in alle Datenblätter von Stromsensoren steht die Bandbreite in KHz ,
würde mich interessieren, den Zusammenhang zu verstehen , wie hängt
diese Bandbreite mit dem gemessenen Signal .
bitte an Hand von einem einfachen beispiel
Hi,
das heißt, dass der Sensor für hochfrequente Signale an Empfindlichkeit
verliert, und somit Tiefpasscharakter hat.
Beispiel: Ein Sensor ist von DC an spezifiziert mit 1 Volt pro Ampere.
Die 3-dB-Bandbreite sei mit 1 kHz angegeben.
Das heißt dass der Sensor bei der Messung eines 1 kHz-Wechselstromes ein
um 3 dB reduziertes Signal ausgibt. 3 dB bedeutet nur noch das
0,707-fache des Ursprungssignals.
1 A bei 1 kHz werden nur noch als 707 mV ausgegeben.
Beste Grüße, Marek
P.S. Evtl. ist dann die Phasenverschiebung des Sensorwertes bei der
Grenzfrequenz auch noch 45° gegenüber dem gemessenen Wert.
wie berechnet man dir Frequenz des Signals ? damit man feststellen kann
ob dieser Sensor für meine Anwendung geeignet ist
Bei AC ist die Freq= 1/T , wie Schaut es mit DC Strom aus ?
ja ! das heißt jeder Stromsensor egal was fürn Bandbreite er besitzt
kann ein DC strom messen ?
Wenn ich ein DC-Strom mit einem di/dt bzw dass der Wert sinkt und wieder
auf normalen Nennstrom kommt , wie wäre meine Frequenz ?
Alex.C schrieb:> ja ! das heißt jeder Stromsensor egal was fürn Bandbreite er besitzt> kann ein DC strom messen ?
Nein, es gibt auch AC-Stromwandler, die nach Trafoprinzip arbeiten.
Sensoren auf Hallbasis (egal ob Closed oder Open Loop) können
normalerweise auch DC.
Alex.C schrieb:> das heißt jeder Stromsensor egal was fürn Bandbreite er besitzt> kann ein DC strom messen ?
Nicht unbedingt.
Bandbreite heiß eigentlich: Differenz zwischen maximaler und minimaler
Frequenz. Ob die minimale Frequenz = 0 ist (also für DC geeignet), sagt
das Datenblatt des Sensors.
Übrigen: die max. und min. Frequenz ist üblicherweise die Frequenz, bei
der das Signal um 3dB (d.h. auf ca. 71%) abgesunken ist.
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> Übrigen: die max. und min. Frequenz ist üblicherweise die Frequenz, bei> der das Signal um 3dB (d.h. auf ca. 71%) abgesunken ist.
LEM gibt manchmal die Bandbreite bei 1dB an.
@ Alex.C (Gast)
>von 10 was , ms ,s ?
VOn 10% der Amplitude auf 90%.
>was kann ich mit tr anfangen ?
Das sagt dir, wie schnell dein Sensor ein Signal erfassen kann. Mit 1kHz
Bandbreite hat man ~ 350us Anstiegszeit, damit kann man keinen 50us
breiten Puls erfassen, der erscheint dann nur noch als kleiner Huckel,
wenn überhaupt.
JA genau , die AC Strom Wandler
die Methoden, die ich aus der Theorie kenne
* Passiver Stromwandler wo die Leitung durchfließt aber in Datenblatt
steht eine Bandbreite bis 2000 Hz also 2 Khz
* Aktiver Stromwandler : Prinzip von einem Trafo aber nur mit einer
windung am Eingang .Eine Bandbreite von 50 bis 500 KHz (je nach Kern )
* Hallsensoren
im Anhang ist ein beispiel von einem Stromprofil was ich messen will
die Frage wie berechne ich meine Frequenz(des Signals) , was gibt zu
beachten bei der Auswahl bei der Strommessung Methode
hat mein Stromsignal ein AC Anteil in diesem Fall ?
@ salo tajo (ben-mar)
>* Passiver Stromwandler wo die Leitung durchfließt aber in Datenblatt>steht eine Bandbreite bis 2000 Hz also 2 Khz
Welches Datenblatt?
>im Anhang ist ein beispiel von einem Stromprofil was ich messen will>die Frage wie berechne ich meine Frequenz(des Signals) ,
Wenn man es genau machen will, muss man die Daten in den Frequenzbereich
transformieren. Das können diverse Programme ala PSpice, Mathlab & Co.
Praktisch kann man es grob abschätzen. Dein Änderungen liegen vielleicht
bei maximal 10 Hz.
> was gibt zu>beachten bei der Auswahl bei der Strommessung Methode
Sie muss zum Messignal passen ;-)
>hat mein Stromsignal ein AC Anteil in diesem Fall ?
Scherzfrage? Immer wenn sich ein Signal ändert, hat man AC-Anteile.
Wie kommst du auf 10 Hz ? also Signaländerung über 0,3s --> 1/0,3= 3,33
Hz
oder lege ich falsch ?
ich habe eine eine ähnliche Anwendung gesehen , wo sie über ein HF
Stromwandler so ein Signal messen und sie schreiben dass über den Trafo
(Stromwandler) nur den AC Anteil gemessen wird .
im Datenblatt steht dass die Bandbreite des Stromwandlers zw 50 und
500 KHz
wenn die Freq meins Signal 4 Hz ist dann ist der Trafo nicht in der
Lage, mein Signal zu erfassen . oder verstehe ich die Geschichte falsch
?
@ salo tajo (ben-mar)
>Wie kommst du auf 10 Hz ?
Pi mal Dauen Schätzung.
>ich habe eine eine ähnliche Anwendung gesehen , wo sie über ein HF>Stromwandler so ein Signal messen und sie schreiben dass über den Trafo>(Stromwandler) nur den AC Anteil gemessen wird .
Ist auch so.
>im Datenblatt steht dass die Bandbreite des Stromwandlers zw 50 und>500 KHz>wenn die Freq meins Signal 4 Hz ist dann ist der Trafo nicht in der>Lage, mein Signal zu erfassen .
Ja, das ist so.
> oder verstehe ich die Geschichte falsch>?
Nein. HF-Stromwandler können keinen DC-Anteil messen, nur Frequenzen
oberhalb der minimalen Grenzfrequenz.
@ Falk Brunner schrieb
HF-Stromwandler können keinen DC-Anteil messen, nur Frequenzen
oberhalb der minimalen Grenzfrequenz.
okay ! wenn die Bandbreite W des Trafo 50 KHz < W < 500 KHz ist ,
heißt das dass dieses System nur Signale, die eine Änderung Zwischen
1/50Khz= 0,2 us und 1/500KHz =2 us aufweisen, messen lann ? sonst ist
der Stromwandler nicht schnell genug um das Signal zu erfassen.
sind Hallsensoren für AC geeignet ? was würdest zu der Bandbreite sagen
( ist von typ zu typ unterschiedlich ) aber ausm Bauch heraus ?
Hall-Stromsensoren (z.B. LEM, Allegro) haben typischerweise eine
Bandbreite von DC bis zwischen 100kHz und 400kHz. Je nach Hersteller bei
-1dB oder -3dB.
Daneben gibt es auch noch magnetoresistive Stromsensoren mit höherer
Bandbreite (z.B. Sensitec) in ähnlicher Bauform (THT, SMT), die
ebenfalls DC messen können und deren Bandbreite hoch geht bis zu 2 MHz.