Hallo
Bei Reichel.de
Ich komm mit den Technischen Daten nicht zurrecht wie zum beispiel:
Welchen Transistor soll ich nehmen mit dem ich 12 Volt und ca.6 Ampere
steuern ? in pnp.?
Was heißt Uces 100V
oder uge (th) 0,625V?
Ja OK, ich weiß jetzt also dass dafür ein MOSFET ganz gut wäre,
oh und außer dem die npn art. Ich binn aber immer noch nicht fündig
geworden was zum Beißpiel Uces 100V
oder uge (th) 0,625V heißt?
Uces ist die maximal zulässige Spannung zwischen C und E.
Ube(th) ist die Schwellspannung, ab der Strom von Basis zum Emitter
fließt.
Was Uge sein soll - keine Ahnung. Bipolare Transistoren haben keinen
Anschluss, der G heisst.
Stefan schrieb:> Was Uge sein soll - keine Ahnung. Bipolare Transistoren haben keinen> Anschluss, der G heisst.
Das ist die maximal erlaubte Spannung zwischen Gate und Emitter.
Dankeschön aber
ich habe hier z.B.einen Mosfet
mit folgenden Daten:
Elektrische Werte:
UDS 20 V
UGS(th): 1,55 V
Ic25 : 93 A
RDS(on):0,0057 Ohm
td (on):12 ns
td(off):12 ns
Also ist die Maximal zulässige Spannung zwischen C und E ist 20V,
der Mosfet schaltet max. 93A, und die schaltgeschwindigkeit ist 12ns.
Hab ich das soweit richtig verstanden?
Ach ja was heist dann RDS (on) 0,0057 Ohm hää?
Dankeschön im Vorraus :)
Hallo,
> Ach ja was heist dann RDS (on) 0,0057 Ohm hää?
Das ist der Widerstand zwischen Drain und Source.
R = Widerstand
D = Drain
S = Source
Also der Widerstand im Durchgeschalteten Zustand.
Bei 10A fallen da 10A² x 0,0057 Ohm = 0,57 W Verlustleistung an.
Gruss Klaus.
Harald Wilhelms schrieb:> Du meinst bei IGBTs?
Der Scherz wurde nicht erkannt :-)
@Suiram:
Die Grenze zwischen Troll-Thread und "Am Anfang schuf Gott
Himmel und Erde" ist häufig schwer zu erkennen ;-)
Hallo Suiram,
Du solltest vielleicht uns besser sagen was Du schalten willst und
womit. Ein kleiner Schaltplan ist da sehr hilfreich. Der MOSFET ist
sicher geeignet aber es könnten noch andere Gesichtspunkte zu
berücksichtigen sein.
Gruss Klaus.
Das wäre eine Möglichkeit. Die Spannung ist nicht ganz von 0 - 12 V
regelbar, da sich der RDSon des MOSFETs bei 4 A bemerkbar macht. Die
max. Spannung wäre dann 11,45 V, aber dein Akku hat aufgeladen 13 - 14
V. Das ist vom Typ abhängig. Welcher ist es denn? 12 V klingt nach Blei
oder NiMH.
Welchen Widerstand hat dein Poti? Am besten wäre 500 Ohm, wie im Bild,
aber es gehen auch Größere. Ansonsten kann man das noch anpassen.
Für den MOSFET sollte es ein Typ sein, der viel Strom aushält und einen
geringen RDSon hat. Für T1 reicht jeder normale Kleinsignaltransistor
mit einer Stromverstärkung von 200 bis 300.
Die Diode ist sehr wichtig, ohne sie würdest du dir den MOSFET
zerstören. Sie muss mindestens 5 A aushalten.
Für alle Widerstände reichen 1/4 W Typen aus der E-24 Reihe.
Ayk N. schrieb:> Das wäre eine Möglichkeit. Die Spannung ist nicht ganz von 0 - 12 V> regelbar, da sich der RDSon des MOSFETs bei 4 A bemerkbar macht. Die> max. Spannung wäre dann 11,45 V, aber dein Akku hat aufgeladen 13 - 14> V. Das ist vom Typ abhängig. Welcher ist es denn? 12 V klingt nach Blei> oder NiMH.> Welchen Widerstand hat dein Poti? Am besten wäre 500 Ohm, wie im Bild,> aber es gehen auch Größere. Ansonsten kann man das noch anpassen.>> Für den MOSFET sollte es ein Typ sein, der viel Strom aushält und einen> geringen RDSon hat. Für T1 reicht jeder normale Kleinsignaltransistor> mit einer Stromverstärkung von 200 bis 300.> Die Diode ist sehr wichtig, ohne sie würdest du dir den MOSFET> zerstören. Sie muss mindestens 5 A aushalten.> Für alle Widerstände reichen 1/4 W Typen aus der E-24 Reihe.
Wieso ist eigentlich fast immer ein Treiber Transistor vor einem Fet?
Suiram schrieb:> Also ist die Maximal zulässige Spannung zwischen C und E ist 20V,
Wie kommst du von den elektrische Werten auf diese Aussage?
Ein MOSFET hat weder einen Kollektor noch einen Emitter
Suiram schrieb:> Und gibt es eine kurze Erklärung weil ich verstehe nicht warum> man die 5 Ampere Diode benötigt.? Also ich weis schon dass one der diode> der Mosfet sterben würde aber warum?
