Hallo liebes Forum,
ich habe schon wie wild in diesem Forum und anderen Foren gesucht, aber
keine konkrete Antwort auf meinen Fall gefunden:
-Ich baue gerade neu mit Keller, Erdgeschoss, 1. Stock und 2. Stock.
-Im Keller werde ich einen DSL-Anschluss bekommen. Den Router dazu habe
ich schon (FritzBox Fon WLAN 7270 v3).
-Im Wohnzimmer (Erdgeschoss), den Schlafzimmern (1. Stock) sowie im
Arbeitszimmer (2. Stock) wurden vom Elektriker LAN-Ports (je 2 Dosen)
verlegt. Die CAT7-Kabel dazu laufen alle im Keller (dort wo der
DSL-Anschluss ist) zusammen. Waren im Preis vom Haus mit drin.
-Wir haben insgesamt 2 iPhones, 1 iPad und einen Laptop. Mit diesen
Geräten wollen wir nur über WLAN im ganzen Haus auf das Internet
zugreifen.
-Frage: Ich gehe davon aus, dass das Signal des WLAN-Router aus dem
Keller nicht stark genug ist, um bis zum 1. und 2. Stock zu übertragen.
Wie sollte ich eine WLAN-Verbindung im ganzen Haus am Besten angehen?
Ich würde gerne die LAN-Ports nutzen statt eines Repeater oder
Powerline.
-Meine bisherige Idee: Einbau eines Patchpanel im Keller sowie evtl.
eines Switch um mehr Ports zu haben. Im 1. und 2. Stock Access Points
einbauen, um dort über WLAN ins Internet zu gelangen. Im Ergeschoss
sollte eine WLAN Verbindung hoffentlich noch über den WLAN-Router im
Keller möglich sein.
Macht das Sinn bzw. wird sowas funktionieren? Oder bin ich hier auf der
völlig falschen Fährte? Würde mich sehr über Eure Ratschläge freuen.
Gruß
Andreas
Am besten ist es, du probierst es einfach aus. WLAN vom Keller bis in
den 2. Stock wird wahrscheinlich wirklich nicht funktionieren. Aber
möglich ist es.
Ansonsten genügt wohl ein WLAN-Access-Point im ersten Stock. Den einfach
an die LAN-Dose anschließen, und im Keller weiter an den DSL-Router (die
haben ja meistens eh mehrere LAN-Anschlüsse, dann brauchst du auch
keinen extra Switch).
Falls nicht genug Ports frei sind einfach einen Switch
dazwischenschalten, so wie du gesagt hast.
Ob in Deinem Haus eine WLAN-Verbindung vom Keller ins Erdgeschoss
funktionieren wird - wer soll das ahnen? Hier in der Wohnung klappt die
Verbindung ja nicht mal gescheit vom Arbeitszimmer bis zur Toilette im
selben Stockwerk.
Sei halt so konsequent und gönne Dir auf jedem Stockwerk mindestens eine
LAN-Dose. Dann kannst Du WLAN mindestens im Erdgeschoss installieren, wo
es am meisten benötigt wird: Küche, Esstisch, Couch - und Klo :-)
Also wenn ich Dein Problem richtig verstehen willst, willst Du Dein LAN
überall über WLAN erreichen können.
Dazu musst Du folgendes Bedenken, so eine Fritz-Box sind eigentlich
(logisch betrachtet) 4 Kisten in einer,
einmal ein Modem das sich um die physikalischen Belange von ADSL
kümmert,
dann ein Router der sich um PPPoE kümmert und Dein LAN an das Internet
ankoppelt sowie die IP-Adressen im ganzen LAN vergibt,
dann ein Switch, der Router, die LAN-Ports und den WLAN Access-Point
miteinander verbindet,
sowie den WLAN Access-Point.
Sprich Du kannst Dir die Fritz!Box so vorstellen.
Modem---Router
|
Switch---WLAN-Accesspoint-->Antenne
| | |
LAN Ports
Du kannst an die LAN Ports entweder Rechner direkt anschließen, oder
weitere WLAN-Accesspoints anschließen, die gibts auch getrennt zu
kaufen. Wenn Du Dir mehr zutraust kannst Du auch einen WLAN-Router,
sprich ein Kombigerät Router-Accesspoint kaufen, dann musst Du da
allerdings die Router-Funktionalität abschalten, sonst vergeben 2 Kisten
IP-Adressen und das geht schief.
