Hi,
ich habe mir einen Windsensor zugelegt den vortex von inspeed.
http://www.inspeed.com/anemometers/Vortex_Wind_Sensor.asp
Laut Hersteller information gibt er einen pulse per rotation aus was ja
auch okay ist um die flanken mit dem µC zu erkennen!
So mein verständnis!
Jetzt habe ich den an ein Oszilloskop angeschlossen und dieses auf
20.0mV per DIV und 50ms eingestellt. Wenn ich den Sensor nicht drehe
erhalte ich eine Frquenz von mehreren kHz (laut Oszilloskop ist auch
zusehen). Und sobald ich den Sensor drehe erscheinen bereiche die 0V
haben.
Laut meinem Verständnis habe ich ja keinen pulse per rotation sondern
neh gap per rotation. Ist das so richtig? Funktionieren die alle so oder
hat der einen Produktionsfehler?
Vielen Dank für die Aufklärung
Martin H.
Kann es sein das du nur den Sensor direkt an das oszi angeschlossen hast
?
Der Sensor hat einen Reed Switch eingebaut. Das bedeutet einen
mechanischen Schalter der über Magnet betätigt wird. Ergo benötigst du
eine Stromversorgung und einen Pull-Up oder Pulldown widerstand um am
Oszi etwas zu sehen.
Da steht dass der Sensor einen "reed switch" hat. Also ein Reed Kontakt
der über einen Magneten pro Umdrehung einmal ausgelöst wird.
Das müsste man mit einem Durchgangsmesser messen (langsam von Hand
drehen) oder sogar hören können.
Ich weiss nicht was du misst, und wie (analog Oszi/Speicher) aber mit
dem Zeitbereich in Millisekunden und mV würde ich darauf tippen daß du
ganz großen Mist misst.
Entweder 50Hz Brumm oder prellen oder was auch immer.
Aber vieleicht sagt ein Bild vom Oszillogramm incl. Oszieinstellungen
mehr als 1000 Worte.
Martin H. schrieb:> Wenn ich den Sensor nicht drehe erhalte ich eine Frquenz von mehreren kHz> (laut Oszilloskop ist auch zusehen). Und sobald ich den Sensor drehe> erscheinen bereiche die 0V haben.
Die offenen Leitungen des Sensor "fangen" etwas ein und dein Oszi (20
mV/DIV) zeigt es an. Der Oszi zeigt 0 V an, wenn der Reedkontakt
geschlossen ist.
Vielen Dank für die schnelle antwort ich werd mich jetzt mal eben über
den reedkontakt informieren bei weiteren Fragen komme ich auf euch
zurück.
Also lag es doch an meinem verständnis wieder was dazu gelernt!
Martin H. schrieb:> Vielen Dank für die schnelle antwort ich werd mich jetzt mal eben über> den reedkontakt informieren
Das ist ein einfacher Schalter der pro Umdrehung ein mal ein und wieder
ausgeschaltet wird.
Beachte daß du den bei der Auswertung entprellen musst.
Um etwas zu messen musst du damit eine Spannung/einen Strom schalten.
Tipp: Nicht zu hochohmig, sonst fängst du dir evt. Störungen ein.
Martin H. schrieb:> Vielen Dank für die schnelle antwort ich werd mich jetzt mal eben über> den reedkontakt informieren
Da brauchst Du Dich nicht gross informieren. Ein Reedkontakt
funktioniert wie ein Klingelknopf. An den kannst Du ja auch
nicht einfach eine Klingel anschliessen, sondern Du brauchst
eine Anlage mit Trafo o.ä.
Dein Reedkontakt braucht eine Spannungsquelle und einen Pullup-
Widerstand, dann klappts auch mit der Nachbarin, ähh, mit dem Oszi.
:-)
Gruss
Harald
So ich habe noch eine Frage zur Programmierung. Will dafür kein neues
Thema eröffnen!
Und zwar habe ich einen Timer der mir "genau" 1s liefert für die
Windgeschwindigkeit (8-Bit oder 16Bit Timer beides verstanden soweit).
Nur das einzige was ich bisher trotz der ganzen tutorials noch nicht
wirklich verstanden habe ist Input capture unit des Timer 1 des
atmega32.
Mein Plan bisher dieses Kapitel noch zu durchschauen und dann durch die
flankenerkennung die pulse zählen und die mit dem interrupt 1hz signal
des anderen timers dann jede sekunde auszulesen und zurückzusetzen!
somit habe ich dann n viele pulse pro sekunde.
