Steckverbinder für Kabel->Platine für analogen Sensor

Gast #3141103
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Hallo!
Ich bin auf der Suche nach einer passenden Lösung, das analoge 
Ausgangssignal meines Beschleunigungssensors (8Leitungen/geschirmt) auf 
die LP zu bekommen. Der Signalhub liegt zwischen 0V...5V, sehr 
niederfrequentes bzw. DC-Signal und nach dem Anschluss folgt ein 
TP-Filter und der ADC (16bit).
Da das System Vibrationen unterliegt, sollte die Verbindung recht 
stecksicher sein.

Bisher habe ich mit Steckern jedoch noch wenig Erfahrung und bin von dem 
Angebot der Distributoren erschlagen.

Wäre etwas in die Richtung sinnvoll,

http://de.rs-online.com/web/p/dil-header/0511428/?searchTerm=m808530842&relevancy-data=636F3D3226696E3D4931384E4B6E6F776E41734D504E266C753D6465266D6D3D6D61746368616C6C7061727469616C26706D3D5E5B5C772D5C2E2F252C5D2B2426706F3D313326736E3D592673743D4D414E5F504152545F4E554D424552267573743D6D3830383533303834322677633D424F544826

oder worauf sollte ich noch achten?
Danke schön!
Gast #3141390
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mermax schrieb:
> Da das System Vibrationen unterliegt, sollte die Verbindung recht
> stecksicher sein.

Hallo Mermax,

Vibrationen am Steckverbinder fängt man nicht über den Steckverbinder 
ab, zumindest nicht bei den meisten LP-Steckverbindern. Also besser: 
vernünftigen Steckverbinder suchen, diesen mechanisch auf der LP 
fixieren (kleben?), das Kabel im Buchsenteil mechanisch fixieren und 
dann die Verbindung zwischen Buchsenteil und Steckverbinder auf der 
Platine gegen Lösen sichern (verschrauben?). Ist aber nur was für 
WIRKLICHE Vibrationen.

Über welche "Vibrationen" reden wir?

Solange das ein bischen wackelt ist es besser du nimmst eine übliche 
n-polige Stiftleiste zum Einlöten (das hält schonmal etwas) und eine 
Buchsenleiste in die man Flachbandkabel eincrimpt. Das dürfte für die 
meisten Anwendungen ausreichen.

Den von Dir gezeigten Steckverbidner kannst Du auch nehmen, ist aber 
sauteuer.

rgds
Gast #3141507
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6A66 schrieb:
> Über welche "Vibrationen" reden wir?

Über "good vibrations" natürlich.

Man kann sich da an einem geöffneten PC orientieren. Selbst die üblichen 
WireWrap-Pfosten mit aufgesteckten Buchsenleisten ohne jede Verriegelung 
haben so hohe Steckkräfte, dass sie sich unter zivilen Bedingungen 
niemals von selbst lösen - Zugentlastung ist aber nötig, sonst könnte 
das Gewicht des Kabels doch dafür sorgen.

Was anderes ist es wenn man mit einer Rakete starten will oder mit der 
Bahn fahren oder im Kfz.

Gruss Reinhard
Gast #3142112
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Reinhard Kern schrieb:
>> Über welche "Vibrationen" reden wir?
>
> Über "good vibrations" natürlich.

Das wollte ich vom TO wissen :)
Ob der den Beschlunigungssensor in der Modellrakete, dem Modellauto, dem 
Quadcopter oder wo auch immer einsetzen will. Wenn nicht habe ich Ihm ja 
extra die Pfostenstecker der PCs empfiohlen weil die ausreichend 
Steckkraft besitzen.

rgds
Gast #3142117
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Reinhard Kern schrieb:
> Was anderes ist es wenn man mit einer Rakete starten will oder mit der
> Bahn fahren oder im Kfz.

Na ja, auch in der guten alten Industrie wo die Taster/Melder/Leuchten 
in Südamerika oder Asien im Granitschnittwerk oder an der Presse 
eingesetzt werden kommt ausreichend "bad vibrations" zusammen um die 
Teile zu zerlegen. Hab selbst solche Teile gesehen. Da hift meist nur 
massive Sicherung. Man weiß ja nie wo der Kunde einsetzt.

rgds
Gast #3142173
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Hallo!

Auf "good vibvrations" hoffe ich natürlich! :)
Ich habe mal die genauen Daten abgefragt und die Verbindung soll 
Beschleunigungen bis 22g aushalten und Vibrationen im Bereich bis 2kHz 
mit 6grms meistern.
Die Frage ist auch, welches Beschichtungsmaterial der Stecker, 
Übergangswiderstand etc. für die Kette Sensor -> ADC zu empfehlen ist. 
Ich denke, dort kann man mit dem falschen Stecker bestimmt auch 
Signalqualität verlieren.
Gast #3142245
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mermax schrieb:
> Beschleunigungen bis 22g aushalten und Vibrationen im Bereich bis 2kHz
> mit 6grms

Das ist jetzt aber keine Bastelanwendung mehr - korrekt?
Da liegts Du im industriellen Bereich.
Da wäre es gut, wenn Du den Stecker auf der Platine verschraubst und die 
Buchse dann am Stecker - was spricht gegen die alte D-SUB 9 polig mit 
Verschraubung?

rgds
Gast #3145673
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Ab und an muss er schon gelöst werden. Ich werde mir den bei Reichelt 
mal ansehen und mir auch noch einmal deren Katalog schnappen.
Vielen Dank ersteinmal für die Hilfe! Bei weiteren Tipps natürlich immer 
her damit!
#3145836
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6A66 schrieb:

>> Wie wärs denn mit diesen neunpoligen RS232-Steckern?
>> Gruss
>> Harald
>
> Hatte ich schon vorgeschlagen :)

Habe ich irgendwie übersehen. Ich hatte die Bezeichnung "D-Sub" dafür
auch nicht mehr im Kopf. Wir haben solche Stecker (bzw. deren breitere
Varianten) früher im Laborbereich vielfältig verwendet und es kam, im
Gegensatz zu einigen anderen Steckervarianten, bei denen eigentlich
nie zu Kontaktproblemen. Wem die Schraubverbindung stört: Von einigen
Herstellern gibts auch Schnappverbindungen dazu.
Gruss
Harald

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