Wandeln solche Trafos die Netzfrequenz von 50 Hz normalerweise auf 60 Hz 
um?
Gast #3004394
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satch schrieb:
> Was ich finde sind Trafos mit 14 V - aber ich weiß nicht wie sensibel
> die Schaltung danach auf die 0,2V Differenz reagiert...

1.Woher weißt Du, daß der alte Trafo genau 13,8V hatte? Etikett/Plan ??
2.Ein kleiner 12V-Trafo ohne Last hat selten nur genau 12V. Die 
Leerlaufspannung ist höher und säuft erst unter Belastung ab.
3.Miß den alten Trafo und suche einen der AUCH mechanisch passt.
4.z.B. http://www.pollin.de/shop/suchergebnis.html?S_TEXT=trafo
#3004445
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satch schrieb:
> Der ursprüngliche Trafo war ein 120AC 60Hz Modell (US Gerät), welches
>
> versehentlich an die 220V Steckdose von einem 220/110 Trafo
>
> angeschlossen wurde.

Dann wirst Du auch die nachfolgende Schaltung überprüfen (lassen) 
müssen, da diese kurzfristig mehr als 20V AC abbekommen hat (bis der 
120V 13,8V 0,3A Trafo verglühte).

Wenn dort der Schaden groß ist, lohnt evtl. die Beschaffung eines 13,8v 
Trafos nicht mehr - was gut wäre vorab zu wissen, da es Dir Mühe 
erspart.
Gast #3004449
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Max S. schrieb:
> Dann wirst Du auch die nachfolgende Schaltung überprüfen

Das stimmt. Rein optisch hab ich keine Schäden feststellen können (ich 
weiß, das heißt nichts). Ich bin mir relativ sicher dass der Trafo auf 
der Primärseite eine Thermosicherung hat, welche durchgebrannt ist. Ob 
das "schnell genug" passiert ist - keine Ahnung.
#3004553
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Das nutzt ihm nix die Sicherung zu finden,

da er einen 230V (primär) Trafo sucht,

er jedoch zur Zeit einen (defekten) 120v Trafo hat.

Er kann sic haber einen 13V Trafo (auc hmit mehr als 300mA) ausborgen, 
und diesen an die Schaltung Testweise hängen -- dann könnte er zumindest 
die Schaltung prüfen bevor er einen anderen Trafo kauft .-)
Gast #3004598
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> Der ursprüngliche Trafo war ein 120AC 60Hz Modell (US Gerät), welches
> versehentlich an die 220V Steckdose von einem 220/110 Trafo
> angeschlossen wurde.

Dann ist wohl noch mehr kaputt.

Mit Glück folgt eine Spannungsregler und der Gelcihrichter war 
überdimensioniert, dann könnte nur der Siebelko betroffen sein.

Ganz allgemein hätte es sich gelohnt, den Trafo gegen ein 230V
50Hz Modell auszutauschen statt einen 220V/110V Trafo vorzuschalten.

Ein alter 220V 12V~ Trafo wird passen, denn an 230V liefert der
dann 12.5V was nah genug dran ist an 13.8V. Auch ein 230V/14V
Trafo ist gut, 14.5V geht auch noch, 15V würde ich ablehnen oder
ein paar Windungen abwicklen.
Aber er sollte mindestens so gross sein wie der Originaltrafo,
und auch eine Temperatursicherung enthalten, denn 50Hz nutzt
den Trfao nicht so gut wie 60Hz, ein gleich grosser Trafo wird
also etwas heisser laufen.
#3004603
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satch schrieb:
> Der Trafo ist für eine Kaffemaschine (Keurig, ähnlich wie Tassimo).

Und nach dem Tausch des Trafos tauscht man dann das Heizelement der 
Maschine -- denn das läuft auch auf 115V AC.
Und es läuft nicht lange an 230V.

Vielleicht (kenne Keurig nicht) hat das Gerät noch eine elektrische 
Pumpe -- diese läuft dann sehr wahrscheinlich auch auf 115V.

Somit ist es schon sinnvoll, EXTERN einen 230/115V Trafo  vorzuschalten.

Der satch halt also ganz richtig gedacht, als er extern einen Trafo 
vorschaltete.
Das ein Fehler beim Einstecken vorkommen kann: Ist menschlich.
#3004605
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Dann wäre noch zu prüfen, ob die Heizelemente der Kaffeemaschine die 
230V vertragen, wenn sie für 110V ausgelegt sind - normalerweise nicht.

