Gepulste Hochspannung mit Rechtecksignal

OP #3038341
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Hallo zusammen,

ich hoffe ich poste hier richtig.
Im Rahmen des Chemiestudiums beschäftige mich mit dem Trennen von 
geladenen Teilchen in einem gepulsten elektrischen Feld (~1Mhz).

Es gibt bereits Geräte die dies können. Nun sind wir eine Arbeitsgruppe 
die gern bastelt, das nötige Werkzeug hat aber derzeit scheitert so eine 
Schaltung oder eine änhliche aufzubauen.

Die Recherche ergab, dass es mehrere Möglichkeiten gibt eine 
Rechteckspannung mit Hochspannung zu generieren:

Verstärken (PA)
Mit einem Sperrwandler (Flyback)

und weitere Möglichkeiten die ich aber hier nicht nennen möchte, da ich 
mich erstmal nur für die beiden interessiere.

Der Anhang zeigt eine PA-Anordnung mit zwei 2kV, 300 W PSU
die Spannung auf einen HV Switch abgeben der TTL-gesteuert die Spannung 
wieder über einen Kondensator auf die Trenn/Filterelektroden abgibt 
(Abstand=0,5mm), die im grunde genommen auch wie ein Kondensator 
arbeiten. (Dazwischen findet dann die Ionenwanderung und -trennung statt 
statt)
Zu der Rechteckhochspannung wird eine weitere Spannung überlagert, die 
sehr wichtig ist für die Trennung. Diese Spannung ist niederfrequent 
(sägezahnförmig) und wird auf die Rechteckspannung überlagert. Dies 
jedoch mit Hilfe eines Widerstands und Induktor in Reihe. Es wird nicht 
genau gesagt wie dies angestellt wird, hm.

Ich möchte eine solche Anordnung nachbauen, allerdings mit begrenzten 
Mitteln. Ein paar dutzend Euro kann ich ausgeben aber ich habe auch 
einiges vor Ort nur weiss ich nicht ob ich das benutzen kann.

Ich hätte zwei 5kV, 12W Netzteile da, fein justierbar mit 
Strombegrenzung
Den Switch würde ich kaufen wollen, wenn ihr mir sagen könntet welchen. 
n-kanal Power mosfet 1kV? Der sollte natürlich mind 1Mhz können und so 
geringe Anstiegszeiten wie möglich haben.
Der Kondensator in der Abbildung ist mir auch unbekannt.
Und wie bekomme ich diese Sägezahnspannung überlagert? Was bewirken 
Widerstand und Induktor in Reihe?

Im Prinzip fehlt mir jedes Bauteil bis auf
die Trenn/Filterelektroden, die Funktionsgeneratoren, die Elektrometer 
und dem ganzen Kleinkram.

Wenn man nun schon sagen kann, mit den 12W Netzteilen bringt das nichts, 
können wir das erstmal schließen und ich würde bezüglich der alternative 
dem Sperrwandler fragen wollen.

Ich merke selbst, dass mir die Grundlagen fehlen und eigentlich würde 
ich diese auch gern nachholen aber wenn ich die Schaltung aufgebaut habe 
geht es schon wieder weiter und ich muss mich dann um die Chemie 
dahinter kümmern. Trotzdem, wenn einer Literatur Tipps hat nehme ich 
diese gern an.

Vielen Dank!

Grüße

Florian
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