Heinrich Frühauf schrieb:
> Ich es softwaretechnisch machbar, über die vorhandene
> Funkstrecke das Programm des At-Mega zu neu flashen. Auch auf die Gefahr
> hin, wenn die Kommunikation zusammenbricht, der AT-Mega nicht mehr
> läuft!
Verstehe ich das richtig? Es wäre also für dich akzeptabel, daß du u.U.
den Controller brickst? Dann geht es natürlich auf jeden Fall.
Falls ich dich falsch verstanden habe und du wie jeder geistig Gesunde
diesen Fall nach Möglichkeit 100%ig ausschließen möchtest, dann sieht
das etwas anders aus. Im Wesentlichen kommt es dann darauf an, ob neben
Bootloader und Anwendung noch genug freier Speicher (egal ob Flash,
EEPROM oder RAM) verfügbar ist, um das gesamte Image eines neuen
Bootloaders aufnehmen zu können. Dazu gehört aber natürlich alles, was
der Bootloader braucht, um funktionieren zu können, also im konkreten
Fall insbesondere auch der "Treiber" für den RFM.
Aber selbst, wenn das nicht der Fall ist, kann man noch tricksen. Wenn
man nämlich in Kauf nimmt, daß ein neues Bootloader-Image notfalls auch
die Anwendung überschreiben darf. Der Nachteil ist dann halt nur, daß
nach einem Update des Bootloaders zwingend auch ein Update der
eigentlichen Anwendung erforderlich wird. Wenn sowohl Anwendung als auch
Bootloader den RFM benutzen sollen, wird das i.d.R. aber sowieso
sinnvoll sein.
Aber Mega328, da befürchte ich mal Arduino. Und dann würde ich einfach
mal sagen: Nö, das geht garnicht. Jedenfalls nicht im Szenario mit
Arduino-Systemsoftware und typischem Arduino-Benutzer. Dann ist es
völlig hoffnungslos.