Meine Frage nun dazu macht man das so oder kann man das alles in einem
Timer machen oder macht man das ganz anders?
Hat jemand zufällig eine gute erklärung für Input capture unit, weil
irgendwie in jedem tutorial was ich finde wird darauf gar nicht
eingegangen oder nur ganz nebensächlich?
Vielen Dank dafür!
Martin H. schrieb:> Nur das einzige was ich bisher trotz der ganzen tutorials noch nicht> wirklich verstanden habe ist Input capture unit des Timer 1 des> atmega32.>> Mein Plan bisher dieses Kapitel noch zu durchschauen und dann durch die> flankenerkennung die pulse zählen und die mit dem interrupt 1hz signal> des anderen timers dann jede sekunde auszulesen und zurückzusetzen!> somit habe ich dann n viele pulse pro sekunde.
Input Capture kann man nehmen, aber eigentlich ist das Perlen vor die
Säue :-)
Denn der Clou beim Input Capture ist es, dass die Hardware den aktuellen
Zählerstand des Timers bei Auftreten der eingestellten Flanke sichert.
Und beim Input Capture ist man auf diesen Zählerstand aus.
Dein Problem (von dem du noch nicht weißt) ist aber anders gelagert.
Dein Reed Kontakt wird prellen. D.h. theoretisch kriegst du bei 1
Umdrehung auch nur 1 steigende Flanke. Theoretisch. Praktisch werden es
mehr sein. Selbst wenn es heute noch nicht mehr sind, irgendwann sind
sie es.
D.h. du musst den Eingang des Kontaktes entprellen.
Im Grunde kannst du daher deinen Eingang vom Windsensor wie einen Taster
behandeln und auch mit genau denselben Methoden da drann gehen.
Entprellung> Meine Frage nun dazu macht man das so oder kann man das alles in einem> Timer machen oder macht man das ganz anders?
Wenn das Prellen nicht wäre, könnte man auch den Weg gehen, den Kontakt
einfach als 'Antrieb' für einen Timer zu benutzen. Die meisten Timer
können mit ihrem Prescaler auch einen Pin als Takteingang des Timers
benutzen. Dann bräuchtest du im Grunde überhaupt nichts tun, sondern der
Reed Kontakt sorgt selbst dafür, dass der Timer in jeder Umdrehung um 1
hochzählt :-) Du müsstest dir nur den Zählerstand regelmässig abholen
und den Timer wieder auf 0 setzen. Theoretisch.
> Hat jemand zufällig eine gute erklärung für Input capture unit, weil> irgendwie in jedem tutorial was ich finde wird darauf gar nicht> eingegangen oder nur ganz nebensächlich?
InpCap ist im Grunde sehr simpel. Nur hilft es dir in deinem Fall nicht
viel, weil es einfachere und bessere Methoden gibt, mit dem Prellen
eines Kontaktes klar zu kommen. InpCap benutzt man sinnvollerweise dann,
wenn man eine Pulslänge ausmessen muss. Den Fall hast du aber nicht.
Dich interessiert nicht, wie lange der Kontakt in jeder Umdrehung
geschlossen ist, sondern wie oft pro Sekunde.
Verdammt mir kam gerade die idee, dass ich doch einfach den inpcap lasse
und mit steigender flanke den timer starte und ihn mit einem prescaler
von zum beispiel 1024 zählen lasse somit habe ich eine frequenz von
976,56Hz (~1ms) bei 1Mhz µC Frequenz. Und je nachdem wie weit der Zähler
gekommen ist, sagen wir einfch mal bis 459 hätte ich dann 460ms das
entspricht 2,17Hz.
Das mal 2,5mph/Hz = 5,425mph.
eine obere grenze bei 999 mit compare match und im interrupt dann den
timer wieder auf 0 setzen. So müsste es auch gehen oder wenn man einem
Timer das alles abverlangen kann!
