Gast
#3029358
Hallo Forum, ich habe schon verwandte Einträge zu dem Thema durchforstet, komme aber bei der Interpretation meiner Messungen nicht so richtig weiter. Ich habe im ersten Schritt zur Bestimmung der Induktivität ein Induktivitäts-Messgerät zum Messer der Spulen Induktivität verwendet. (HAMEG LCR Bridge HM8118) Nach ein paar einfachen Schwingkreisversuchen hatte ich variable Induktivitäten festgestellt. Jetzt habe ich Testspulen bauen wollen, um die Effekte bei der unbestimmten Spule nach und nach nachvollziehen zu können. Ziel war als erstmal eine Spule mit Isolation (Abstand) zum Spulenkern und möglichst viel Abstand zischen den Windungen (N=10) zu Wickeln. Bei einer Spule mit sehr großen Ringkern (geschlossen) habe ich direkt diese sinkende Induktivität mit Erhöhung der Messfrequenz feststellen können. Das war auch unabhängig von Isolation und Packungsdichte. Als Vergleich habe ich dann noch einen kleinen Ringkern mit dünnerem Kupferlackdraht benutzt und hatte diesen Effekt nicht. So hatte ich das auch bei dem großen Ringkern erwartet. Wie kann das kommen? Danach habe ich noch eine Messreihe mit dem kleinen Spulenkern 1. weit gewickelt und kernisoliert und 2. eng gewickelt ohne weitere Kernisolation aufgenommen. Sind die aufgezeichneten Unterschiede tatsächlich die Folge von parasitär Kapazitäten. So ganz genau kann ich mir das auch hier nicht erklären. Danke für eure Hilfe! Grüße, Florian