Sprich Du lässt Deine Fritz!Box so wie sie ist, verlängerst die
LAN-Ports über die (schon verlegten) Kabel in die Stockwerke, und hängst
da WLAN-Accesspoints dran. In vielen Accesspoints sind übrigens auch
schon einfache Switches verbaut, so dass Du damit auch LAN weiter
verteilen kannst.
Hier der Heise Preisvergleich für Access Points.
http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=wlanap&sort=p
Idealerweise konfigurierst Du die so, dass die auf unterschiedlichen
überlappungsfreien Kanälen laufen, sprich 1, 5, 9 und 13 oder so.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe ist das genau das was Du vor
hattest. Ja das funktioniert. Den zusätzlichen Switch kannst Du Dir
evtl. sparen, weil die Fritz!Box schon genügend LAN-Ports haben könnte.
Wow, vielen Dank für diese schnellen und sehr hilfreichen Antworten. Auf
Basis eurer Antworten habe ich noch folgende 3 Fragen (sorry, falls die
zu banal sind):
1. Mein Router hat 4 LAN-Ports sowie 2 Fon-Ports und einen S0-Port. Ich
habe derzeit CAT-Duplex Dosen (also LAN-Dosen mit je 2 Ports und
CAT-Anschlüssen) im Wohnzimmer, Flur, Schlafzimmer, Kinderzimmer 1+2
sowie im Arbeitszimmer. Also insgesamt 6 Dosen x 2 Ports = 12 Ports.
Davon will ich derzeit aber nur 2 Ports fürs Telefon (ISDN) und 3 Ports
für Access Points nutzen. Daher müsste ich mit den Ports auf dem Router
(ohne Switch) hinkommen. Richtig?
2. Ich nutze derzeit 4 WLAN-Geräte (2 iPhones, 1 iPad und 1 Laptop).
Wenn die alle im WLAN sind und wir bekommen Besuch, der auch ins WLAN
will, habe ich dann ein Problem? Oder würden die Access Points wie von
Christian Berger (casandro) beschrieben noch weitere Zugänge (ich glaube
das sind IP-Adressen, oder?) zur Verfügung stellen?
3. Der Elektriker sagte mir, dass in den Duplex-Dosen die 2 Ports sich
in LAN und Telefon aufteilen. Ich gehe mal davon aus, dass man die 2
Ports in einer Dose auch nur für das LAN nutzen kann, oder?
Ich hab ne ähnliche Konstruktion: Leitungen in jedes Zimmer (fast). Im
Wohnzimmer steht ein Belkin WLAN-Router, den ich aber nur als Switch
nutze. Eine Buchse ist mit dem LAN verbunden.
Die Kiste hat dann bei eingeschaltetem WLAN die Aufgabe, das
Internetradio in der Küche mit Signal zu versorgen.
Funzt wunderbar.
Hallo Andreas,
ich habe hier eine ähnliche Situation im Haus. Den DSL Anschluss habe
ich im Keller welcher WLAN mässig im Argen liegt. Durch den Mangel an
Verkabelung habe ich im Keller PowerLan. Die oberen drei Stockwerke sind
in der mitte offen. Im obersten Stock greife ich das PowerLan ab auf ein
WLAN Teil von Apple (alle anderen WLAN Geräte haben in der Reichweite
versagt). So sind die oberen Stockwerke mit WLAN versorgt und selbst
beide Gartensitzplätze haben noch WLAN.
Individuell ist es schwwierig zu raten, da die Beschaffenheit von Deinem
Haus nicht bekannt ist. Ich selbst habe ziemlich viel investiert bis ich
die optimale Lösung fand.
Vielleicht kannst Du eine kleine Zeichnung posten wie das bei Dir
aussieht. Alles eher offen oder zu.
Deine Anzahl an Geräten ist kein Problem. Wieviele Geräte sich ans WLAN
anmelden wird erst nach 255 Geräten ein Thema. Das kann man
konfigurieren.
Ich habe allerdings ein eigenes Gästenetz eingerichtet, weil ich nicht
möchte das Gäste auf unsere Rechner, NAS etc. Zugriff haben.
Eine ordentliche Firewall ist auch sehr wichtig. NAT ist keine Firewall
und reicht nicht aus.
Grüsse,
René
Andreas schrieb:> Macht das Sinn bzw. wird sowas funktionieren? Oder bin ich hier auf der> völlig falschen Fährte? Würde mich sehr über Eure Ratschläge freuen.