Nur würde ich da keine entprell software routine reinbekommen oder sehe
ich das falsch
Martin H. schrieb:> Verdammt mir kam gerade die idee, dass ich doch einfach den inpcap lasse> und mit steigender flanke den timer starte und ihn mit einem prescaler> von zum beispiel 1024 zählen lasse somit habe ich eine frequenz von> 976,56Hz (~1ms) bei 1Mhz µC Frequenz. Und je nachdem wie weit der Zähler> gekommen ist, sagen wir einfch mal bis 459 hätte ich dann 460ms das> entspricht 2,17Hz.>> Das mal 2,5mph/Hz = 5,425mph.>> eine obere grenze bei 999 mit compare match und im interrupt dann den> timer wieder auf 0 setzen. So müsste es auch gehen oder wenn man einem> Timer das alles abverlangen kann!>> Nur würde ich da keine entprell software routine reinbekommen oder sehe> ich das falsch
Bei deinem Vorteiler kannst du davon ausgehen, dass ein Zählwert von 0
(oder 1) sicherlich kein realer Wert sein kann, sondern durch Prellen
verursacht wurde. So schnell kann sich dein Windrad nicht drehen.
Ja, und jetzt bist du wieder auf der Schiene, an der Input Capture
einsetzbar sind.
Denn der Teil:
Interrupt auf steigende/fallende Flanke PLUS
feststellen des Zählwertes bei Auftreten der Flanke mit
nachfolgendem Auslösen des Interrupts
das ist EXAKT das, was Input Capture in Hardware macht :-)
Martin H. schrieb:> Nur würde ich da keine entprell software routine reinbekommen oder sehe> ich das falsch
Dann wird das auch nichts.
Ein Reedkontakt ist zum wahnsinnig werden, wenn man es nicht richtig
macht.
Je nach Einbaulage macht er ein oder zwei Impulse, die natürlich auch
noch prellen.
Zieht man den Magneten in Längsrichtung über den Kontakt macht er 2
Impulse. Zieht man schneller, schafft er es irgendwann nicht mehr zu
öffnen, bevor er wieder betätigt wird und macht dann einen Impuls, wird
man noch schneller, kriegt er das gar nicht mit.
Wird der Magnet quer über den Kontakt bewegt, macht er einen Impuls. Das
gleiche, wenn man sich senkrecht nähert.
Deshalb erstmal Multimeter, Piepser, LED oder sonstwas geeignetes ran
und laaaangsam drehen.
Und dann siehst/hörst du, wie er tickt.
mfg.
Ja dann komm ich doch langsam dahinter wie die timer/counter
funktionieren ^^. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, dass wenn die
steigende und fallende flanke zu schnell hinter einander kommen er den
timer nicht zurücksetzt sondern weiter zählt bis zu einer flanke die von
der ersten flanke mindestens 8ms entfernt ist was realistisch wäre bei
dem sensor da es 125 Hz entspricht und somit den max wert des sensors
von 125mph entspricht und die windgeschwindigkeit muss erst einmal
erreicht werden und wenn das der fall ist ist es auch egal ob die
vielleicht sogar noch schneller wäre weil dann muss ich mir eher
gedanken um das dach meines hauses machen ^^
eine andere frage macht das überhaupt sinn so die windgeschwindigkeit zu
messen weil wenn ich mir das dann ausgeben lasse wird die anzeige ja nur
so rumspringen, da sie ja jede Windböe mitbekommt. Mal googeln ob es da
eine norm gibt (was sag ich da gibt es bestimmt) (irgendwie der
mittelwert innerhalb von 5 sekunden oder so könnt ich mir vorstellen)^^
Thomas Eckmann schrieb:> Deshalb erstmal Multimeter, Piepser, LED oder sonstwas geeignetes ran> und laaaangsam drehen.> Und dann siehst/hörst du, wie er tickt.
Hab das ganze auf ein oszilloskop produziert und da hat der nicht
geprellt nur wie schon vorredner gesagt haben das muss jetzt ja noch
nicht sein aber wenn der was älter wird.
Worauf willst du denn hinaus?
Martin H. schrieb:> Worauf willst du denn hinaus?
Ich schätze mal auf das, was ich auch immer mache.
Ehe ich ein Programm schreibe, probier ich mit einem Sensor alles
mögliche aus, mit Mulitmeter, mit LED, was halt so geht, um den Sensor
mal in Aktion zu sehen. Denn wenn ich das erst mal programmiere, dann
hab ich nur noch Zahlenwerte. Und die große Frage ist dann immer: Können
diese Zahlen überhaupt stimmen? Messe ich tatsächlich das, was ich zu
messen glaube?
Dadurch, dass ich mit dem Sensor aber im Vorfeld schon 'gespielt' habe,
habe ich ein gewisses Gefühl entwickelt, was da abgeht, wie er sich
verhält, was plausibel ist und was nicht.
