Pyranometerspannung verstärken für adc am atmega32

Gast #3084480
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Guten Tag!

und zwar habe ich hier ein Pyranometer 
http://www.lambrecht.net/index.php?id=101, wo auf dem Typenschild steht 
19µV/W/m².

Jetzt möchte ich das Spannungssignal an meinen atmega32 an den ADC 
anlegen um diese dann auszuwerten. (5V Vcc)

Jetzt habe ich wenn man vom maximum ausgeht

2000W/m² * 19µV = 38mV

5V / 38mV = 131

Also maximale Verstärkung beträgt 131.

Ich kenne mich leider absolut nicht mit verstärkern aus und worauf man 
zu achten hat. Kann mir einer bei der wahl eines verstärkers helfen oder 
tipps für eine schaltung zum selber bauen?

Vielen Dank

Martin H.
#3084490
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Martin H. schrieb:

> Ich kenne mich leider absolut nicht mit verstärkern aus und worauf man
> zu achten hat. Kann mir einer bei der wahl eines verstärkers helfen oder
> tipps für eine schaltung zum selber bauen?

Grundsätzlich macht man sowas mit einem Operationsverstärker.
Es gibt hier im Forum ein Tutorial darüber. Einen Verstärker
mit einer Genauigkeit im µV-Bereich ist aber schon eine gewisse
Herausforderung und wird Dir vermutlich nicht auf Anhieb gelingen.
Gruss
Harald
Gast #3084554
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Vielen Dank schonmal habe mir das alles mal durchgelesen. Bin jetzt ein 
wenig schlauer!

Also komme ich zu dem Schluss ,dass ich einen nicht invertierenden 
Verstärker mit gegenkopplung brauche und durch das Widerstansverhältnis 
dann sehr gut meine Verstärkung einstellen kann.

Richtig oder sollte ich eher eine andere Schaltung für mein Vorhaben in 
betracht ziehen?

Wenn das stimmt muss ich mir nur noch über die + - Spannungsversorgung 
gedanken machen. Bzw den letzten Teil Betrieb mit einfacher 
versorgungsspannung nochmal genauer zur gemüte führen, weil die 
Schaltung hab ich noch net ganz verstanden und ob sie überhaupt das 
richtige für mich ist!
#3084613
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Martin H. schrieb:

> Also komme ich zu dem Schluss ,dass ich einen nicht invertierenden
> Verstärker mit gegenkopplung brauche und durch das Widerstansverhältnis
> dann sehr gut meine Verstärkung einstellen kann.

Ja, allerdings machen sich bei derart kleinen Nutzspannungen
auch Störspannungen bemerkbar; hauptsächlich die Offsetspannung
des Operationsverstärkers.
Gruss
Harald
Gast #3084621
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Harald Wilhelms schrieb:
> Einen Verstärker
> mit einer Genauigkeit im µV-Bereich ist aber schon eine gewisse
> Herausforderung und wird Dir vermutlich nicht auf Anhieb gelingen.

Na gut, aus deinem ersten Beitrag schließe ich, dass es aber machbar 
wäre! An was muss ich denn denken oder was muss verändert/hinzugefügt 
werden um die Störspannung so gering wie möglich zuhalten?
Gast #3084851
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Das erste ist einen geeigneten OP zu wählen, also einen mit wenig 
Offsetspannung und geringer Drift (findet man meist zusammen). Damit man 
es nicht zu schwer hat lieber einen eher langsamen OP (d.h. < 5 MHz) 
wählen.

Der 2. Punkt ist das man den Spannungsabfall auf Masseleitungen nicht 
mehr überall vernachlässigen darf. Ein guter Ansatz ist dafür eine 
Sternförmige Massen.

Die Widerstandswerte sollte nicht zu hoch werden, sonst fängt man sich 
schnell Störungen ein, und Offsetströme stören mehr. Im Handyzeitalter 
ist auch ein Schutz vor HF Störungen sehr zu empfehlen - das betrifft 
die Schaltung aber auch den Aufbau - leider kein so ganz einfaches 
Thema.
Gast #3086190
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So ich habe mir jetzt zwei herausgesucht was meint ihr dazu geringer 
offset und geringes rauschen

OP 177 GP
http://www.reichelt.de/ICs-NE-STV-/OP-177-GP/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=13635;GROUPID=2915;artnr=OP+177+GP

OP 07 CP
http://www.reichelt.de/ICs-NE-STV-/OP-07-CP/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=13624;GROUPID=2915;artnr=OP+07+CP

oder übersehe ich was, was später zu komplikationen führt?
Oder gibt es bessere die nicht wirklich viel teurer sind?

Vielen Dank
#3086200
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Martin H. schrieb:

> OP 177 GP
> OP 07 CP
> oder übersehe ich was, was später zu komplikationen führt?

Die OPVs sind schon mal besser als der Durchschnitt. An Deiner Stelle
würde ich das einfach mal aufbauen und durchtesten. Die Probleme
ergeben sich eher im Detail, z.B. durch Thermospannungen bei
schlechten Aufbau. Für einen einfachen Test könntest Du eine
Überalles-Kalibrierung machen und diese wiederholen, nachdem Deine
Schaltung eine Stunde im Kühlschrank lag.
Gruss
Harald

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