Hallo,
ich möchte gerne 12V überwachen, nun wollte ich dies mit der interenen
Referenzspannung bewerkstelligen. Wie muss ich den uC beschalten um dies
zu ermöglichen?
Es soll so ablaufen dass über 10,5V oder 11V alles in Ordnung ist und
drunter soll ein Signal ausgegeben werden. Das sollte auf 0,5V genau
sein, also nicht extrem genau.
Die Programmation läuft nachher im Bascom, und der uC ist ein Atmega32.
Könnt ihr mir da helfen ?
Vielen Dank im Vorraus :)
Am einfachsten machst du das mit dem Analog Komparator des mega32.
Die 12V teils du mit einem Spannungsteiler herunter und vergleichst mit
der internen Bandgap oder einer weiteren externen Spannung (welche du
wiederum mittels eines Spannungsteilers aus VCC erzeugen kannst).
Hallo,
nimm nen Spannungsteiler 9:1 so das aus 12V 1,2V werden
Aref hängt von deinem Vorlieben ab
Aref =5V Auflösung 5V / 1024bit =4,88...mV/bit
Aref =2,56V Auflösung 2,56V / 1024bit =2,5mV/bit
kann vom µC selbst geschlatet werden wenn du das nutzt muss an Aref nur
ein 100nF Kondensator angschlossen werden AVCC=5V und AGND=GND
Als Bsp.: 1,05V sind ja deine 10,5V heißt 1,05V*1024/5V=215,... bits die
im ADCh/ADCl stehen die auslesen und weiterverarbeiten.
Hallo,
danke für die Antworten :)
Also nehme ich jetzt einen 90k Ohm und einen 10k Ohm?
Von GND zum 90k zum ADC-Pin, weiter zum 10k und dann auf VCC ?
Wäre das richtig?
Danke :)
> ist der Kondensator zwischen AREF und GND sehr wichtig ?
Ja.
Ich versteh nicht warum man immer gern auf die Kondensatoren verzichten
möchte. Warum läßt du nicht einfach nen paar Widerstände weg ?
z.B. vom Spannungsteiler (Witz!)
Jessica schrieb:> Also ich wollte den Kondensator weglassen, weil schon eine Platine> geätzt wurde, und der Kondensator nicht vorgesehen war ;)
Dann löte ihn "wild" drann.
Woher immer diese Angst, der Version 0.1 der Platine noch mal mit
Teppichmesser, Fädeldraht und Handbohrmaschine zu Leibe zu rücken und
die Dinge, die man vergessen hat nachzurüsten? Der ARef Pin liegt beim
Mega32 günstig. Den Kondensator kann man auch auf der Lötseite direkt an
die Lötaugen der Pins löten.
Beim nächsten mal weißt du es, und bestellst nicht gleich 250 Stück
deiner ersten Platine, sondern baust erst mal alles auf einem Steckbrett
bzw. einer Loch- oder Streifenrasterplatine auf und baust die Platine
erst, nachdem im Testaufbau alles wie gewünscht funktioniert.
Jessica schrieb:> Hallo,> danke für die Antworten :)> Also nehme ich jetzt einen 90k Ohm und einen 10k Ohm?> Von GND zum 90k zum ADC-Pin, weiter zum 10k und dann auf VCC ?> Wäre das richtig?
Denk nochmal drüber nach.
Am größeren Widerstand fällt auch die größere Spannung ab.
Wenn du selbst nicht nachdenken willst, dann nimm dir ein 100k Poti,
schliess die 20V an den Endpunkten an, stell den Schleifer so ein, dass
du am Abgriff die von dir gewünschte Spannung misst und dann misst du
mit dem Multimeter die Potistellung aus :-)
Man darf doof sein. Man muss sich aber auch zu helfen wissen.
@Jessica
Unabhängig vom Geschlecht:
Wenn Du schon mal ein Auge auf die Informationen zum A/D-Wandler wirfst,
schau Dir doch gleich einmal den Innenwiderstand an. Eventuell sind 100K
Vorwiderstand ein wenig großzügig. Sollte aber zum Schätzen reichen.
Hallo,
vielleicht nicht politisch korrekt, aber ich habe bisher immer AREF mit
an 5V gelegt, wenn der Eingangsspannungsbereich des ADC 0...5V betragen
soll. Mache ich zumindest schon zehn Jahre so. Ohne Probleme.
Holger
Holger D. schrieb:> Hallo,>> vielleicht nicht politisch korrekt, aber ich habe bisher immer AREF mit> an 5V gelegt, wenn der Eingangsspannungsbereich des ADC 0...5V betragen> soll. Mache ich zumindest schon zehn Jahre so. Ohne Probleme.
Der springende Punkt ist, dass du genau diese Schaltung auch in Software
machen kannst. So gesehen ergibt das keinen Unterschied. Der Unterschied
kommt erst dann zum tragen, wenn du mal in deinem Programm zb die
interne Referenz als Referenzspannung auswählst. Dann hast du mit der
fixen externen Verschaltung ein Problem :-)
Es geht also nicht darum, dass die direkte Verschaltung mit Vcc
irgendwie aussergewöhnlich oder besser oder schlechter als die
softwaremässige Auswahl von Vcc als Referenzspannung wäre. Mit lediglich
einem Kondensator an ARef kann man EXAKT genau das gleiche erreichen.
Aber eben auch noch mehr. Man ist also flexibler in seinen Möglichkeiten
ohne sich einzuschränken.