> was passiert mit z.b. IC (Arbeitsbereich lt.
> Hersteller zwischen 0°C und 70°C, wenn die Schaltung minus 20°C
Normalerweise nichts.
Die militärischen ICs von -55 bis +125 GradC funktionieren auch,
und dort ist derselbe Chip drin.
Allerdings sind die technischen Daten eventuell eingeschränkt,
er darf nicht so viel leisten oder ist nicht so genau.
Wenn allerdings diese Temperaturwechsel häufig sind, kann schon
das billigere Plastikgehäuse zu Ausfällen führen, das Bauteil
lebt halt vorzeitig ab.
Etwas anders sieht das bei hochgestressten Bauteilen wie Intel/AMD
CPUs für PCs aus, die schon von Design her nur 8 Jahre halten
(Northwood). Die gehen evetuell rasch kaputt.
Entspannter sieht es bei einfacheren Halbleitern aus, Dioden und
Transistoren. Die dürfen nicht nur -270 GradC sondern auch +300
GradC heiss werden, ihr Gehäuse verbrutzeln oder ihre
Lötverbindung ablöten und funktionieren immer noch. Zumindest
manchmal. Allerdings nehmen Leckströme extrem zu, bzw. bei Kälte
die Flussspannungen, die technischen Daten hält also
beispielsweise ein OpAmp oder CMOS-IC gar nicht mehr ein.
Wenn man kommerziell zuverlässige Schaltungen bauen will, nimmt
man trotzdem Chips mit industriellem oder militärischen
oder Sondertemperaturbereich, alles andere wäre fahrlässig.