Gitarrenstimmgerät auf AVR Basis

Gast #223541
Hallo,

ich möchte ein Stimmgerät für Gitarre entwickeln. Nun habe ich ein
Problem, dass ich aus dem Gitarrensignal kein verwertbares Signal
bekomme. Ich habe versucht, das ausgangssignal der Gitarre mit eim
OPAMP zu verstärkeren und auf ein Komperator zu führen. Das Problem ist
dass ich kein vernünftiges Rechtecksignal bekomme, da das Signal, das
aus der Gitarre kommt, kein reines Sinussignal ist. Wenn ich auf meine
Schaltung ein reines Sinussignal mit einem Funnktionsgenerator gebe,
habe ich ein "sauberes Rechteck Signal 50:50"
Hat vieleich von euch jemand eine funktionierende Schaltung oder ein
Link zu einer Seite???

mfg

alex
Gast #223544
Ich hoffe du hast daran gedacht die Saiten die du nicht abstimmst zu
blockieren. Speziell bei Gitarren mit Resonanzkörper beginnen diese
sehr intensiv mitzuschwingen und verfälschen dadurch das Signal.
Gast #223546
Generell würde ich erst mal eine Emitterwiderstand (und parallel dazu
einen Kondensator) in den Transistorverstärker einbauen, zwecks
Arbeitspunktstabilisierung.

Gruß
Marco
-
Gast #223547
Nimmst du das Signal akustisch oder mit Tonabnehmer ab? Ich nehme an mit
mag. Tonabnehmer. Die Saiten schwingen elyptisch über dem Tonabnehmer,
daher wird nur ein verzerrtes Sinussignal herauskommen. Versuche
einemal einen akustischen Abnehmer und unterdrücke jegliche Resonanz.
Gast #223549
Vielleicht einen analogen Tiefpassfilter mit Grenzfrequenz = hohe
E-Seite.Ohne Oberwellen könnte der Sinus wesentlich besser
ausschauen..
..
ArnoM.
Gast #223550
@Alex
Ich bin auch gerade dabei, ein Stimmgerät zu bauen...
Um ein schönes Rechteck zu bekommen, schaust du dir erst mal an, wie
hoch deine nach dem OPAMP ist. Dann baust du dir nen Schmitt-Trigger
und spannst diesen mittels Spannungsteiler so vor, dass er nur an der
Spitze des Signals triggert. So müsste es funktionieren.

Gruß Daniel!
Gast #223551
Hatte mal im Studium ein Stimmgerät zu entwickeln. Die Hardware sah fast
so aus wie der Komparator mit nem Transistor vom bereits genannten Link
http://www.myplace.nu/avr/gtuner/index.htm .

Ein Interrupt auf z.B. steigende Flanke ermöglicht die Messung der
Periodenlänge eines Wellenzuges. Praktischerweise sollte die
Komparatorschaltung also den Nulldurchgang anzeigen.

Über ein Vergleich der Periodendauer zweier aufeinanderfolgender
Wellenzüge läßt sich ermitteln, ob Oberwellen reinhauen oder nicht und
dann die Grundfrequenz der angeschlagenen Saite ermitteln. Das
angehängte Bild zeigt drei zeitliche Abschnitte einer echten Gitarre:
Direkt nach dem Anschlagen, mittendrin, kurz vorm Ausklingen und 2
vergrößerte Abschnitte.
Angehängte Dateien:

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