ATmega8 nach Setzen des Quarz kaputt?

OP #3074341
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Hi.
Ich habe gerade vom internen 4Mhz Takt in Avr Studio auf Ext. Clock mit 
Start-up time 64 ms umgestellt.
Nun ist er leider nicht mehr programmier und ansprechbar.


Mein 4 Mhz Quarz ist zwischen xtal1 und xtal2 geschaltet.
Dazu 2 22pf Kondensatoren.
Was habe ich falsch gemacht und kann man noch was retten?
Gast #3074367
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> Ich nutze ja schon einen 4 Mhz externen Takt. wie oben klar beschrieben.

Nein, tust du nicht. Oben steht:

> Mein 4 Mhz Quarz ist zwischen xtal1 und xtal2 geschaltet.

Das ist was anderes. Speise einen externen ∗Takt∗ ein, keinen ∗Quarz∗ 
dranhängen. Dann die Fuses auf ∗Quarz∗ umstellen.
#3074379
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Mario Xxx schrieb:

> Danke. Nur habe ich keinen Taktgenerator und das wird auch nicht so
> einfach bei einer fertigen Platine.

Naja, als Taktgenerator reicht schon ein Hex-Inverter. Alle 6 Inverter 
in Serie und Ausgang mit Eingang rückkoppeln und du bekommst nen 
saftigen Takt am Ausgang.
Und der Takt muss an XTAL1 also dort wo auch der Quarz hin soll. Und das 
nur kurz zum umprogrammieren. Kann nicht erkennen was da bei einer 
fertigen Platine dagegensprechen sollte.

gruß cyblord
OP #3074417
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Letztendlich ist es mir egal was das Problem löst und wenn es der 
Hex-Inverter für 18 Cent von Conrad tut, dann ist das eine trolle 
Lösung.

Nur noch mal zum Verständnis. Es werden alle 6 Inverter in Reihe 
geschaltet und der Ausgang vom letzten mit dem Eingang vom ersten 
rückgekoppelt?
Dann dies mit Xtal1 verbinden?
Gast #3074438
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Müssen es nicht 5 Inverter sein?

By the way: Ich nutze in solchen Fällen einen 4Mhz Quarz-Oszillator.

Man könnte den Takt auch mit einem NE555 erzeugen, oder mit zwei 
Transistoren (Astabile Kippstufe), Oder einem Operationsverstärker, oder 
aus irgendeinem Gerät abzweigen.

Es muss ja auch nicht unbedingt genau 4Mhz sein. 1Mhz geht sicher auch. 
Je nach Programmer geht auch deutlich weniger.
#3074452
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Mario Xxx schrieb:
> Nur noch mal zum Verständnis. Es werden alle 6 Inverter in Reihe
> geschaltet und der Ausgang vom letzten mit dem Eingang vom ersten
> rückgekoppelt?
> Dann dies mit Xtal1 verbinden?

Wie Stefan schon sagte, ich denke auch die Anzahl sollte ungerade sein. 
Evt. wird der Takt zu schnell (hatte da bei meinem Aufbau damals so 20 
MHz) dann nochmal 5 von nem 2. Baustein drann. Nen Oszi schadet bei 
sowas nicht zur Kontrolle.

Ja den Ausgang an den Eingang und an XTAL1.
Massen natürlich auch verbinden. Und die Inverter-ICs brauchen natürlich 
auch Versorgungsspannung.

gruß cyblord
#3074476
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dolf schrieb:
> cyblord ---- schrieb:
>> Nen Oszi schadet bei
>> sowas nicht zur Kontrolle.
>
> hat man natürlich als grundausrüstung im schrank.

Ja sicher, das richtige Werkzeug erleichtert vieles. Wer mit Controllern 
und Elektronik basteln möchte braucht eine gewisse Grundausrüstung an 
Messgeräten. Und wenns nur nen Soundkartenosszi und nen 5 Euro 
Multimeter ist. Aber ganz ohne gehts halt nicht. Jedes Hobby braucht 
seine Ausrüstung.

gruß cyblord
#3074524
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Mario Xxx schrieb:
> Auf die Idee bin ich auch gerade gekommen, ich habe ja noch mehrere
> Atmega8s am laufen. Sogar schon aufgebaut auf meinem Steckbrett. Der
> läuft auch mit 4 Mhz.
> Nur was genau muss der erzeugen?
> Wie genau sieht der Takt aus?


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Reicht das als Anschaungsmaterial?
#3074600
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Mario Xxx schrieb:
> Jippi. Danke es hat geklappt.
>
> Nur um auf Nummer sicher zu gehen.
> Ich habe einen 4 Mhz Quarz und stelle das nun auf Ext. Crystal/Resonator

Das ist der alles entscheidende Punkt

> Medium Freq start-up time 1K CK + 64 ms?

Der ist minder wichtig. Im Prinzip stellst du damit nur eine 
Verzögerungszeit ein, nachder der µC dann erst loslegt um dem QUarz Zeit 
zu geben eine stabile Schwingfrequenz aufzubauen.
Gast #3074715
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cyblord ---- schrieb:
> kopfkratzer schrieb:
>
>> cyblord ---- schrieb:
>>> Ext. Clock ist nicht geeignet für Oszillatoren
>>
>> Hm, der macht doch genau das: einen "Rechteck" auf einem Pin erzeugen ?
>
> 1.) Du plenkst (http://de.wikipedia.org/wiki/Plenken)
> 2.) Nein, tut er nicht. Von allein tut der gar nix, weil er passiv ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Quarzoszillator

Und was braucht der nun mehr als Strom um anzulaufen ?
#3074722
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kopfkratzer schrieb:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Quarzoszillator
>
> Und was braucht der nun mehr als Strom um anzulaufen ?

> Im engeren Sinne ist ein Quarzoszillator eine fertig aufgebaute
> Oszillatorschaltung, die zusammen mit dem frequenzbestimmenden Quarz in
> einem Gehäuse eingebaut ist und als Standardbauteil erhältlich ist.

Um so ein Bauteil gehts nicht. Es geht um normale Quarze. Ja ich habe 
Oszillator geschrieben was nicht ganz korrekt war.
Aber der TE will einen stinknormalen 4 MHz Quarz anschließen. Denk doch 
mal mit.

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