Martin H. schrieb:> Worauf willst du denn hinaus?
Thomas meint abhängig von Magnet und wie der Magnet an dem Reed-Kontakt
vorbeistreicht kann es passieren, daß der Reed Kontakt 2 mal auslöst,
weil das magnetische Feld bei einem Stabmagneten genau zwischen den
Polen schwächer wird.
Ich gehe aber mal davon aus daß das bei deinem Sensor eher nicht der
Fall ist, sonst würde der Sensorhersteller generell ein Problem haben.
Aber Thomas hat insofern recht daß man das zumindest nicht ausschließen
kann und mal ausprobieren sollte.
Martin H. schrieb:> Worauf willst du denn hinaus?
Genau auf das, was Karl Heinz und Udo gerade geschrieben haben.
Du siehst, wie der Rotor sich dreht, du hörst den Reedkontakt klicken du
kannst an der Stellung des Schalenkreuzes sehen, daß gleich ein Impuls
kommt. Der Controller sieht und hört das alles nicht. Der bekommt zu
irgendwelchen Zeitpunkten Impulse. Es hilft dir bei der Programmierung,
ein Gefühl für dieses mechanische Bauteil zu haben.
mfg.
Thomas Eckmann schrieb:> Martin H. schrieb:>> Worauf willst du denn hinaus?> Genau auf das, was Karl Heinz und Udo gerade geschrieben haben.>> Du siehst, wie der Rotor sich dreht, du hörst den Reedkontakt klicken du> kannst an der Stellung des Schalenkreuzes sehen, daß gleich ein Impuls> kommt. Der Controller sieht und hört das alles nicht. Der bekommt zu> irgendwelchen Zeitpunkten Impulse. Es hilft dir bei der Programmierung,> ein Gefühl für dieses mechanische Bauteil zu haben.
Drum ist es mir auch immer völlig unverständlich, wie man eine Platine
ätzen lassen kann, deren Schaltung man noch nicht mal auf dem Steckbrett
ausprobiert hat.
Gerade bei einer Konstruktion, wie deinem Windrad, sollte das Problem
doch einfach zu lösen sein.
a) Kontaktprellen ist ein relativ schneller Vorgang. Insbesondere bei
Reed-Relais.
b) Aus den Datenblättern lässt sich recht einfach ersehen, was das
Maximum an Takten ist. Anhand der maximalen Drehzahl/Windstärke.
Daraus folgt: Jeder Ticker, der früher/schneller als unter b
spezifiziert ankommt ist zwangsläufig ein Preller. Du kannst ja noch
etwas Reserve einbauen.
Noch etwas hilft Dir: Wenn Du keinen Schrott gekauft hast, wird jeder
Durchgang immer MINDESTENS einen Puls liefern.
Versuche als so einfach einmal folgendes (Wohl gemerkt nur bei deinem
Windradproblem): Zähle jeden Puls und sperre das System anhand von b)
danach.
Vielleicht auch berücksichtigen, dass ein Impuls unendlich
lang sein kann...
(der Magnet bleibt genau da stehen, wo er den Reed-Schalter
auslöst und wenn dann kein Wind mehr da ist, bleibt es so.
Seltener Fall, sollte die Berechnung/Anlage nicht in einen
Fehlerfall führen)
Wird ein Impuls als Ein/Aus definiert, so macht das nix.
Man kann sich natürlich darüber streiten ob "Ein" bereits ein Impuls ist
oder erst der vollständige Zyklus "Ein/Aus". Der Unterschied liegt bei
+/- 1 bis zur nächsten Flaute.
Dumm wäre es allerdings immer auf den vollständigen Zyklus zu warten, am
Besten in einer Endlosschleife.
Ich würde die im vorherigen Beitrag erwähnte Sperrzeit mit der
ansteigenden Flanke starten.
Übrigens: Es gibt auch keine Möglichkeit hin-und-her bei fast Flaute,
oder drehenden Winden, von echten Umdrehungen zu unterscheiden.
Vielen Dank schonmal für die weitere Hilfe, nachdem ich den sensor an
meinem oszi hatte und der mir immer schön ein rechteck signal gegeben
hat beim durchlaufen habe ich jetzt das ganze einfach mal an den µC
angeschlossen. Und dabei fällt mir eine Sache auf die ich nicht ganz
verstehe.
Quelltext angefügt!
