Jetzt habe ich noch ein Problem.
Da mein alter NB langsam den Geist aufgibt, will ich diesen dann durch
einen eigenen neuen NB ersetzen , auf dem mein altes XP als VM laufen
soll.
Da ich noch nie was mit virtuellen Maschinen zu tun hatte, hat es sich
glücklicherweise ergeben, dass ich einen nagelneuen Notebook von einem
Bekannten leihweise bekommen konnte. Ich habe ihm das vorhanden
WIN8 durch WIN7 Prof ersetzt und wollte nun noch eigene Erfahrungen
mit einer VM zu sammeln.
Nachdem ich nun letztlich erfolgreich meine XP VM erzeugen konnte und
diese auch unter WIN7 starten kann, bekomme ich die Meldung, dass XP
neu aktiviert werden muss. Das will ich aber nicht machen, da ich den
NB ja in kürze zurückgeben muss.
Ich war der Meinung, dass ich es wenigsten paar Tage testen könnte
(bin schon mal mit meinem Desktop XP auf eine total andere HW umgezogen,
da war es möglich und ich hatte 3 Tage Zeit alles zu konfigurieren
vor der neuen Registrierung).
Ausserdem dachte ich, dass Windows XP-Mode, welches ich im VMWare-Player
importiert habe, mir die gewünschte Möglichkeit zum Test eröffnet.
Ich scheue mich nicht vor einer Neuregistrierung, nur soll dies dann
aber auf meinem eigenen neuen NB passieren.
Vielleicht gehe ich zu naiv an die Sache ran. Bitte also um Nachsicht
wenn ich vielleicht das eine oder andere nicht richtig interpretiere
oder falsch verstanden habe "how it works".
Kann mich da bitte jemand aufklären und ggf. helfen?
Danke
xpwin7 schrieb:> Ausserdem dachte ich, dass Windows XP-Mode, welches ich im VMWare-Player> importiert habe, mir die gewünschte Möglichkeit zum Test eröffnet.Das hast Du nicht. "XP-Mode" ist etwas anderes als eine normale
XP-Installation unter VMware laufen zu lassen, nämlich eine Dreingabe zu
Windows 7, die man sich von Microsoft herunterladen kann, und die aus
einem abgespeckten XP nebst einer Microsoft-eigenen
Virtualisierungslösung besteht.
Diese Dreingabe gibt es aber nur zu ausgesuchten Windows-7-Versionen,
nicht für die "Home"-Versionen.
XP muss, wenn es auf neue Hardware übertragen wird, wieder "aktiviert"
werden. Ist so, hat sich Microsoft so ausgedacht. Und wenn Du das XP
Deines alten Notebooks in eine virtuelle Maschine überträgst, dann ist
das neue Hardware.
Du kannst natürlich das XP in der VM auf dem Testnotebook aktivieren,
verletzt dann aber die Microsoft'schen Lizenzbestimmungen, wenn Du das
"Original" auf Deinem alten Notebook weiterverwendest.
Du kannst nach Abschluss des Tests mit dem Testnotebook allerdings die
darauf befindliche VM auf einen anderen Rechner kopieren, und dabei
bestehen Chancen, daß das darin befindliche XP nicht neu aktiviert
werden muss.
Danke für die Information.
Dachte mir schon, dass ich da was durcheinander bringe.
Sollte man eigentlich beim Start der XP-VM den abgesicherten Modus
starten
können? F8 geht bei mir nicht.
xpwin7 schrieb:> Sollte man eigentlich beim Start der XP-VM den abgesicherten Modus> starten können?
Ja. Prinzipiell kann man unter VMware auch vor dem Booten des OS die
BIOS-Konfiguration der VM aufrufen; mag sein, daß das
"wegkonfigurierbar" ist. Wichtig ist, daß Du bevor Du F8 drückst, der VM
gezielt den Eingabefocus verpasst, also in deren Fenster hineinklickst.
(Den kann man der VM nur mit einer Tastenkombination wieder abnehmen, es
sei denn, in dem Gast-OS sind die VMware Tools installiert)
In der "noch" aktuellen COM! Zeitschrift ist ein Umzug eines "alten"
XP´s von einem Rechner in eine virtuelle Umgebung eines neuen Rechners
beschrieben (VirtualBos, VMware etc.). Soll irgendwie via Citrix XEN
"blah blah ..." gehen.
Versuch dir diesen Artikel zu organisieren (noch bis zum 4.4. im
Zeitschriften handel). Evtl. ist das schon deine Lösung.
Der Umzug klappt ja auch mit dem VMware Converter, das ist nicht das
Problem.
Nur will Windows neu "aktiviert" werden, weil es geänderte Hardware
erkennt. Und das tut es vollkommen zu Recht, und da hilft auch kein
anderer "Umzugsmechanismus", denn keine Virtualisierungslösung bildet
die Hardware irgendeines bestimmten PCs nach, und schon gar nicht so
sehr, daß Windows keine Hardwareänderungen erkennen würde.
Das Thema "Aktivierung" lässt sich nur durch Lizenzverletzungen (Hacks,
Patches o.ä.) oder den Einsatz einer Volumenlizenzversion umgehen, die
aber "Normalsterblichen" nicht legal zugänglich ist.
Also heißt es, in den sauren Apfel zu beißen und die
Windows-Installation neu zu "aktivieren", notfalls auch telephonisch.
Wenn das XP in der VM dann einmal aktiviert ist, dann solltes es auch in
dem Zustand bleiben, selbst wenn du das Hostsystem wechselst. Wichtig
ist, dass man bei der Frage von VM, wo denn das System hekommt, sagt das
es vorschoben "moved" worden ist. Sonst generiert VM eine neue Hardware
und du kannst nochmal von vorne beginnen.
Naja und Lizenzmäßig MUSST du das natürlich auch verschieben, sonst
hättest du ja zwei Versionen mit einer gültigen Lizenz.
Michael schrieb:> Wenn das XP in der VM dann einmal aktiviert ist, dann solltes es auch in> dem Zustand bleiben, selbst wenn du das Hostsystem wechselst.
Ein Wechsel des CPU-Typs ist auch in der VM sichtbar.
Danke für die Unterstützung.
Um das nochmals klar zu sagen: Ich will hier nicht die
Lizenzbestimmungen
umgehen. Es geht mir nur um einen kurzen Test, damit ich die
Eigenschaften
von XP in einer VM kennenlernen kann. Ich aktiviere gerne wenn sicher
ist,
dass ich das dann auf dem endgültigen Notebook nicht wieder machen muss.
Denke irgendwann geht das nicht mehr, das will ich vermeiden.
Wie kann man denn auf das HD-Laufwerk des Host-OS von XP in der VM ?