Gast
#3080752
Hallo, ich habe die FFT-Werte eines abgetastetet Signals vorliegen. Jetzt ist es so, dass diese komplexen FFT-Werte einen konstanten Phasenoffset enthalten, also alle FFT-Werte noch einmal mit e^(j*phi) multipliziert sind (Anmerkung: hat was mit dem Verschiebungssatz zu tun). Hat jemand eine Idee, wie ich dieses phi extrahieren könnte? Das phi ändert sich auch relativ langsam (steigt langsam an, kann daher nur pro Block als konstant angenommen werden), mir würde es auch schon reichen, die Phasenoffsetdifferenz zwischen zwei aufeinander folgenden Blöcken zu ermitteln. Wenn FFT_fd(t0) das komplexe FFT-Sample bei der diskreten Frequenz fd zur Zeit t0 bezeichnet, könnte man z.B. mit angle(FFT_fd(t0)) - angle(FFT_fd(t1)) die Phasendifferenz zwischen zwei zeitlich aufeinander folgenden FFT-Blöcken bei der Frequenz fd berechnen und hoffen, dass sich die sonstige Phase des Signals an der Stelle fd nicht allzu sehr verändert hat, so dass nur die Differenz phi(t0)-phi(t1) verbleibt. Dann hätte man zumindest näherungsweise die Phasenoffsetdifferenz, aber so eine tolle Lösung ist das noch nicht. Man kann das dann noch über alle Werte eines FFT-Blocks mitteln, um so robuster gegen die Änderung des Signals zu werden (von dem Signal können sich auch die Phaseneigenschaften ändern, allerdings auch relativ langsam). Keine Ahnung, ob das jetzt nicht geht oder ich da eine einfache Lösung übersehe, falls jemand da einen Vorschlag hat, bin ich sehr interessiert daran.