Mein Vorschlag:
- Router im Keller mit Powerline an die Steckdose
- In jedem Stockwerk ein Powerline-Modem mit integriertem Accesspoint
Vorteile:
- Wenn alle die gleiche SSID+Key haben, funktioniert das Roaming
automatisch
- 100 MBit/s sind realistisch, wirst du per WLAN sowieso seltenst
brauchen
Nachteile:
- Es werden hier gleich tausend Amateurfunker aufschlagen die dich am
Galgen sehen wollen :-)
atm schrieb:> Mein Vorschlag:>> - Router im Keller mit Powerline an die Steckdose> - In jedem Stockwerk ein Powerline-Modem mit integriertem Accesspoint
In jedem der Stockwerke gibt es mehrere LAN-Ports, die mit dem Keller
über CAT7-Kabel verbunden sind. Weshalb um Himmels Willen soll er jetzt
noch zusätzlich das Powerline-Geraffel installieren?
Eine sinnvolle Lösung steht bereits in der 1.Antwort: Im 1. Stock einen
WLAN Access-Point an eine der LAN-Dosen (oder einen Switch) anschließen,
falls die WLAN-Reichweite des Routers im Keller unbefriedigend ist.
Andreas schrieb:> 3. Der Elektriker sagte mir, dass in den Duplex-Dosen die 2 Ports sich> in LAN und Telefon aufteilen. Ich gehe mal davon aus, dass man die 2> Ports in einer Dose auch nur für das LAN nutzen kann, oder?
Frag mal deinen Elektriker, wie er das meint. Wenn die Duplex-Dose mit
nur 1 Cat-Kabel versorgt ist kann es auch so sein, das er dann die eine
Buchse passend für LAN beschaltet und die andere passend für ISDN/S0.
Dann wäre nur einmal LAN möglich und das auch nur mit maximal 100
MBit/s.
Falls die Duplexdose mit 2x Cat-Kabel versorgt wird besteht das Problem
natürlich nicht.
atm schrieb:> - Router im Keller mit Powerline an die Steckdose> - In jedem Stockwerk ein Powerline-Modem mit integriertem Accesspoint
Von PowerLan würde ich abraten.
Da er sowieso überall Lan gelegt hat,
würde ich dies auch nutzen.
Mein Vorschlag:
--DSL--K-Modem--K-Switch
________| | | |________ Port für LAN-Dosen-Switch
| | |_______
| | |
EG-AP OG1-AP OG2-AP
AP steht für AccessPoint.
Hier würde ich schauen, dass du den jeweils in einen Raum stellst, in
dem du auf eine Dose verzichten kannst, oder du schaust, dass der AP
auch LAN-Anschlüsse hat.
Eigentlich müssten sogar EG-AP und OG2-AP reichen
das K-Modem und der K-Switch sind bei dir in deiner Fritzbox vereint.
Dadurch, dass die Fritzbox nicht alle LAN-Dosen versorgen kann, würde
ich hier später einen zusätzlichen Switch nachschalten (der versorgt
dann alle Nicht-WLAN-Dosen).
An den LAN-Dosen-Switch kannst du später die ganzen LAN-Dosen anhängen
(Theoretisch ist egal, welche Dosen du an welchen Port hängst).
Zu der Konfiguration der AP's steht weiter oben schon etwas.
>Idealerweise konfigurierst Du die so, dass die auf unterschiedlichen>überlappungsfreien Kanälen laufen, sprich 1, 5, 9 und 13 oder so.
Ansonsten: willst du in deinem Heimnetzwerk Sachen streamen oder hast
einen großen Datentransfer?
Dann würde ich direkt hinter deine Fritzbox einen Gigabitswitch schalten
und an den alles, was mehr als 100Mbit verarbeiten kann, dranstöpseln.
Wenn du also AP's des n-standards hast (quasi alles neue) und diesen
n-standard nutzen willst bzw mehr als 100Mbit Transfer benötigst, dann
würde ich so verfahren.
Danke für eure tollen Antworten. Ich werde wohl wie von den meisten
empfohlen die Access Point Lösung in den einzelnen Geschossen versuchen.
Ich werde erstmal mit APs im EG und 2. Stock starten und dann sehen wie
die Reichweiten sind. Der Bauträger hat da einiges an Beton verbaut.
Da ich derzeit noch nicht mit großen Datenmengen arbeite, werde ich
erstmal auch ohne Switch starten. Hört sich in euren Antworten so an als
könnte man den auch ohne großen Aufwand noch nachträglich hinzufügen.
Gruß und schönen Abend
Andreas
Wenigstens ist der Vorschlag mit dem unsäglichen Powerlan vom Tisch.
