kämpfer schrieb:
> wenn wir mehr Häuptlinge als Indiander ausbilden, wer
> führt dann die Arbeit aus?
Eher, man "braucht" heute für alle möglichen Arbeiten einen
Diplom-Bachelor-Master-Abschluss.
Einen Master of Colors Engineering um eine Rauhfasertapete weiß
streichen zu dürfen oder ähnliches.
Eine Reinigungsfachkraftazubi muss mindestens Abitur haben, ... etc.
Aber bei dem Ingenieurmangel müssen doch alle studieren - müßten sie
doch?
Fallen trotz doppelten Abiturjahrgang zu wenig Abiturienten ab, die eine
Lehre machen wollen?
Aus obigen Bericht:
"Das Signal lautet: Leistung wird honoriert. Doch auch Weiterbildung,
selbständiges Arbeiten, Verantwortung, Flexibilität oder
Familienfreundlichkeit machen den Arbeitsplatz im Handwerk attraktiv."
Das wäre prima, aber Weiterbildung, ja im Prinzip wichtig, ABER ...
Flexibilität - WICHTIG - Sie haben doch ein Handy und sind auch mal am
Wochenende erreichbar - oder nachts, wenn es brennt.
Verantwortung - klar sind sie für das Verantwortlich.
Familienfreundlichkeit - Klar, sind wir - 1 Woche Urlaub in den Ferien
sind meistens machbar, falls sie Kinder haben.