Ausgang kurzschließen - NFET?

Gast #3117481
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Problem: Ich habe eine Schaltung, die mit 15V (V1) versorgt wird und 
eine Steuerspannung von 0..5V erzeugt. Die Steuerspannung geht auf den 
Eingang eines regelbaren Netzteiles.

Das Netzteil selbst gibt am Steuereingang einen Strom von etwa 2mA (V2 
und R3) aus, der den offenen Eingang hochzieht => Netzteil ein. Im 
Normalbetrieb prägt meine Steuerspannung (out) sich dem Eingang ein und 
zieht das Netzteil auf den eingestellten Wert.

Ist meine Schaltung nicht mit Spannung versorgt (V1 = 0V), zieht das 
Netzteil den Steuereingang hoch und schaltet seinen Ausgang ein. Ich 
möchte erreichen, dass bei nicht vorhandenem 15V der Steuereingang 
kurzgeschlossen ist, die 2mA also die Steuerspannung nicht hochziehen 
können und das Netzteil aus ist. V an (out) soll dabei nicht über 0.3V 
sein.

Die Idee war nun, einen Verarmungs-Fet (J1) zu nehmen, der im nicht 
angesteuerten Zustand leitet und die 2mA kurzschließt, bei anliegender 
Spannung V1 über R1 / R2 zugesteuert wird, damit der IC die 
Steuerspannung regeln kann.

Dummerweise scheint es gerade diese Variante (Ug = 0 => Rds klein, Ug > 
0 => Rds groß) nicht zu geben.

Hat jemand eine Idee, wie ich das realisieren könnte? (Eine weitere 
Spannung steht nicht zur Verfügung, ein Relais mit Öffner möchte ich 
nicht einsetzen.)
Angehängte Dateien:
Gast #3117613
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p.j.fet schrieb:
> Evtl. mit einem P-Channel Fet?

wobei man eigentlich dann den Pin "out" als Bezugspunkt für R2 nehmen 
sollte und keine negativeren Spannungen als +8V aufs Gate legen wenn man 
einen Gate-Strom vermeiden will.
Alternativ kann man natürlich auch den Gate-Strom über R1 auf zulässige 
Werte begrenzen.

Die Einfachste Schaltung wäre der Ruhekontakt eines Relais.

Gruß Anja
Gast #3118366
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Anja schrieb:
> wobei man eigentlich dann den Pin "out" als Bezugspunkt für R2 nehmen
> sollte und keine negativeren Spannungen als +8V aufs Gate legen wenn man
> einen Gate-Strom vermeiden will.

Das versteh ich jetzt nicht ganz.
In meiner Schaltung fließt ein nennenswerter Strom über die SG-Diode 
doch erst, wenn der Spannungsabfall am Innenwiderstand der SD-Strecke > 
Ug+0.6V wird oder eben explizit eine negative Steuerspannung V1 
vorliegt.

Eventuell wäre es sinnvoll, Source auf GND zu legen - das ändert zwar 
nix am Strom (fließt dann halt über die DG-Diode) könnte aber Vorteile 
im dynamischen Verhalten haben (auch wenn NXP feststellt, dass Drain und 
Source identisch sind, muß das ja nicht bei allen Herstellern so sein).

Ich würde auch noch einen C mit ca. 1n parallel zu R2 einbauen, um die 
Rückwirkungen bei zu schnellem Schalten (ist ja nicht gefordert) zu 
minimieren.
Gast #3118399
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Anja schrieb:
> p.j.fet schrieb:
>> wird oder eben explizit eine negative Steuerspannung V1
>> vorliegt.
>Ja, aber negativ im Verhältnis zu den 8V von V2.

Woher sollten die 8V kommen? Wenn G z.B. auf 0V liegt, ist die 
DS-Strecke niederohmig - für Ugs also nur Spannungsabfall am Ron 
zuständig.

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