Erst die Bude voll verkabeln und dann mit mit Powerlan rumfrickeln.
Dass ist wie wenn ich ne Harley auf nen Fahrradanhänger lade und diesen
dann damit per Drahtesel zum Bikertreffen ziehe.
Ich finde, du solltest die Standby-Verbrauchswerte deiner geplanten
Gerätschaften nicht vergessen. Zudem verringert sich die Wlan-Bandbreite
wenn du in jedem Stockwerk einen AP hast.
Nimm doch mal einfach deine Fritz-Box und leg sie im 1.OG in die Nähe
deiner LAN-Dose. Wenn du damit alle Bereiche des Hauses mit Wlan und
abdecken kannst, schalte den AP der Post einfach per Lan-Leitung ins 1.
OG und du bist fertig. Dect-Telefone könntest du dann auch im ganzen
Haus betreiben und müsstest nicht überall Basis-Stationen aufbauen.
Gruß Garp
Wie du siehst, gibt es unzählige Möglichkeiten für dein Vorhaben. ..
Der erste Schritt wird sein das du erst mal schaust, wie weit dein WLAN
uberhaupt reicht......
Ich habe zum beispiel die fritzbox über die vorhandenen lananschlüsse
ins Wohnzimmer verlängert und die steht jetzt hinter dem TV.
TV und BluRayPlayer habe ich direkt an den switch gehängt und mein wlan
rech vom keller über das EG bis in den 1stock.......
Zugegeben für den 2stock muss ich mir noch was uberlegen.....
Wieso kauft ihr denn alle dieses FritzBox zeug zusammen? Soll ersich
doch n Modem in Keller stellen und nen richtigen AP in den ersten
Stock, dann klappt das auch mit dem WLAN im ganzen Haus, ohne jedesmal
das Netzwerk wechseln zu muessen wenn er aufs Klo geht.
http://www.amazon.de/gp/aw/d/B004BKT1DCref=mp_s_a_1?qid=1367212014&sr=8-1&pi=SL75
Dazu noch die grossen Antennen vom Pollin und DDWRT drauf, kost zusammen
50 euro und geht in allen Stockwerken - vermutlich auch im Haus
gegenueber.
Jan Hansen schrieb:> WLAN vom Keller bis in> den 2. Stock wird wahrscheinlich wirklich nicht funktionieren. Aber> möglich ist es.
doch geht (ging) hier sogar bis in den 3. stock.
ne biquad richtantenne am router hat´s gerichtet.
hab die antenne einfach richtung dach gerichtet und gut wars.
die antenne hat c.a. 8dbi gewinn.
mit den 2dbi gummi murksantennen gings nicht mal im ersten stock so
richtig.
bei den umbauarbeiten haben wir aber lan kabel verlegt.
die hier verwendeten geräte haben alle ne lan buchse und wlan(nb).
das verlegen der kabel bot sich ja an.
Mit einer Subnetmaske 255.255.255.0 (gesezten Fall man macht ein C Netz,
von was ich bei einem privaten Netz ausgehe) sind es 254 Hosts.
Oder irre ich?
Reinhard S. schrieb:> Andreas schrieb:>> 3. Der Elektriker sagte mir, dass in den Duplex-Dosen die 2 Ports sich>> in LAN und Telefon aufteilen. Ich gehe mal davon aus, dass man die 2>> Ports in einer Dose auch nur für das LAN nutzen kann, oder?>> Frag mal deinen Elektriker, wie er das meint. Wenn die Duplex-Dose mit> nur 1 Cat-Kabel versorgt ist kann es auch so sein, das er dann die eine> Buchse passend für LAN beschaltet und die andere passend für ISDN/S0.> Dann wäre nur einmal LAN möglich und das auch nur mit maximal 100> MBit/s.
Wenn das der Fall ist solltest du auf jeden Fall auf Doppelleitungen
bestehen, das ist einfach zu wenig. Sprich 2*4*2 Adern.
Du brauchst 4 Doppeladern für Gigabit. Eigentlich wäre es sinnvoll
mindesten doppelt soviel zu legen. Sprich 4*4*2 (4 Leitung mit je 4
verdrillten Doppeladern.
Dann kannst du da einen Switch (der aber auch wieder Stromverbrauch
hat) dran hängen um auch mehrere Rechner zubetreiben. Aber mehrere
Rechner an einer 100Mbit Leitung ist schnell ein Engpass. Sprich wenn
einer eine Datei ins Nachbarzimmer kopiert und die gleichzeitig VOIP
telefonierst, kann sein das du schon Probleme bekommst.
