Wie lese ich die Daten von einem Transistor ab?

Gast #3037398
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Ja OK, ich weiß jetzt also dass dafür ein MOSFET ganz gut wäre,
oh und außer dem die npn art. Ich binn aber immer noch nicht fündig 
geworden was zum Beißpiel Uces 100V
oder uge (th) 0,625V heißt?
Gast #3037416
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Nocheinmal hier lesen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor

Am Schluss findest du einen Link auf elektronik-kompendium.de, von dort 
aus recht zügig zu:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201291.htm
Damit sollten deine Fragen zu Sättigungs- und Schwellspannung schon fast 
beantwortet sein.
Für deinen Anwendungsfall evtl. noch: 
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0208031.htm

Wenn du dann deine Anforderungen kennst findest du hier im Artikel zum 
Transistor viele weitere Infos, z.B. 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor-%C3%9Cbersicht

Grüße und viel Spaß!
Gast #3037533
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Uces ist die maximal zulässige Spannung zwischen C und E.

Ube(th) ist die Schwellspannung, ab der Strom von Basis zum Emitter 
fließt.

Was Uge sein soll - keine Ahnung. Bipolare Transistoren haben keinen 
Anschluss, der G heisst.
Gast #3037707
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Dankeschön aber
ich habe hier z.B.einen Mosfet
mit folgenden Daten:
Elektrische Werte:
UDS  20 V
UGS(th): 1,55 V
Ic25   : 93 A
RDS(on):0,0057 Ohm
td (on):12 ns
td(off):12 ns

Also ist die Maximal zulässige Spannung zwischen C und E ist 20V,
der Mosfet schaltet max. 93A, und die schaltgeschwindigkeit ist 12ns.

Hab ich das soweit richtig verstanden?

Ach ja was heist dann RDS (on) 0,0057 Ohm hää?


Dankeschön im Vorraus :)
#3037718
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Hallo,

> Ach ja was heist dann RDS (on) 0,0057 Ohm hää?

Das ist der Widerstand zwischen Drain und Source.

R = Widerstand
D = Drain
S = Source

Also der Widerstand im Durchgeschalteten Zustand.
Bei 10A fallen da 10A² x 0,0057 Ohm = 0,57 W Verlustleistung an.

Gruss Klaus.
Gast #3037758
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Ich will einen motor simpel steuern über eine einfache schaltung
mit in dempfal einem Mosfet und einem Drehpoti, doch da ist wieder die 
Frage was für ein Poti?

Daten Motor:
12V
4Ampere

Und dazu einen 12V Akku

teoretisch wäre doch das ein passender Mosfet oder?



http://www.reichelt.de/IRFP-IRFRC-Transistoren/IRFR-110/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=41714;GROUPID=2893;artnr=IRFR+110;SID=11UObbi38AAAIAAFOUhi04e4938788a4a066c134ce2c2e11799da
#3037850
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Das wäre eine Möglichkeit. Die Spannung ist nicht ganz von 0 - 12 V 
regelbar, da sich der RDSon des MOSFETs bei 4 A bemerkbar macht. Die 
max. Spannung wäre dann 11,45 V, aber dein Akku hat aufgeladen 13 - 14 
V. Das ist vom Typ abhängig. Welcher ist es denn? 12 V klingt nach Blei 
oder NiMH.
Welchen Widerstand hat dein Poti? Am besten wäre 500 Ohm, wie im Bild, 
aber es gehen auch Größere. Ansonsten kann man das noch anpassen.

Für den MOSFET sollte es ein Typ sein, der viel Strom aushält und einen 
geringen RDSon hat. Für T1 reicht jeder normale Kleinsignaltransistor 
mit einer Stromverstärkung von 200 bis 300.
Die Diode ist sehr wichtig, ohne sie würdest du dir den MOSFET 
zerstören. Sie muss mindestens 5 A aushalten.
Für alle Widerstände reichen 1/4 W Typen aus der E-24 Reihe.
Angehängte Dateien:
Gast #3038028
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Ich hab einen Bleiakku.
Ich hab hier einen kleinleistungstransistor ist das der richtige?

http://www.reichelt.de/2N-Transistoren/2N-3866/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=2018;GROUPID=2879;artnr=2N+3866;SID=13URdSAn8AAAIAABP5c7Ub265c4cd7e77b16228e9beffd8191017


Und gibt es eine kurze Erklärung weil ich verstehe nicht warum
man die 5 Ampere Diode benötigt.? Also ich weis schon dass one der diode 
der Mosfet sterben würde aber warum?
#3038033
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Ayk N. schrieb:
> Das wäre eine Möglichkeit. Die Spannung ist nicht ganz von 0 - 12 V
> regelbar, da sich der RDSon des MOSFETs bei 4 A bemerkbar macht. Die
> max. Spannung wäre dann 11,45 V, aber dein Akku hat aufgeladen 13 - 14
> V. Das ist vom Typ abhängig. Welcher ist es denn? 12 V klingt nach Blei
> oder NiMH.
> Welchen Widerstand hat dein Poti? Am besten wäre 500 Ohm, wie im Bild,
> aber es gehen auch Größere. Ansonsten kann man das noch anpassen.
>
> Für den MOSFET sollte es ein Typ sein, der viel Strom aushält und einen
> geringen RDSon hat. Für T1 reicht jeder normale Kleinsignaltransistor
> mit einer Stromverstärkung von 200 bis 300.
> Die Diode ist sehr wichtig, ohne sie würdest du dir den MOSFET
> zerstören. Sie muss mindestens 5 A aushalten.
> Für alle Widerstände reichen 1/4 W Typen aus der E-24 Reihe.


