434 Mhz Transmitter von Exp-Tech

OP #3065077
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Hallo,

ich experimentiere gerade mit dem 434 Mhz Sender von EXP-Tech:

http://dlnmh9ip6v2uc.cloudfront.net/datasheets/Wireless/General/TWS-BS-3_433.92MHz_ASK_RF_Transmitter_Module_Data_Sheet.pdf

und habe folgende Frage an Euch:

Das Modul arbeitet ja mit ASK also Amplitutenmodulation. Das würde aber 
doch bedeuten, dass das Modul sowohl bei Bit 0 als auch bei Bit 1 
sendet, jedoch mit verschieden großer Amplitude.
Weiter heisst das: wenn ich es nicht per "Spannung weg" ausschalte 
(Transistor) sendet es immer zumindest auf Level "Bit 0" (angenommen das 
sei die niedrige Amplitude), ich habe also einen ständigen Störsender?
Oder ist das tatsächlich so "billig" und es sendet bei Bit 0 gar nicht? 
Aber so hätte ich ASK nicht verstanden.
Im Prinzip gilt das ja für alle Module, die nur ein Data Pin haben.

Danke für Euer Input,
Konrad
Gast #3068304
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Konrad G. schrieb:
> Oder ist das tatsächlich so "billig" und es sendet bei Bit 0 gar nicht?

Ziel auf der Übertragungsstrecke ist es doch, die Datenbits bei 
gegebener Sendeleistung möglichst gut unterscheidbar zu machen. Was 
hätte man also davon, wenn ein AM Sender bei "0" auch sendet. Mit 
"billig" hat das nichts zu tun.
Wenn das "On-Off"-Keying direkt mit dem Oszillator gemacht wird, ist 
allerdings das Anschwingverhalten kritisch und begrenzt die Datenrate.
Gast #3069197
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Kurt Bindl schrieb:
> Eigentlich ist dieses Hauruckverfahren, Sender EIN, Sender AUS, das was
> am weitesten reicht.

Frequenzumtastung ist noch besser, weil man dann nur die Signalstärken 
auf den beiden Frequenzen vergleichen muß. Das wäre dann quasi CW mit 
gegensinniger Tastung auf zwei dicht nebeneinander liegenden Frequenzen.
#3069246
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Wolfgang schrieb:
> Kurt Bindl schrieb:
>> Eigentlich ist dieses Hauruckverfahren, Sender EIN, Sender AUS, das was
>> am weitesten reicht.
>
> Frequenzumtastung ist noch besser, weil man dann nur die Signalstärken
> auf den beiden Frequenzen vergleichen muß. Das wäre dann quasi CW mit
> gegensinniger Tastung auf zwei dicht nebeneinander liegenden Frequenzen.

Das heisst, mit zwei schmalbandigen Empfängern, bzw. zwei Filtern, 
könnte man direkt einen OP ansteuern.
Dieser würde dann die 1/0 direkt erzeugen und ausgeben.
Und zwar unabhängig der Empfangsstärke des Signals, so wie bei RS422


Kurt

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