Zündfunke über 30m Übertragen

#3098687
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Hallo liebes Forum,
ich habe das Problem das ich einen Zündfunken von einer 
Motorradzündspule (mit NE555 und MOSFET Ansteuerung) über ca. 30m 
übertragen muss.
Quelle währe 12V Batterie.
Worauf ist da zu achten und funktioniert das überhaupt?
Bzw. welche Frequenz fuktioniert da am Besten?

Danke für die Antworten
Sorry falls ich im falschen Unterforum bin.
#3098702
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Luca Zechner schrieb:
> ich habe das Problem das ich einen Zündfunken von einer
> Motorradzündspule (mit NE555 und MOSFET Ansteuerung) über ca. 30m
> übertragen muss.
Also du willst an eine Zündkerze ein 30 m langes Kabel anschliessen?
Ist in den normalen 30 cm langen Kabeln nicht sogar ein Widerstand(1K?) 
zur Funkentstörung eingebaut?
Unter diesem Aspekt betrachtet, sehe ich keine Probleme da ein 30 m 
langes Kabel, ohne extra Widerstand, zu verwenden.
Ausprobieren.

mfg.
#3098704
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Ok danke für die Antwort.
Wenn ich das richtig verstanden hab soll der Elko parallel zur 
Zündspule?
Hmm einen Versuch währe es wert.
Wie schnell sollte dann der NE555 Takten?

Edit: Habs heute an einer Mofa probiert (ca 30m Kabel) und es hat keinen 
Funken mehr gegeben.
Allerding hatte ich direkt in Zündkerzenschuh die Hochspannung 
"abgezapft".
Gast #3098714
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>ich habe das Problem das ich einen Zündfunken von einer
>Motorradzündspule (mit NE555 und MOSFET Ansteuerung) über ca. 30m
>übertragen muss.

Warum musst du das?

>Worauf ist da zu achten und funktioniert das überhaupt?

Halt deine Flossen nicht ans Kabel.
Darauf musst du achten wenn du noch ein bisschen leben möchtest.

Was für bescheuerte Fragen kommen hier eigentlich noch?
#3098728
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holger schrieb:
>>ich habe das Problem das ich einen Zündfunken von einer
>>Motorradzündspule (mit NE555 und MOSFET Ansteuerung) über ca. 30m
>>übertragen muss.
>
> Warum musst du das?
>
>>Worauf ist da zu achten und funktioniert das überhaupt?
>
> Halt deine Flossen nicht ans Kabel.
> Darauf musst du achten wenn du noch ein bisschen leben möchtest.
>
> Was für bescheuerte Fragen kommen hier eigentlich noch?

Ist ein Versuch. Und nein ich halte meine Flossen nicht ans Kabel. Ich 
weiß wie sich das anfühlt und gehe dementsprechend vorsichtig um. 
Bescheuert hin oder her, es soll einfach eine nette Bastelei sein.

Back 2 Topic:
Sollte nur kurz feuern (ca. jede halbe Sekunde) und eigtl. ausgelöst 
werden.
Ja ich weiß das aus so einer Spule 10kV herauskommen und gehe deshalb 
auch vorsichtig um damit.
#3098735
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http://mosfetkiller.de/?s=zuendspulen#ansteuerung2zerhacker Sowas dürfte 
dir vorschweben, alles was auf dem Bild ist kommt direkt zur Zündspule 
(also ans Kabel), da wo 12-50V dransteht kommt der Draht von der 
Autobatterie und der Pluspol vom Cap hin, den Reset-Pin von NE555 pullst 
du direkt bei dem IC (is wegen Spannungsabfall wichtig) auf low (mit nem 
10k resi). du hast dann zu dir und der autobatterie 3 Drähte zurück, 
zwei für den Strom und einer vom reset-pin, wenn du den bei dir auf + 
ziehst (mit nem 1k resi, zum chutz vom ne) legt der Ne555 los und feuert 
die zündi, das macht er solange wie du den pin hochältst, der cap gibt 
hald erstmal (solang was drinne is) bumms, danach wird der Funke 
ziemlich winzig sein...
#3098739
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Wenn der cap die Entladung Stützt is der Witz dass das Kabel (fast) egal 
ist, aus deiner Länge, dem spez. Widerstand deines Materials (google 
hilft) und dem Durchmesser kannst du den Widerstnad der Leitung 
berechnen, fürs aufladen des kondensators gibt es formeln 
(wiederholfrequenz) wenn du ohne cap vorghest kannst du so auch den 
strom durch deine Zündspule ausrechnen.

PS: Evtl. reicht ein kleiner cap der sich in den Pausen des NE555 
auflädt aus (kuk hald mal was deine zündi so frisst)...
#3098794
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Nur mal so als Einwurf, vielleicht hilft's ja:
Der Funke bei der Zündspule wird nicht durch das Einschalten der 12V auf 
der Primärseite erzeugt, sondern beim *Aus*schalten. Durch das 
Zusammenbrechen des Magnetfeldes innerhalb der Zündspule induziert sie 
in der Sekundärspule die Hochspannung. Deswegen muß die "Ein"-Zeit groß 
genug sein, damit sich erstmal ein Magnetfeld aufbauen kann. Und dann 
muß sehr schnell abgeschaltet werden (steile Flanke). Und dann knallt's 
:-))
#3098827
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Du brauchst ein Kabel, dessen Isolation für einige zig tausend Volt 
ausgelegt ist.

Aber: Jedes Kabel hat auch eine Kapazität, welche zusammen mit der Spule 
einen Schwingkreis bildet. Nimm Joachims Hinweis ernst, dass so ein sehr 
starker Störsender entsteht. Wer den Empfang von Radio/TV stört, wird 
schwer bestraft, wenn er erwischt wird.

Außerdem wird die Kapazität des Kabels bewirken, dass die 
Ausgangsspannung viel geringer wird. Deine Beobachtung, dass der Funke 
dann nicht mehr zustande kommt, ist absolut logisch. Nicht umsonst 
platziert man in Fahrzeugen die Zündspule so nahe wie möglich zu den 
Zündkerzen. Bei meinem Motorrad ist die Hochspannungs-Leitungs nichtmal 
10cm lang.
(Firma: Lurch Hobby Tec) #3098967
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Hallo,

über so eine lange Strecke hat man schon das Problem Isolation und 
Impedanz.
Bessere Lösung wäre Zündspule direkt vor Ort, auch wegen der Störungen.
30 m sind auch als Antenne gut geeignet. Das Teil im Bild kann man 
einfach mit Thyristoren schalten, die Beschreibung müßte ich raussuchen 
evtl. hilft ja Googl..

Gruß
MURKEL
Angehängte Dateien:
#3099111
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Ok danke für die Antworten.
Weidezaungerät hatte ich auch schon im Sinn.
Ich denke das wird besser funktionieren als alles andere.
Weidenzäune haben auch Kilometer lange Kabel dh. die 30m würden kein 
Problem sein.
Störsender ist bei uns relativ egal, da die Nachbarn ca. 200m entfernt 
sind.
Außerdem habe ich ja nicht vor mit 10kHz zu zünden. Sondern mit 2 oder 
weniger Hz.

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