Automatisches Wiederverschließen

Gast #217863
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Hallo,

Ich habe eine Funkfernbedienung fuers Auto.
Nun haette ich gerne eine Schaltung, die den Wagen 2 Minuten nach dem
Öffnen
wieder verschließt wenn keine Tür geöffnet wurde.
Also nach dem "AUTO AUF" Impuls 2 Minuten warten und wenn in der Zeit
nicht
der "TUER AUF" Impuls gekommen ist, "AUTO ZU" Impuls ausgeben.

Das Ganze soll im Standby keinen/wenig Strom brauchen (Autobatterie
schonen)

Wie realisiere ich das am besten?
Ich hatte schon an nen Tiny von AVR gedacht aber das ist bestimmt
overkill.
Wie geht es einfacher ohne Standbystrom?


Gruss
#217864
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kauf dir einen Smart, die haben das serienmässig... inklusive
Wegfahrsperre!

[Erst wieder an]
Das Prinzip hast du doch beschrieben: warten bis der "Tür auf Impuls"
kommt.

Das kann der AVR machen, indem er schläft und sich wecken lässt.
Beispielsweise parallel zu einem Türöffner (Schloß-Dingsbums, das
"Klack" macht).
Wird die Tür so entriegelt, startet im AVR ein Timer, der 2 Minuten
herunterzählt.
Wurde innerhalb dieser 2 Minuten der Tür-Offen-Taster (der, der auch
die Innenbeleuchtung steuert) betätigt, legt sich der AVR wieder
schlafen. Sonst löst er halt einen "Tür-verschliessen"-Impuls aus.
Wie man das elektrisch macht, kann ich dir nicht sagen, da ich nicht
mal ein Auto besitze...
Gast #217868
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Aber bei einem 'handelsüblichen Zeitrelais' lernt man ja nix, also
wirklich lol

Ich würd auch nen Tiny nehmen, ohne Beschaltung, dann 4 Wochen
hinsetzen und programmieren und danach das Teil an Conrad verscheuern.
Damit hätte ich wohl ausgesorgt :)
#217869
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also am Stromsparendsten geht das eigentlich mit µCs. Ich hab mal einen
MEGA16 in eine Universal-Fernbedienung gebaut : Er schaut, ob eine
Taste gedrückt wurde, wenn ja, dann sendet er, wenn nein, dann schläft
er. Damit hab ich einen Stromverbrauch von 60µA bei 3,3V gehabt !
(2-3mA beim Senden). Da halten schon Mikrozellen ewig, geschweige denn
von einer Autobatterie (bei 1mA Durchschnitt, 3,3V und 75% Wirkungsgrad
der 12V->3,3V Wandlung theoretisch 3977 Jahre ;-)

Der Tiny braucht dabei sogar noch weniger, wie der Mega.
#217871
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zur Schaltung/zum Layout :

Die oberen 4 Kontaktpads können als LED-Anzeige genutzt werden (ist
noch nicht implementiert)
die zwei links darunter sind für die Versorgung (3,3V rechts, GND
links)
Der Kontaktpad links von R5 ist die Rückleitung der LED-Anzeige, und
der darunter geht zum auf der anderen Platine befindlichen
Treibertransistor und der IR-LED.

Der Taster kann auch gespart werden und über eine verlegung der
Drahtbrücke an die Matrix angeschlossen werden.

Zur Funktion :

Der Chip wacht normalerweise alle 256ms auf, schaut nach Tastendruck.
Wenn er sendet, wird die Pause 128ms lang, um häufiger Senden zu
können.
Dach ca. 30s schaltet die Fernbedienung komplett ab. Dann lässt sie
sich nur noch durch drücken der Stand-by Taste aufwachen (bei meiner
Version auf der Matrix,in Schaltplan als Taster vorgesehen. Geht an PB2
[Ext. Interrupt 2, einziger mit Aufwachmöglichkeit])

Beim kurzzeitigen Einschlafen weckt der WatchDog-Timer den µC auf. Beim
Langzeitschlaf ist der Watch-Dog ausgeschaltet und der Interrupt weckt
auf. Das Gerät geht in beiden Versionen in den Power-down Modus.
Die Fuses sind auf int. Oszillator 1MHz und schnelles Aufwachen
eingestellt (siehe Datenblatt). Der Oszillator wird nachträglich auf
eine Frequenz von 720KHz kalibriert. Die FB holt sämtliche
Einstellungen aus dem EEPROM und kann über eine externe USB-Station
(mein Selbstbau-Programmer) bequem mittels "spezieller" Software
eingestellt werden.

Allerdings ist irgendwo noch der Wurm drin. Nach dem ersten
"Langzeitschlaf" lässt sich der µC nicht mehr aufwecken. Dürfte für
dich nebensächlich sein, aber falls du den Fehler findest wäre ich dir
sehr dankbar !
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