433 Mhz Antenne als PCB Leiterbahn

OP #3106077
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hi hi,

ich dachte mir anstatt eine Empfänger externer Draht als Antenne, müsste 
doch auch eine Leiterbahn funktionieren.

hab ein nettes ULP in Eagle gefunden wo die Länge und die Frequenz dazu 
anzeigt:

die Bahn im Anhang hat 532,73 MHz und eine Länge von 562mm

Um 1 Lambda zu bekommen muss ich ca. 690mm erreichen.

Aber funktioniert das auch so wie die Leiterbahnen gezogen sind dann 
auch ?

muss ich da nicht ein definierten Abstand zu den Bahnen einhalten oder 
auf was muss ich noch achten ?
Angehängte Dateien:
#3106209
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Hallo

also das Stück Draht was meist als Antenne benutzt wird ist nicht 1 
Lambda sondern 1/4 Lambda und ergibt dann mit der Massefläche des 
Empfängers die Antenne. Und nur eine Leiterbahn, die die korrekte Länge 
hat, macht noch keine Antenne daraus.

Für 433 MHz wäre ein Draht rund 17 cm lang (eher etwas kürzer durch den 
Verkürzungsfaktor des Drahtes). D.h. also die Leiterbahn muss sich auch 
in dem Bereich bewegen. Dabei macht es aber denn Unterschied, ob du die 
Leiterbahnen so eng aneinander legst und damit die Kopplung zwischen 
ihnen erhöhst, im Prinzip also eine Spule baust oder gerader.
Im idealen Fall sollte die Leitung gerade sein. Alle Anderen 
Verlegearten ändern die Eigenschaften der Antenne unkontrolliert.

Die Frage ist, wie groß ist den dein Empfänger, bzw. was kannst du als 
Fläche für die Antenne auf der Leiterplatte frei machen?

Steffen
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3106223
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Volland S. schrieb:
> Um 1 Lambda zu bekommen muss ich ca. 690mm erreichen.
Und wie wäre es mit einem Bruchteil davon?
27MHz Antennen schleppte man seinerzeit auch nicht hinter dem Truck 
her...
Dort werden 205mm geboten:
http://www.zingg.org/Boulder/projects/PrintedDipoleAntenna.pdf

Und dann spuckt Google noch das hier aus:
http://www.qsl.net/va3iul/Antenna/Printed_and_Microstrip_Antennas/Design_Ideas_for_Printed_and_Microstrip_Antennas.htm
http://www.edaboard.de/433mhz-antenne-auf-pcb-t18690.html
#3112080
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Was oft nicht verstanden wird:

Anpassung der Antenne an den Sender ( oder Empfänger ) ist entscheidend.

Sender und Empfänger haben oft 50 Ohm Impedanz.
Eine Lambda / 4 Antenne ist daher besonders geeigntet um sie an solch 
einen Sender anzuschliessen, denn Lambda / 4 hat auch etwa 50 Ohm 
Impedanz am Einspeisepunkt.

Wenn man also eine andere Antennenlänge wählt ( z.B.: Lambda / 2 oder 
Lambda "ganze" ) dann wird die Geschichte nicht besser funktionieren, da 
die Anpassung nicht mehr stimmt.

Die mäanderförmig gewundene Antenne ( Leiterbahn ) verringert die 
Wirkfläche der Antenne, also den Wirkungsgrad.
Selbst dann, wenn Anpassung und Resonanz stimmen.

Darum gilt: Antenne gerade strecken und wenn es herkömmliche Funkmodule 
etc. sind dann gilt 50 Ohm Impedanz, also Lambda / 4.

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