Halbleiter misst man mit dem Ohmbereich oder dem Diodenbereich eines
Multimeters.
Das liefert im Allgemeinen eine maximale Spannung an den Messspitzen,
die 2V nicht wesentlich überschreitet, wenn man in Sperrichtung gepolt
hat. Dazu wird auch der Strom begrenzt, sodass man damit nur in
Ausnahmefällen den Halbleiter zerstört.
Die Anzeige bei Durchlasspolung ist dann bei Schottky-Dioden oder
Ge-Dioden so im Bereich unter 250 (Ohm oder mV), bei Si-Dioden im
Bereich von 400 bis 700, bei Leuchtdioden: bis etwa 1,2V bei IR-Dioden,
etwa 1,4V bei roten LED's, 1,6V bei gelb/grünen LED's und noch höher bei
blau,weiß oder UV.
Auch die Polung der Diode lässt sich dann leicht feststellen. Mit
einigem Überlegen bekommt man damit auch die Anschlussfolge von
Transistoren,FET's und MOSFETs heraus.
Die Gehäuse der abgebildeten Dioden bestehen aus Keramik als Träger des
Chip.
Die wurden in der Übergangszeit von Metall- auf Kunststoffgehäuse
verwendet. Bei Foto-Transistoren hat sich das Gehäuse lange Zeit
gehalten. Also dürften es Fototransistoren sein.
Die sperren in beiden Richtungen, wenn man sie mit Ohmmeter durchmisst,
Aber direkt unter einer Lampe sind sie dann leitfähig.