Der kleinste AVR-Programmieradapter

Gast #3125391
Lesenswert?
• ▲
▼
chris schrieb:

> Gerade entdeckt:
> http://wiki.sgmk-ssam.ch/index.php/Babygnusbuino

Erstens ist das kein echter Programmieradapter, denn er funktioniert nur 
mit einem bereits geflashten Bootloader und zweitens: Wen interessiert 
schon die Größe eines Programmierdapters?

Mir persönlich ist da eine halbwegs handliche Größe jedenfalls 
wesentlich lieber als ein Minignubbel, der ständig unauffindbar unter 
Werkzeug und Literatur verschwindet und den ich kaum vernünftig anfassen 
kann, um ihn auf das Target zu stecken.
Gast #3125524
Lesenswert?
• ▲
▼
Du schrieb:
> Woher weiß Ich das?

Eben die Links aufmachen und kurz draufschauen?

Das erste ist gar kein Programmier-Adapter, das ist ein µC Board das 
über einen USB-Bootloader geflasht wird.

Das zweite ist zwar ein ISP Adapter, den kann man aus dem Atmel-Studio 
heraus aber nur mit einem extern aufgerufenen Tool benutzen.
Also sowas wie Signatur lesen oder gar die Fuse-Bits setzen ist nicht 
drin.
Dann ist das Teil noch langsam und unterstützt vorgeblich nur Controller 
bis 64k FLASH.
Gast #3125635
Lesenswert?
• ▲
▼
Uwe S. schrieb:
> das dürfte dann dieser µISP-Stick Set sein:
> http://www.ehajo.de/Bausaetze/%C2%B5ISP-Stick-Set?source=2

Der hier ist noch kleiner, wahrscheinlich sogar der kleinste USBasp, den 
es derzeit gibt: 
https://guloshop.de/shop/Mikrocontroller-Programmierung/guloprog-der-Programmer-von-guloshop-de::70.html

Aber wo sind wir hier? Höher schneller, weiter? Größe ist doch nicht so 
wichtig. Funktionieren soll er und mehr als 10 Euro für einen Programmer 
ausgeben würde ich natürlich auch nicht wollen.
(Firma: eHaJo.de) Persönliche Seite #3125685
Lesenswert?
• ▲
▼
ja, ich habe verloren. Meiner ist eindeutig größer als der von Markus 
;-)

Funktionieren tun nachweislich beide, <10€ stimmt auch bei beiden.

Leider ist bei denen das Fusebits setzen echt nicht so bequem wie mit 
einem originalen von Atmel bzw. einen damit kompatiblen.
Außer man verwendet ein grafisches Tool für avrdude, dann hat man wieder 
gewonnen. Ich bin sowieso Fan von avrdude, damit ist man viel flexibler 
und an keinen bestimmten Programmieradapter gebunden.
Angehängte Dateien:
Gast #3125762
Lesenswert?
• ▲
▼
Hannes J. schrieb:
> Leider ist bei denen das Fusebits setzen echt nicht so bequem wie mit
> einem originalen von Atmel bzw. einen damit kompatiblen.

Kann ich so nicht sagen, über die Kommandozeile kann man genauso jedes 
Bit einzeln setzen. Ohne Datenblatt wäre es ohnehin fahrlässig, da traue 
ich keinem Häkchenklicktool.
1
avrdude -c usbasp -p t85 -B 500 -P usb -U lfuse:w:0b11110001:m

Das Auslesen funktioniert genauso einfach, man bekommt jedes Bit einzeln 
angezeigt.
1
avrdude -c usbasp -p t85 -B 500 -P usb -U lfuse:r:/dev/stdout:b

Antwort schreiben

Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.