Gast
#3124221
Hallo, ich bin momentan noch in der Konzeptphase für einen kleinen Kühlkörper Versuchsstand. Ich hab die wenigen Artikel bezüglich heizen mit MOSFETS soweit gelesen, glaube aber das der naheliegendste Weg (Leistungswiderstand mit Transistorschaltung) für meinen Zweck nicht der beste ist. (auch finanziell) Ziel: Evaluation von Kühlungen. Hierbei gilt es im Grunde die Kühlleistung (~elektr. Leistungsaufnahme) zu bestimmen und gemeinsam mit den auftretenden Temperaturen festzuhalten. Hierfür soll primär eine kleine Austauschfläche von 50x50mm auf einer Al Trägerplatte aufgeheizt werden, die Temperaturen sollen durch Regelung (PWM) nie 120°C übersteigen, da die Kühlkörper/ Kühlung auch für Halbleitergruppen/Prozessoren gedacht sind. (Abbruch des Versuchs) Schema Bild: http://i.cubeupload.com/znO9Ym.jpg Insgesamt sollen bis zu 300-350W an Leistung durch diese kleine Fläche abgegeben werden, sofern die Kühlung in der Lage ist diese abzuführen. Hierfür steht ein PC Netzteil zur Verfügung. Für die Ansteuerung und die Messungen von Strom und Temperatur (PT100), steht eine IO Interface Karte zur Verfügung. Für die gewünschte Leistung kommt man auch von der Baugröße nicht mit Leistungswiderständen hin. Der Aufbau soll möglichst klein und kompakt sein. Ich hätte daher dran gedacht eine Handvoll Transistoren auf der Rückseite der Platte anzubringen (verlöten?) und parallel zu betreiben und durch möglichst ungünstige Einstellung der Schaltverläufe Leistung zu verbraten. Welche Transistoren könnte man hierfür hernehmen? (IRF540?) Was müsste ich noch beachten, z.B. bei der Strombegrenzung? Wie sieht es mit der Verlustleistung bei Transistoren aus? Wird im geschaltenen Zustand oder wirklich bei den Schaltwechseln die meiste Leistung verbraten? (definiert die Form des PWM Signals) Braucht man einen Treiberbaustein wenn man Ausgänge bis 5V mit der IO Karte schalten kann? Wie könnte ne beispielhafte Schaltung aussehn ? (hat was sowas ähnliches schonmal jemand gemacht) Danke schonmal für alle Antworten Gruß