mse2 schrieb:
> Wie werden denn die beiden verschiedenen Massen miteinander verbunden?
> Ich mache das bei ähnlich gelagerten Problemen immer so, dass ich solche
> Leitungen über die Verbindungsfläche zwischen den beiden GND-Planes
> führe.
>
Aua. Deine Impedanz ist extrem abhängig von dem, was über/unter den
Leitungen liegt. Ok, ab einem gewissen Abstand ist es dann auch wieder
egal. Aber Dein C_p kannst Du dann gar nicht mehr bestimmen, oder ? Und
woher weisst Du dann, wann die Leitung am Ende richtig terminiert ?
> Wenn ein und der selbe Baustein Digitalsignale und Analogsignale
> benötigt, könnte der passende Ort für die Zusammenführung vielleicht
> sowieso unter diesem Baustein sein?
Ganz ehrlich ? Das frag ich mich schon seit Jahren :/ Ich mach das immer
ein bisschen nach Bauchgefühl.
Bis jetzt hatte ich aber auch noch keine Bauteilen mit Analog/Digital
GND die so hochfrequente Signale hatten, dass das ein Problem gewesen
wäre. Da kommen eher Noiseprobleme etc. zum tragen. Und da ist es oft
eine gute Idee, die GNDs am Bauteil zu verbinden. Sternpunkt an der
Versorgung kann, je nach Schaltung, aber auch sinnvoll(er) sein.
Die schnellen Sachen waren (bis jetzt) entweder komplett analog (RF)
oder komplett digital. Wobei ich z.B. LVDS immer als "digital mit
extended design rules" buche :-)
Grüße
Andreas