Man muss hier ein wenig aufpassen.
Ist es ein NF FFT Analyzer? oder ein HF-Spektrumanalyzer.
Ein NF FFT Analayzer hat oft einen Eingangswiderstand von 1Mohm und geht
meistens bis ca 100KHz.
Die Y Achse lässt sich in viele verschiedene Einheiten scalieren, der SA
rechnet das entsprechend um-
Der HF Spektrumanalyzer hat immer einen Eingangswiderstand von 50 Ohm (
In speziellen Fall für Kabelfernsehanlagen auch 75 Ohm )
Eingangswiderstand. Der Frequenzbereich erstreckt sich meist von ca
10KHz bis obere Frequenzgrenze ( je nach SA 1GHz bis mehrere Zehn GHz ).
Die Y Achse ist hier standartgemäß in dbm angegeben, ( db bezogen auf
1mW = bei 50 OHm 223mV ).
Bei modernen SA kann man auch hier andere Einheiten auf der Y-Achse
angeben, welches der SA automatisch umrechnet.
Für Strommessungen braucht man immer einen Strom-Spannungswandler ( z.B.
Stromzange ) welches einen bekannten Umrechnungsfaktor besitzt, die man
dem SA dann auch mitteilen muss, oder im Kopf berücksichtigen muss.
Spektrumanalyzer können Amplitudengänge nur mit einen optional
eingebauten Mitlaufgenerator ( Trackinggenerator ) messen. Der SA wird
dann zum scalaren Netzwerkanalyzer. Alternativ wäre eine
Amplitudenmessung noch mit ein weisses Rauschen als Signalquelle
möglich. Diese Messmethode ist aber mit Vorsicht zu geniesen.
Normalerweise wird der SA zur Analyse eines Frequenzspektrums benutzt.
Das heist man will wissen, welche Frequenzen eine Signalquelle mit
welchen Pegel gleichzeitig abgibt.
Im Netz geister irgendwo ein Buch zum runterladen rum, welches ein
Ingenieur von Rohde&Schwarz geschrieben hat. Das eignet sich sehr gut um
die Grundlagen der Spektralanalyse zu verstehen.
Es handelt sich um das Buch Grundlagen der Spektrumanalyse ist von
Christoph Rauscher und bei Rohde&Schwarz erschienen.
Ralph Berres