Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Beschaltung Stromsensor ACS758


von Steffen H. (stef_fen)


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Hallo Zusammen,

ich würde gerne in meinem Projekt Regler einen Stromsensor von Allegro 
einbinden. Der genaue Typ lautet: ACS758LCB-100U-PFF-T. Im Datenblatt 
ist am Ausgang noch ein Tiefpass zu finden. Brauche ich den? Wenn ja 
welche Werte? Wären für den Widerstand R=1kOhm und für den Kondensator 
C=100nF ok? Die Schaltfrequenz des PWM Signal beträgt 3kHz. Den 
Schaltplan habe ich mal mit angehängt.

Vielen Dank. Gruß Steffen

von Steffen H. (stef_fen)


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Hat keiner eine Idee?

Gruß Steffen

von Steffen H. (stef_fen)


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Einen ACS758 habt ihr doch bestimmt auch schon mal eingesetzt oder?

Gruß Steffen

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Beschalte das Ding so wies im DB steht, was gibs da weiter zu fragen?

Wieso hängt das Teil nur am Analog Comparator?
Klemms doch noch an ADC an zum auslesen des Stromes und nicht nur der 
Richtung.

Das Teil hat zudem eh nochn bissel Offset, also bau besser nen Poti ein.

von Christoph H. (christoph_b)


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Tiefpass auf 15Hz auslegen.

von Steffen H. (stef_fen)


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Warum 15Hz?

Gruß Steffen

von hiamp (Gast)


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Steffen Ha schrieb:
> Warum 15Hz?

Ich würde die Frage hier gerne noch mal aufgreifen. Im DB habe ich dazu 
nichts gefunden - also welchen cap sollte ich nehmen?

von hiamp (Gast)


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Ich möchte meine Frage präzisieren. Ich möchte den Eingangsstrom eines 
brushless Reglers messen. Ich habe noch keine Vorstellung von der 
Welligkeit des Stromes am Eingang und frage deshalb wie der Tiefpass 
ausgelegt werden sollte. Gemessen werden soll mit dem ADC eines AVR, 
halt "so genau wie möglich".

von Dietrich L. (dietrichl)


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Die Dimensionierung des Tiefpasses hängt davon ab
- wie schnell die Messung reagieren soll
- wie viel Welligkeit (d.h. Ungenauigkeit des Messwerte) Du verträgst.

Wie Du siehst, ist das ein Kompromiss, den man eingehen muss - angepasst 
an die Anforderungen.
"so genau wie möglich" ist auch saublöd: dann nimm einen riesigen 
Kondensator und warte ein paar Minuten, bis der Tiefpass eingeschwungen 
ist. Und wehe, der Strom ändert sich in der Zeit ;-)

Es muss also  heißen "so genau wie nötig" mit der Kontrolle, ob dann die 
Reaktionsgeschwindigkeit ausreicht.

Gruß Dietrich

von hiamp (Gast)


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Hmm, es ist schwierig das abzuschätzen. Ein riesiger Kondensator ist 
jedenfalls auch Quatsch.
So ein bl Steller hat eine Schaltfrequenz von bis zu 16khz. Allerdings 
an einer grossen Induktivität und am Eingang hat er große Elkos die den 
Rippel glätten.

Also die Frage ist: Passen die 15hz oder wie sollte man das angehen?

von Alex S. (thor368)


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Tach,
grundsätzlich solltest du so stark filtern wie du es dir erlauben 
kannst. Die Zielgröße sollte da, wie schon erwähnt, die Zykluszeit 
deines Strom/Drehzahlreglers sein. Nehmen wir an du schaffst 20 
Reglerdurchläufe in einer Sekunde, dann ist eine Filtergrengfrequenz von 
mindestens 40Hz angebracht. Siehe Nyquist Theorem. Um so schneller dein 
Regler wird um so mehr samples brauchst du um sinvoll regeln zu können. 
Aber nicht vergessen immer unter der halben sample Frequenz des ADC 
bleiben (Aliasing!).

Für 40Hz Eck würde also 8k2 mit 470n in Frage kommen:
Fc = 1/(2*Pi*R*C)

Thor

von Ich (Gast)


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Alex S. schrieb:
> Die Zielgröße sollte da, wie schon erwähnt, die Zykluszeit deines
> Strom/Drehzahlreglers sein. Nehmen wir an du schaffst 20
> Reglerdurchläufe in einer Sekunde, dann ist eine Filtergrengfrequenz von
> mindestens 40Hz angebracht.

Sollte man bezogen auf das Eingangssingnal nicht doppelt so schnell 
abtasten, also entweder 80Hz abtasten bei 40Hz LPF, oder wenn es eben 
nur 20 Samples sind dann 10Hz LPF?

von Ich (Gast)


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Ich schrieb:
> Sollte man bezogen auf das Eingangssingnal nicht doppelt so schnell
> abtasten, also entweder 80Hz abtasten bei 40Hz LPF, oder wenn es eben
> nur 20 Samples sind dann 10Hz LPF?

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