Gast
#3067914
Hallo, damit die Schutzerdung richtig funktioniert muß ja die Erdungsanlage bestimmten Bedingungen entsprechen. Abgesehen von der verhinderung von Korresion wird der wichtigste Punkt sicherlich der Erdungswiderstand sein. Doch wie wird dieser nun gemessen ? Klar ein Messpunkt am Fundament- (Stab- oder was auch immer) erder. Aber wohin mit den anderen Messpunkt ? Ich brauche ja einen ->festen<- Bezugpunkt und dieser ist ja nicht gegeben wenn ich jetzt einfach den anderen Messpunkt in die Erde (im Sinne von Boden, darauf wo das Haus, der Baustromverteiler, der Generator usw steht) stecke. Der Abstand, Oberfläche der Messelektrode welche als Messpunkt dient, die unbekannte Bodenbeschaffenheit, der aktuelle Zustand des Bodens, die Einbringtiefe des Messpunktes und sicherlich noch einige Punkte mehr haben ja daruf einen großen und nicht klar erkennbaren Einfluss. Auch Wechselstromverfahren (Impedanz) mit höheren Frequenzen brauchen einen festen Bezugspunkt (?) Auch ist nicht immer ein Anschluss vom Energieversorger vorhanden welcher eventuell als Gegenpol dienen kann (aber der liefert doch sowieso nur die 3 Phasen die Erdung und N wird doch immer am Trafo und am Haus "gemacht" -oder ?) Also ein Generator mitten in der Pampas - wie wird jetzt eine sichere Erdung gemessen (bewiesen)? Bitte jetzt nicht auf Vorschriften, Empfehlungen und Erfahrungswerte verweisen sondern wie wird sowas, also der Erdungswiderstand praktisch gemessen, welche physikalisch /elektrisches Verfahren werden genutzt, wie funktioniert ein "Erdungswiderstandsmessgerät"? mfg HCT