Ich will einfach nur den InpCap eingang ausprobieren und bei jeder
steigenden flanke meine leds toggeln! Dazu gesagt habe das STK500.
also dachte ich mir okay ich schließe an 5V einen Pull up widerstand
(250ohm) gehe dann auf den sensor und vom sensor auf den InpCap(eingang)
pin.
Nur das hat nicht funktioniert also habe ich mir gedacht schließe ich so
wie oben alles an nur statt an 5V an 0V und siehe da es funktioniert.
Bei jeder steigenden Flanke toggeln die leds.
Was ich daran nicht verstehe warum ist das so? Funktioniert der eingang
anders?
Martin H. schrieb:> also dachte ich mir okay ich schließe an 5V einen Pull up widerstand> (250ohm) gehe dann auf den sensor und vom sensor auf den InpCap(eingang)> pin.
Regel Nummero Uno:
Ein offener µC-Eingangspin hat keinen definierten Pegel!
Er ist nicht 0, er ist nicht 1.
Ok. Natürlich. einen der beiden Pegel muss er haben, denn was anderes
gibt es nicht. Aber es ist nicht so, dass ein offener Pin (also ein Pin,
an dem nichts hängt) automatisch einen 0 Pegel hat. Er kann alles sein,
je nachdem ob du mit der Hand in der Nähe bist, ob der Staubsauger
läuft, ob der Fernseher läuft, ob dein Handy gerade mit der Sendestation
über eine Frequenzzuteilung verhandelt, buchstäblich alles was an
elektromagnetischen Feldern in der UMgebung kreucht und fleucht, kann
sich ein offener Pin (der als Antenne wirkt) einfangen und daraus einen
1-Pegel konstruieren.
Wenn deine Schaltung also so aussieht.
\
+5V --------------o \o---------------> zum µC Pin
dann ist das ein offener Eingang. Denn der Reed-Kontakt ist ja nicht
geschlossen, und damit endet das Drahtstückchen, welches vom µC-Pin
ausgeht buchstäblich in der Luft.
Erst wenn der Kontakt schliesst
+5V --------------o--o---------------> zum µC Pin
hast du den µC-Pin definitiv mit einer Spannung verbunden, die dem Pin
einen Pegel aufzwingt.
amateur schrieb:> Übrigens: Es gibt auch keine Möglichkeit hin-und-her bei fast Flaute,> oder drehenden Winden, von echten Umdrehungen zu unterscheiden.
Bei Löffelanemometern gibt es kein hin-her. Auch nicht bei Flaute.
Zumindest ist mir noch keines untergekommen das bei wenig oder auch viel
Wind die Drehrichtung geändert hätte. Entweder es dreht sich ( in eine
Richtung ) oder eben nicht. Drum sind die Löffel extra so geformt wie
sie geformt sind :)
Teurere Anemometer haben aber auch gerne mal 2 Sensoren womit man auch
eine Drehrichtung bestimmen könnte.
@Manuel
Es gibt ein paar Sachen, bei denen sich Wasser (da kann man es sehen)
und Luft ähnlich verhalten.
Liegen in fließendem Wasser Steine dicht an der Oberfläche, so kann man
kleine (und große) Wirbel abreißen sehen, die sich sowohl links- als
auch rechts herumdrehen. Denselben Effekt kann man an Ecken und Kanten
in der Luft beobachten, also in bebauten oder bewaldeten Gebieten. So
etwas soll es an mehreren Stellen auf unserem Planeten geben.
Ähnliche Effekte erzeugen jegliche Sperrflächen wie z.B. Plakatwände. Je
nach Vorzugs-/Windrichtung kann man da erstaunliche Unterschiede in der
Windgeschwindigkeit auf einer Strecke von nur wenigen Zentimetern,
horizontal, feststellen.
Die Löffelform gibt dem ganzen Gebilde nur eine Vorzugsrichtung - mehr
nicht. Das kannst Du ganz einfach ausprobieren, indem Du mal einen
Löffel von hinten anbläst. Möglicherweise irre ich mich auch, aber ich
habe noch kein Löffelanemometer gesehen, das eine "Rücklaufsperre" hat.
So ich habe jetzt mal nach der Idee von oben ein Programm erstellt, dass
mehr oder weniger genau am Input capture pin meine windgeschwindigkeit
misst.
