Dann sollte ich mir am besten folgende Anschaffen:
Ebay-Artikel Nr. 200854799793
Sanyo Eneloop Mignon AA Akku 2000 mAh (2,06€ pro Stück)
Vielen Dank
Würde mich definitiv über weiter Meinungen freuen.
Jup, eneloop is das Mittel der Wahl, grade bei ner Langzeitanwendung.
Ich verwende die für viele, auch anspruchsvolle Anwendungen (Fotoblitze
z.b., die nuckeln richtig wenn gefordert und liegen andererseits auch
mal nen Monat ungenutzt rum) und hatte bisher keine Probleme.
Ich bin mit den Eneloops auch sehr zufrieden, auch Akkus die länger
(mehrere Monate) gelegen haben funktionierten ohne Neuaufladen
problemlos.
Die da im Angebot sind die älteren Versionen, die neueren haben 1800
Aufladungen.
Die 2000mAh sind ehrlich werden auch eingehalten, während bei anderen
2700er oft nur 1800 oder weniger drin sind. Ich hab z.B. mal 1000mAh AAA
gekauft effektiv hatten die nur 128-170 mAh. Beim Aufdruck wird bei
vielen sehr geschwindelt.
Eneloop ist gut im Sinne von Streuung, Einhaltung der Specs und
Langzeithaltung, aber relativ teuer und hochohmiger als viele andere.
Man muß auch bedenken, daß man mal Akkus vergißt und die liegen dann
Monate irgendwo rum. Bei NiCd ist das kein Problem wenn sie leer werden,
bei NiMH sterben sie dann!
Wenn nur die beiden zur Auswahl stehen: Eneloop.
Ansonsten tut es auch irgendein beliebiger anderer "ready2use"-Akku, wie
es sie von etlichen anderen Herstellern auch gibt:
http://www.reichelt.de/?GROUPID=4216
Abdul K. schrieb:> Man muß auch bedenken, daß man mal Akkus vergißt und die liegen dann> Monate irgendwo rum. Bei NiCd ist das kein Problem wenn sie leer werden,> bei NiMH sterben sie dann!
Eneloops sterben eben nicht, die kann man auch nach längerer Zeit noch
problemlos benutzen.
Abdul K. schrieb:> Man muß auch bedenken, daß man mal Akkus vergißt und die liegen dann> Monate irgendwo rum. Bei NiCd ist das kein Problem wenn sie leer werden,> bei NiMH sterben sie dann!
Dir ist schon klar, daß die eneloops genau auf niedrige Selbstentladung
optimiert sind? Während die klassischen NiMH in der Tat eine hohe
Selbstentladung haben, vor allem wenn man versucht 2500mAh in eine
AA-Zelle zu zwängen, sind eneloops als sogenannte LSD (low self
discharge) Zellen ausgelegt. Zugegeben, für 5A Entladestrom sind die
nicht gebaut. Aber im Gegensatz zu klassischen NiMH-Zellen, die anfangs
ordentlich niederohmig sind und dann nach 2 Jahren wegen zu hohem
Innenwiderstand unbrauchbar werden, habe ich dieses Problem bei eneloops
noch nicht beobachtet.
Abgesehen davon ist NiCd einfach deshalb keine Option mehr, weil man sie
schlicht nicht mehr zu kaufen bekommt.
Servus
Michael
Warum schreib ich eigentlich?? Seit ihr beiden der deutschen Sprache
nicht mehr mächtig? Erst dachte ich, wieder ein Akkuthread und zu denen
wurde schon alles gesagt, aber geben wir den Unwissenden doch ne Info.
klick-klacker-klick und nun kommt die Sülze zurück!
Eneloop und andere ready2use Dinger haben eine hauptsächlich dickere
Membran, die die (Rück-)wanderung der Ionen besser verhindert aber damit
natürlich auch dem 'richtigen' Fluß mehr Widerstand entgegenstellt.
Daher sind sie hochohmiger.
Und daher ist es wahrscheinlicher, daß diese nach vielen Monaten
Nichtbenutzung auch noch mehr Ladung enthalten und nicht unter ihre
kritische Grenze kommen und dann ab in das Tal des Todes rutschen. Dort,
wo sie eben sich selbst zerstören und danach unbrauchbar sind. Bzw.
einen Teildefekt haben. Ein Teildefekter teurer Akku wäre auch sinnleer.
Naja, ihr könnt ja neuerdings voten. Viel Spaß!
Gute Akkus erkennt man an der Streuung ihrer Kapazität
(=Fertigungsqualität, vor allem die Dichte- und Größenverteilung des
Metallpulvers) und schlicht ihrem Gewicht relativ zu anderen gleicher
Baugröße.
Woran erkenne ich denn vor dem Kauf die Streuung der Kapazität?
Oder welche Dinge muss ich berücksichtigen?
Der Hersteller kann ja vieles Positive über sein Produkt schreiben, es
muss ja nicht zwingend stimmen. Wie schütze ich mich am besten vor
solchen Fehlkäufen?
Danke im Voraus
Thomas schrieb:> Woran erkenne ich denn vor dem Kauf die Streuung der Kapazität?
Marke kaufen. Vom Hersteller gibts ein Datenblatt, da steht sowas
drinnen.
Vorsicht vor Billig-China-Akkus von dubiosen Ebay-Handlern: Außen steht
"Eneloop, AAA, 5000mAh" drauf, drinnen ist "No-Name NiCd, 500mAh"...
Abdul K. schrieb:> Eneloop ist gut im Sinne von Streuung, Einhaltung der Specs
Also ich habe 8 Eneloops (noch die etwas älteren mit 1900mAh min) und
alle haben > 2100 mAh und die Streuung (sofern nicht Messfehler bzw.
laden bei unterschiedlicher Temperatur) liegt so bei +-70mAh.
Und da Sanyo schreibt mindestens 1900mAh haben sie doch allemal die
Specs eingehalten und ich bin seit nun fast 2 Jahren sehr zufrieden mit
den dingern. Ich habe noch einige andere Ready2Use Akkus und die sind
bei weitem nicht so gut.
Ich verwende Eneloop Akkus seit 2007, die erste Version mit 1900mA,
damals für eine Fujifilm S9500.
Die Akkus verwende ich heute noch regelmässig in der Fujifilm HS20EXR,
sowie auch im Blitzlicht.
Es tritt bis jetzt keine nennenswerte Selbstentladung auf. Die Kamera
ist
auch unter 0°C einsetzbar.
Mit kommt nichts anderes mehr ins Haus.
Ich kann die Eneloop-Akkus auch mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Bei günstigen Akkus war es oft so, dass ich sie aufgeladen habe, dann
zur Seite gelegt und wenn ich sie brauchte, waren sie wieder leer. Mit
den Eneloop-Akkus ist mir das noch nie passiert. Die waren immer voll
und halten länger als die Konkurrenz.
Auch wenn sie recht teuer sind, sind sie ihr Geld auf jeden Fall wert.
Andere Akkus möchte ich gar nicht mehr haben.