Der Motor ist eine Induktive Last und hat eine Selbstinduktion. Diese
sorgt dafür, dass der Stromfluss erhalten bleibt. Ohne diese
Freilaufdiode würde das zu einer hohen Spannungsspitze führen, die der
MOSFET nicht aushält.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzdiode#FreilaufdiodeFrank O. schrieb:> Wieso ist eigentlich fast immer ein Treiber Transistor vor einem Fet?
MOSFETs werden über kurze, kleine Stromstöße gesteuert, da sie eine
Gate-Kapazität haben. Durch diese Bleibt die Gatespannung erhalten und
der MOSFET leitet.
Der Bipolare Transistor kann das Gate besser laden.
R2 entlädt diese Kapazität wieder, wenn T1 sperrt.
Ayk N. schrieb:> Frank O. schrieb:>> Wieso ist eigentlich fast immer ein Treiber Transistor vor einem Fet?>> MOSFETs werden über kurze, kleine Stromstöße gesteuert, da sie eine> Gate-Kapazität haben. Durch diese Bleibt die Gatespannung erhalten und> der MOSFET leitet.> Der Bipolare Transistor kann das Gate besser laden.> R2 entlädt diese Kapazität wieder, wenn T1 sperrt.
Danke!:-)
Ayk N. schrieb:> Der Bipolare Transistor kann das Gate besser laden.
Aber wenn Du ein Poti hast, dass mit der Hand verändert wird, brauchst
Du keine schnelle Änderung der Gate-Spannung. Also kann man das Poti
auch direkt an das Gate anschließen.
@Suiram:
Neben dem Strom ist bei dem MOSFET die Verlustleistung wichtig. Da Du im
Analogbereich arbeiten willst, muss der FET einiges verheizen. RDSon ist
hier nicht relevant. Also: "dicker" FET + Kühlkörper.
Gruß Dietrich
O.Hmygod schrieb:> Also ist die Maximal zulässige Spannung zwischen C und E ist 20V,> Wie kommst du von den elektrische Werten auf diese Aussage?> Ein MOSFET hat weder einen Kollektor noch einen Emitter
Kann die aussage dann bei einem Transistor stimmen?
MOSFET's sind auch Transistoren!
Collector und Emitter gibt's nicht bei MOSFET Transistoren, die haben
statt dessen Source und Drain.
Basis gibts nicht bei MOSFET, die haben stattdessen einen Gate
Anschluss.
Als nach der Bedeutung und UCE gefragt wurde, war noch keine Angabe
dabei, auf welche Art von Transistor sie sich bezog. Da es Collector und
Emitter aber nur bei Bipolaren Transistoren gibt, nahm ich an, dass ein
bipolarer Transistor gemeint war.
Im Gleichen Beitrag wurde aber auch nach UGE gefragt, was ich jetzt
verwirrend finde, denn ich kenne keinen Transistortyp, der Gate und
Emitter hat. Vielleicht hat er das im Datenblatt eine kombinierten
Bauteils gefunden.
Naja, eigentlich wäre ein Bipolarer die beste Wahl für eine lineare
Regelung, aber an ihnen fällt eine relativ hohe Spannung ab, 3-4 V was
bei 4 A eine Verlustleistung von 12-16 W macht. D.h., dass du einen
großen Kühlkörper brauchst, ideal wäre einer mit 7,5 K/W oder weniger.
Solche kosten dann auch wieder einige Euros und anfassen kannst du den
dann nicht. Bei einem MOSFET liegt die Verlustleistung bei 1-2 W, aber
die sind schlecht regelbar, genauso wie bei IGBTs. Die wurden dafür
ausgelegt ein- und ausgeschaltet zu werden.
In richtigen, teuren Leistungsmotorreglern steckt eine Steuerung mit
PWM.
Zum nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation
Du kannst nach dem Lesen entscheiden, was du machen möchtest.
Eine Möglichkeit wäre noch. Du kaufst dir für deinen Motor eine passende
Regelung.
Üben kann man immernoch mit kleineren Strömen und Motoren.
Erwin schrieb:> normale Transistor
Da musst Du erst einmal definieren, was für Dich "normal" ist!
Um es mal ganz grob einzuteilen:
- welche Spannung?
- welcher Strom?
- wie schnell?
- als Schalter oder analog?
Gruß Dietrich
Es gibt Bipolare Transistorn (bezeichenen viele als "normale"
Transistoren), Feldeffekttransistoren (FET),
Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren (MOSFET),
Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode (IGBT).
Ewin schrieb:> unter welcher abteilung bei reichelt muss ich jetzt num suchen ?
In Frage kämen alle Rubriken unterhalb "Transistoren" außer "Germanium"
und "IGBTs".
Die Bereiche unterscheiden im Wesentlichen nach Typenbezeichungen, nicht
nach Funktion (außer "MOSFET-Transistoren", hier sind wohl nur MOSFETs -
aber nicht alle MOSFETs sind hier).
Hast Du schon mal hier geschaut?
http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardbauelemente#Transistoren
Gruß Dietrich
Suiram schrieb:> Ich komm mit den Technischen Daten nicht zurrecht wie zum beispiel:> Welchen Transistor soll ich nehmen mit dem ich 12 Volt und ca.6 Ampere> steuern ? in pnp.?> Was heißt Uces 100V> oder uge (th) 0,625V?
Basteln, Probieren, Basteln .....
Das war der Weg meiner Erkenntnis. In 20 Jahren lächelst du dann über
deine jetzige Frage.
Oder studieren.