Daniel schrieb:
> Die Idee hatte ich auch schon, das Ergebnis klingt aber furchtbar.
PWM-Anfänger-Standardfehler.
Bei PWM gleich welcher Art braucht man praktisch immer auch einen
vernünftig dimensionierten Filter vor dem Wandler, damit was brauchbares
rauskommt. Den hast du offensichtlich "vergessen"...
Grob durch die Glaskugel gesehen würde hier vermutlich ein einfacher
Tiefpaß 1. Ordnung schon genügen, um da was für deine Zwecke hinreichend
brauchbares zu machen. Da der Ausgang des AVR bereits eine nennenswerte
Impedanz besitzt, brauchst du also in erster Näherung bloß noch einen
Kondensator parallel zu deinem Piezowandler, um einen geeigneten
Tiefpaßfilter zu komplettieren.
Probier einfach 100p, 1n, 10n 100n usw. bei geringer Lautstärke und der
geringsten zu nutzenden Frequenz aus. Wenn sich der Ton dann richtig gut
anhört, wird er sich auch bei hoher Lautstärke gut anhören. Nun gehst du
auf die höchste zu nutzende Frequenz und die höchste Lautstärke.
Möglicherweise wird dir das dann zu leise sein. Dann mußt du den
Kondensator wieder kleiner machen. Sein Wert ist also im Prinzip ein
Kompromiß zwischen nutzbaren Frequenzbereich und Wirkungsgrad bei hohen
Frequenzen.
Wenn du bei gegebenem Frequenzbereich keinen an beiden Enden akzeptablen
Kompromiß finden kannst, brauchst du einen besseren Filter als einen
einfachen Tiefpaß und einen Verstärker.
BTW: Man kann sowas auch ausrechnen/simulieren. Z.B. mit LTSpice.