Wechselsprechanlage Selbstbau

OP #3138941
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Hallo liebe Mikrocontrollergemeinde,

ich will mit meinem Kumpel, der mir ca 50 m gegenüberwohnt über funk 
kommunizieren. Dazu hab ich mir folgendes Funkmodul ausgesucht:

http://www.elv-downloads.de/Assets/Produkte/9/921/92199/Downloads/92210_FS20_SM8_UM.pdf

Außerdem hab ich noch nach Vocodern gesucht und bin dabei auf dieses 
gestoßen:

http://www.electronicsdatasheets.com/download/1894.pdf?format=pdf

Prinzipiell codiert der vocoder meine Sprache und gibt das codierte 
Signal an ein Mikrocontroller weiter. Der Mikrocontroller steuert dann 
das Funkmodul, welches am Empfänger dann natürlich alles wieder rezibrok 
ablaufen lässt.

Habt ihr mit diesen Vocodern Erfahrung? Könnte das prinzipiell so 
funktionieren? Oder gibt es andere Ideen?

Danke im Voraus für eure Hilfe

Gruß
Fred
Gast #3138951
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Nee, Fred, das wir dmit dem ELV-Modul nix. Das ist dafür gedacht einen 
(oder in diesem Fall 8) Schaltzustand per Funk zu übertragen. Für 
Sprache ist das überhaupt nicht geeignet.

Kauf Dir ne Hand-Funke beim Aldi für kleines Geld ...
#3139441
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prinzipiell geht es schon, nur steht da nix über die 
übertragungsgeschwinidkeit der funkeinheit. da sie nur für schaltzwecke 
konzipiert ist bezweifle ich, dass sie schnell ist.

dann doch lieber PMR oder CB. zum rumspielen vielleicht so was:

http://www.ebay.de/itm/XL24L01-D01-2-4GHz-ISM-Wireless-Transceiver-Module-Modul-/290719538112?pt=DE_Computer_Sonstige&hash=item43b03c1bc0

mit ner halbwegs gescheiten antenne sind 0dBm vollkommen ausreichen für 
50m.

grundsätzlich musst du dich natürlich fragen ob du halb/vollduplex oder 
simplex haben willst.
Gast #3139461
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Oder hol dir ne Flatrate für 0-1 Euro fürs Handy. Passendes Handy gibts 
für 5-20 Euro, vielleicht hast du ja auch eins. Evt mit Bluetooth 
headset. Das geht dann  sogar Deutschlandweit.
 Oder wenn ihr beide Internet habt mit Teamspeak o.Ä. Ohne Internet
geht evt mit Wlan, .. da die T ja bald nur noch Volumenverträge mit 75GB 
anbietet ...
Gast #3140377
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@Harald Wilhelms ob Du es glaubst es nicht, als ich heute früh zur 
Arbeit gefahren bin habe ich plötzlich gewusst daß diese oder ähnliche 
Antwort kommen muss. Nein, ich habe es regelrecht erhofft. ;-)

Ich habe vor Jahren testweise einen alten Laserpointer mit Musik in AM 
moduliert. Der Empfang an dem Forotransistor war erstaunlich gut.

Als Grundlage hatte ich einen OPV genommen und die Modulation so 
eingestellt, daß sie Amplitude so um die 20% der Betriebsspannung des 
Laserpointers lag. Fragt mich nicht was für ein OP das damals war. Ich 
fand ihn in der Bastelkiste und fand dann auch ein Datenblatt dazu. Die 
Schaltung war recht simpel.

Ich brauche sicher nicht dazu zu sagen, daß der Laserstrahl natürlich 
nicht im Bereich von Humanuiden Lebewesen einzusetzen ist. Aber auf dem 
Balkon im zweiten Stock, sauber ausgerichtet sollte das klappen. Muss 
man halt zwei mal aufbauen, damit der Duplexbetrieb möglich wird.

Aber solange wir nicht wissen ob freier Sichtkontakt besteht, ist das 
alles sowieso nur reine Spekulation.
Gast #3140408
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Micha I. schrieb:

> Ich habe vor Jahren testweise einen alten Laserpointer mit Musik in AM
> moduliert. Der Empfang an dem Forotransistor war erstaunlich gut.
>
> Als Grundlage hatte ich einen OPV genommen und die Modulation so
> eingestellt, daß sie Amplitude so um die 20% der Betriebsspannung des
> Laserpointers lag. Fragt mich nicht was für ein OP das damals war. Ich
> fand ihn in der Bastelkiste und fand dann auch ein Datenblatt dazu. Die
> Schaltung war recht simpel.

Für sowas  hab ich auch irgendwo noch nen link zu einem Schaltplan.
Bei Interesse kann ich dem mal raussuchen.

MfG Alex
Gast #3140521
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Alex schrieb:

...
> Für sowas  hab ich auch irgendwo noch nen link zu einem Schaltplan.
> Bei Interesse kann ich dem mal raussuchen.
...

Falls Du zufällig daran vorbeikommst, wäre das sicher eine gute Tat. ;) 
Vielleicht erkenne ich im Ansatz die damals produzierte Schaltung 
wieder.

Hach, wie lange ist es her. Mein Sandkastenkumpel und ich haben vor 40 
Jahren mal ein Klingeldraht über eine Distanz von ca 200 Metern mittels 
Spaten durch das Nachbargrundstück gezogen. (Der Besitzer war 
involviert). Kohlegriesgefüllte Sprechmuscheln und diese typischen 
Telefonhörerkapseln waren massig vorhanden. Das Teil hat viele Wochen 
lang funktioniert.

Was wir Knirpse da noch nicht wissen konnten war, die Isolierung des 
Drahtes von der Chemie des Erdbodens zerfressen wurde.

Hätte es damals schon Internet und dermaßen günstige Bauteile gegeben 
wie heute, hätten wir die optische Übertragung gewählt. Wir hatten 
nämlich Sichtkontakt. seufz Ich schwelge schon wieder in Nostalgie ;)

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