Bastler schrieb:
> Ich möchte mich auch auf die Funkprüfung vorbereiten sobald ich mal zeit
> habe.
Dabei wirst Du feststellen, daß Dein Nachbar vollkommen legal alles
mithören/ansehen darf, was Du über Amateurfunk von Dir gibst. Dazu
braucht er zwar teils entsprechende Ausrüstung, die darf er aber auch
vollkommen legal besitzen. Vielleicht schickt Dir Dein Nachbar dann
sogar eine QSL-Karte, mit der er bestätigt, daß er Dich gehört hat.
Solche Leute bezeichnet man als SWL (short wave listener).
Amateurfunk ist definitiv nichts für die Zeitgenossen, die ihr Haus in
Google Streetview verpixeln lassen.
> Was ich mich aber schon eine Weile frage, wiso bauen so viele
> Funkamateure ainen APRS sender in ihr Auto ein?
Gerade weil sie anderen Funkamateuren zeigen wollen, wo sie gerade
unterwegs sind. Oder wie bei Ihnen daheim das Wetter gerade ist.
> Damit mann es wiederfindet wenn es geklaut wurde macht sinn
Das ist zwar unter Umständen ein netter Nebeneffekt, aber nicht der
eigentliche Sinn von APRS. Abgesehen davon wird jeder Dieb die
APRS-Anlage sofort außer Betrieb nehmen, eben damit man seinen
Aufenthaltsort nicht kennt. Stromkabel vom Funkgerät/GPS-Empfänger
kappen, Antenne abschrauben/abbrechen, da hat der Dieb leichtes Spiel.
> aber da kann ja auch der
> Nachbar ganz einfach schauen wo du dich gerde aufhältst
Stimmt! In der Praxis werden allerdings nur wenige Nachbarn wissen, daß
sie das überhaupt können.
> oder bei ner
> Fuchsjagt sehen die anderen wo du dich verfahren hast.
Amateurfunk basiert sehr stark auf der Ehrlichkeit jedes einzelnen
Funkamateurs. Zuzugeben, wo man bei der Fuchsjagd rumgefahren ist, zählt
auch dazu. Ich kann daran auch nichts schlimmes finden
Servus
Michael