Da ich den Windsensor gerade nicht zur Hand habe habe ich mir durch
timer 2 eine frequenz auf den pin gelegt. (also der teil kommt wieder
komplett weg)
habe 1mhz, prescaler von 1024 somit ist timer 0 mehr oder weniger ein
1ms zähler, der anläuft bei einer steigenden flanke. Beim input capture
interrupt setzte ich den timer1 wieder zurück und speichere den wert in
windtime. Die LEDs an portb sind nur für mich kommen auch noch raus.
so die eigentliche messung bzw berechnung findet in einem untermodul
statt wo ich prüfe ob die Zählerzahl unter 6 oder über 1000 (ms) ist.
Wenn sie unter 6ms ist, ist der reed kontakt sehr wahrscheinlich
geprellt oder ein Hurrican saust an dem sensor vorbei und über 1000ms
interessiert mich das ergebnis nicht!
Dann die Umrechnung von millisekunde zu km/h
Zu guter letzt ausgabe auf das lcd display.
So fällt euch was auf was verbesserungswürdig ist? Oder sagt ihr
vielleicht krass so kompliziert hät ich das niemals gemacht mach das
doch lieber so und so! ^^
Vielen Dank Martin
Morgen,
mir ist diese Angabe "2.5 mph per Hz (1 Hz = 1 pulse/second)" suspekt.
Ist das realistisch? Ich hätte aus dem Bauch heraus gedacht das sei
ziemlich nichtlinear ??
Habe ich auch schon drüber nachgedacht wie ich das testen kann. Mal
schauen vielleicht find ich ja auf der arbeit einenen windsensor zur
Referenz.
Würde mich über feedback über mein programm freuen! 2 posts drüber
Peter Pfanne schrieb:> Ich hätte aus dem Bauch heraus gedacht das sei ziemlich nichtlinear ??
Warum sollte das nichtlinear sein?
Bei niedrigen Windgeschwindigkeit, wo die Lagerreibung dominiert, gibt
es natürlich Anlaufprobleme.
Bei höheren Geschwindigkeiten hat man beim Schalenanemometer als Antrieb
den Unterschied im Windwiderstand von den von vorne bzw. hinten
angeströmten Halbschalen. Das Ding dreht sich genau so schnell, dass
sich die Kräfte
So das obrige Programm hat wunderbar Funktioniert. Jetzt habe ich statt
den timer generierten takt mal den windsensor angeschlossen und es
funktioniert nicht mehr, wegen dem prellen des reed kontakts bekomme nur
noch 0kmh angezeigt bzw windtime ist immer 0 maximal mal 1.
(Oszi fein einstellen sieht man auch das prellen)
Jetzt meine Frage zum entprellen ich habe mir mal dieses tutorial
durchgelesen zum entprellen nur da gibt es ja soviele möglichkeiten
welche wäre denn die sinnvollste, da die schnellste Änderung bei mir 8ms
beträgt und ich im wiki zeiten von 10-25ms zum entprellen gelesen habe!
Bzw wie bekomm ich das prellen in meinen code implementiert? Oder muss
ich den windsensor an einen anderen "normalen" pin anschließen den dann
entprellen und dann auf einem pin ausgeben, der dann mit dem inpcap pin
verbunden ist? - was ich ziemlich umständlich fände.
Oder soll ich die inpcap Methode verwerfen und die flanke anders
erkennen.
Vielen Dank
Martin
Hat man hier doch schon mehrfach beschreien. Schaue nach wie lange das
Prellen dauert. Du hast ein Oszi, das kann man da wunderbar drin
ablesen. Zu der gemessenen Prellzeit multiplizierst du mit 2, somit hast
du eine rech hohe Sicherheit falls mal ein Prellen besonders lange
dauert.
Nun schaust du bei jeder Flanke Ist seit dem letzten mal mehr Zeit
vergangen als meine Prellzeit ist?
Nein -> Zähler nicht zurücksetzen
JA -> Windgeschwindigkeit berechnen, Zähler zurücksetzen.
Wobei du der ICR1 sich selbst zurücksetzt.
Du müsstest also ab und zu mal was zum windtime dazu Addieren und ab und
zu windtime zu 0 setzten.
Martin H. schrieb:> Mal> schauen vielleicht find ich ja auf der arbeit einenen windsensor zur> Referenz.
Brauchst du nicht. Du fährst einfach mit dem Auto z.B. 100 km/h, hältst
mit einer Hand den Sensor zum Schiebedach oder Fenster raus (möglichst
weit, wegen der Strömung an der Karosserie) und liest deinen Wert ab.
Oder so ähnlich.
Gruss Reinhard