Ja, ich glaube zum Einspannen des ganzen Dings ist so ein Adapterring
mehr oder weniger unumgänglich. werde mal in der benachbarten Werkstatt
anfragen, ob die uns sowas bauen können. Würde den dann aber wohl mit
dem Proxon Universalhalter nutzen müssen, für den Bohrständer ist dann
bestimmt der ganze Aufbau an dem Handstück (Adapter für 3 Backenfutter
und eigentlicher Bohrer) viel zu lang.
Eigentlich ist es ja auch egal, ob ich den Bohrer gen Werkstück oder
das Werkstück gen Bohrer bewege....
Hier sind aber so viele Tüftler am Werk, da möchte ich noch einen
Versuch watgen:
die ganzen Überlegungen sind für ein medizinisches Forschungsprojekt.
Durchführende sind (leider) deswegen Mediziner und keine Ingenieure oder
Techniker. Wir haben also eigentlich keine Ahnung ;)
Wir wollen mit unserem Bohrer später mal ziemlich präzise Löcher in
Knochen bohren. Auf dem Weg dahin müssen wir aus gegebenen Anlass noch
mal ein paar Grundlagen neu durchmessen. Daher müssen wir als nächsten
Schritt ein paar (100-200) Testbohrungen machen mit verschiedenen
Durchmessern in ein knochenähnliches Prüfmaterial.
Wir wollen dabei schon möglichst präzise Bohren (zylindrisches Loch,
gerade Linie, keine Auftreibung des Bohrkanals am distalen Ende...),
daher nicht aus der Hand. Wir könnten Bohrbuchsen als Führung nehmen,
die haben allerdings mehr Spiel als erwartet (alles medizinisches
Gerät). Daher war die nächste Überlegung: ein Schlitten (mit
Schwalbenschwanz-Führung) bewegt idealerweise den darauf fixierten
Bohrer auf den ebenfalls eingespannten Prüfkörper zu. Prüfkörper
einspannen ist einfach, da quaderförmig. Bohrer einspannen schon
schwieriger da zylindrisch mit nicht genormtem Durchmesser oder
"dreieckig". Daher die überlegungen von oben.
Wie wir das ganze beweglich montieren sollen weiß ich weiterhin nicht.
Mediziner lassen sich aber zumindest was technische Sachen angeht gerne
belehren.... ;)
VG!