Wieso ist eigentlich fast immer ein Treiber Transistor vor einem Fet?
#3038431
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Suiram schrieb:
> Und gibt es eine kurze Erklärung weil ich verstehe nicht warum
> man die 5 Ampere Diode benötigt.? Also ich weis schon dass one der diode
> der Mosfet sterben würde aber warum?

Der Motor ist eine Induktive Last und hat eine Selbstinduktion. Diese 
sorgt dafür, dass der Stromfluss erhalten bleibt. Ohne diese 
Freilaufdiode würde das zu einer hohen Spannungsspitze führen, die der 
MOSFET nicht aushält.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzdiode#Freilaufdiode

Frank O. schrieb:
> Wieso ist eigentlich fast immer ein Treiber Transistor vor einem Fet?

MOSFETs werden über kurze, kleine Stromstöße gesteuert, da sie eine 
Gate-Kapazität haben. Durch diese Bleibt die Gatespannung erhalten und 
der MOSFET leitet.
Der Bipolare Transistor kann das Gate besser laden.
R2 entlädt diese Kapazität wieder, wenn T1 sperrt.
#3038439
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Ayk N. schrieb:
> Frank O. schrieb:
>> Wieso ist eigentlich fast immer ein Treiber Transistor vor einem Fet?
>
> MOSFETs werden über kurze, kleine Stromstöße gesteuert, da sie eine
> Gate-Kapazität haben. Durch diese Bleibt die Gatespannung erhalten und
> der MOSFET leitet.
> Der Bipolare Transistor kann das Gate besser laden.
> R2 entlädt diese Kapazität wieder, wenn T1 sperrt.

Danke!:-)
#3038600
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Ayk N. schrieb:
> Der Bipolare Transistor kann das Gate besser laden.

Aber wenn Du ein Poti hast, dass mit der Hand verändert wird, brauchst 
Du keine schnelle Änderung der Gate-Spannung. Also kann man das Poti 
auch direkt an das Gate anschließen.

@Suiram:
Neben dem Strom ist bei dem MOSFET die Verlustleistung wichtig. Da Du im 
Analogbereich arbeiten willst, muss der FET einiges verheizen. RDSon ist 
hier nicht relevant. Also: "dicker" FET + Kühlkörper.

Gruß Dietrich
Gast #3040055
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MOSFET's sind auch Transistoren!

Collector und Emitter gibt's nicht bei MOSFET Transistoren, die haben 
statt dessen Source und Drain.

Basis gibts nicht bei MOSFET, die haben stattdessen einen Gate 
Anschluss.

Als nach der Bedeutung und UCE gefragt wurde, war noch keine Angabe 
dabei, auf welche Art von Transistor sie sich bezog. Da es Collector und 
Emitter aber nur bei Bipolaren Transistoren gibt, nahm ich an, dass ein 
bipolarer Transistor gemeint war.

Im Gleichen Beitrag wurde aber auch nach UGE gefragt, was ich jetzt 
verwirrend finde, denn ich kenne keinen Transistortyp, der Gate und 
Emitter hat. Vielleicht hat er das im Datenblatt eine kombinierten 
Bauteils gefunden.
#3041537
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Naja, eigentlich wäre ein Bipolarer die beste Wahl für eine lineare 
Regelung, aber an ihnen fällt eine relativ hohe Spannung ab, 3-4 V was 
bei 4 A eine Verlustleistung von 12-16 W macht. D.h., dass du einen 
großen Kühlkörper brauchst, ideal wäre einer mit 7,5 K/W oder weniger. 
Solche kosten dann auch wieder einige Euros und anfassen kannst du den 
dann nicht. Bei einem MOSFET liegt die Verlustleistung bei 1-2 W, aber 
die sind schlecht regelbar, genauso wie bei IGBTs. Die wurden dafür 
ausgelegt ein- und ausgeschaltet zu werden.
In richtigen, teuren Leistungsmotorreglern steckt eine Steuerung mit 
PWM.
Zum nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Pulsweitenmodulation

Du kannst nach dem Lesen entscheiden, was du machen möchtest.

Eine Möglichkeit wäre noch. Du kaufst dir für deinen Motor eine passende 
Regelung.

Üben kann man immernoch mit kleineren Strömen und Motoren.
#3059917
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Ewin schrieb:
> unter welcher abteilung bei reichelt muss ich jetzt num suchen ?

In Frage kämen alle Rubriken unterhalb "Transistoren" außer "Germanium" 
und "IGBTs".

Die Bereiche unterscheiden im Wesentlichen nach Typenbezeichungen, nicht 
nach Funktion (außer "MOSFET-Transistoren", hier sind wohl nur MOSFETs - 
aber nicht alle MOSFETs sind hier).

Hast Du schon mal hier geschaut?
http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardbauelemente#Transistoren

Gruß Dietrich
Gast #3060600
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Suiram schrieb:
> Ich komm mit den Technischen Daten nicht zurrecht wie zum beispiel:
> Welchen Transistor soll ich nehmen mit dem ich 12 Volt und ca.6 Ampere
> steuern ? in pnp.?
> Was heißt Uces 100V
> oder uge (th) 0,625V?

Basteln, Probieren, Basteln .....
Das war der Weg meiner Erkenntnis. In 20 Jahren lächelst du dann über 
deine jetzige Frage.
Oder studieren.

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