Wäre blöd, wenn als nächstes die Heizpatrone in Flammen aufgeht - so ne 
Kaffeemaschine hat vielleicht 1200W bei 110V, die nimmt dann 5kW oder so 
bei 230V auf.
#3004625
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Max S. schrieb:

> Und nach dem Tausch des Trafos tauscht man dann das Heizelement der
> Maschine -- denn das läuft auch auf 115V AC.

Das könnte man wohl noch über eine passend dimensionierte
Phasenanschnittsteuerung betreiben. Solche Vorschaltgeräte
z.B. zum Betrieb von Haartrocknern findet man fertig in den
USA und vielleicht auch über ebay.

> Vielleicht (kenne Keurig nicht) hat das Gerät noch eine elektrische
> Pumpe -- diese läuft dann sehr wahrscheinlich auch auf 115V.

Falls eine solche Pumpe vorhanden ist, könnte man bei genügend
Platz einen Ersatztrafo 2x115V, 14V einbauen. Die Pumpe wird dann
an der Mittelanzapfung angeschlossen. Um einen grösseren Umbau der
Maschine kommt man dann natürlich nicht herum.

> Somit ist es schon sinnvoll, EXTERN einen 230/115V Trafo  vorzuschalten.

Heizungen über Trafo zu betreiben istt meist nicht sinnvoll, da
diese Trafos dann ziemlich gross und teuer werden.
Gruss
Harald
#3004638
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Harald Wilhelms schrieb:
>> Somit ist es schon sinnvoll, EXTERN einen 230/115V Trafo  vorzuschalten.
>

>
> Heizungen über Trafo zu betreiben istt meist nicht sinnvoll, da
>
> diese Trafos dann ziemlich gross und teuer werden.
>
> Gruss

Doch, ist sinnvoll. So denn das Projekt an sich überhaupt Sinn hat.
Ja, Trafo im grauen Gehäuse , kostet so 20 Euro und ist gängiger 
Standard in der Nähe der amerikanischen Armeestützpunkte hier in 
Deutschland .-)

Dimmerschaltung a.ka. Phasenanschnitt über 300 Watt sehen die EVU nicht 
gern,
somnit ist Dein Tip nur bedingt ratsam zu befolgen.
Schau mal TAB 2007 ff.

Aber klar ist allemal: Der UMBAU dieser Kaffemaschiene ist wohl mehr 
eine Liebhaberei, ökonomisch ist sowas nicht.
Gast #3005430
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Die Hersteller liefern das Ding doch in alle Welt. Oft sieht man an 110V 
Trafos, das die Primärwicklung aus zwei Teilen besteht.
Bei der Heizung kann es ähnlich sein.
Ich denke aber das dies den TE überfordert.
Und 1000W reichen doch sicher nicht.
Gast #3005534
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Er hat doch geschrieben, dass er die Maschine, die für 110 Volt 
ausgelegt ist, versehentlich an 230 Volt angeschlossen hat.

Dem Transformator ist das erstmal ziemlich egal. Anstatt 13,8 Volt hat 
in diesem Moment etwa 30 Volt abgegeben. Davon geht der Transformator 
nicht kaputt.

Es ist aber sehr warscheinlich, daß andere Bauteile der Maschine nun 
defekt sind. Nur den Transformator auszuwechseln wird warscheinlich dazu 
führen, dass der neue gleich wieder durchbrennt (Dagegen hat man 
Sicherungen erfunden).
Gast #3005572
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> Dem Transformator ist das erstmal ziemlich egal.

Nicht wirklich.

Der Kern geht in Sättigung (zumal statt 1/120 Sekunden 110V nun 1/100 
Sekunde 230V anlagen, also der magneteische Fluss mehr als das doppelt 
werden würde), der Primärstrom steigt zu hoch an, nicht bloss auf das 
doppelte sondern problemlos auf das 100-fache.
#3005783
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Stefan schrieb:
> Dem Transformator ist das erstmal ziemlich egal. Anstatt 13,8 Volt hat
> in diesem Moment etwa 30 Volt abgegeben.

Wie kommst Du darauf? Im Einschaltpeak vielleicht schon - je nachdem wo 
sich der Sinus gerade befindet.
Der Trafo wird - je nach Auslegung - schon viel eher in Sättigung gehen, 
so dass die Ausgangsspannung deutlich niedriger sein wird als 2x 
13,8V.

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