Und es ist heute schwer zu sagen wo in 5 Jahren wieviel Anschlüsse
benötigt werden. Und eine Kabel Verbindung ist immer schneller und
sicherer als WLAN.
Rene schrieb:> Mit einer Subnetmaske 255.255.255.0 (gesezten Fall man macht ein C Netz,> von was ich bei einem privaten Netz ausgehe) sind es 254 Hosts.> Oder irre ich?
Der Wert macht schon mehr Sinn, Wenn man den Router noch abzieht wären
es 253 Geräte. .. aber man muß ja nicht Klasse.C nehmen.
Rene schrieb:>> Mit einer Subnetmaske 255.255.255.0 (gesezten Fall man macht ein C Netz,> von was ich bei einem privaten Netz ausgehe) sind es 254 Hosts.Rene schrieb:> Naja, deswegen schrieb ich "Geräte" :-)
Nein Du schriebst "Hosts" was etwas anderes ist als "Geräte" ;)
jetzt aber genug der Spitzfindigkeiten. ;) oben ging es auch um 255
was auf jeden Falle eins zu viel onder viele zu wenige war.
Ich hätte zu dieser Thematik auch noch eine Detailfrage. Ich habe ein
sehr ähnliches Setup am laufen. DSL Router/Wlan Accesspoint im Keller
und einen W-Lan Access Point unterm Dach. Diese sind natürlich so
konfiguriert das sich die Kanäle möglichst wenig überlappen. Beide sind
als ganz normale Access Points konfiguriert, also kein Repeater o.Ä. und
über Ethernet Kabel angebunden.
Meine Frage: Was ist der "richtige" Weg bezüglich der SSIDs?
Überall die gleich oder unterschiedliche?
Leider ist es so, dass sich die W-LAN Geräte im Überschneidungsbereich
nicht unbedingt automatisch im stärksten W-LAN Netz einbuchen sondern
(wenn verfügbar) immer im letzten...
Wie machen das die großen Setups, z.B. in Firmen?
Bastler² schrieb:> In jedem Stockwerk einen Access Point o. Router (als AP konfiguriert)> über LAN ("Backbone") verbunden. Das ganze auf den Kanälen 1,7 u. 13.
Wieso gerade 1, 7 und 13? Macht für mich gerade keinen Sinn.. Oder
willst du damit sagen, dass er verschiedene Kanäle nehmen muss?
Mik schrieb:> Rene schrieb:>> Mit einer Subnetmaske 255.255.255.0 (gesezten Fall man macht ein C Netz,>> von was ich bei einem privaten Netz ausgehe) sind es 254 Hosts.>> Oder irre ich?>> Der Wert macht schon mehr Sinn, Wenn man den Router noch abzieht wären> es 253 Geräte. .. aber man muß ja nicht Klasse.C nehmen.
x.x.x.0 ist die LAN-Adresse udn x.x.x.255 ist die Broadcast Adresse
(Nachricht an alle NW-Teilnehmer), heißt also, dass man in einem
Netzwerk für alle Geräte/Hosts immer nur 253 Adressen hat. Zählt man den
Router nicht dazu, bleiben also nur 252 zur Verfügung.
Micha schrieb:> Bastler² schrieb:>> In jedem Stockwerk einen Access Point o. Router (als AP konfiguriert)>> über LAN ("Backbone") verbunden. Das ganze auf den Kanälen 1,7 u. 13.>> Wieso gerade 1, 7 und 13? Macht für mich gerade keinen Sinn.. Oder> willst du damit sagen, dass er verschiedene Kanäle nehmen muss?
Also ich meine, es wird IMHO 1, 5, 9 und 13 empfohlen damit es
überlappungsfrei ist..
Micha schrieb:> "*Ab 802.11g sollten nur noch die Kanäle 1, 5, 9 und 13
1.Es gab einige Geräte, die Kanal 13 nicht empfangen können.
2.Man sollte auch daran denken, daß die meisten Leute nicht auf einer
EINSAMEN Insel leben und sich deshalb auch Geräte gegenseitig stören
könnten...
3.Da jedes zusätzliche Gerät auch DAUERND Strom braucht, sollte man
möglichst wenige zusätzliche APs aufbauen und dafür besser eine OPTIMALE
Lage für EINEN suchen, der alle Etagen abdecken kann (solange nicht
dicker Stahlbeton das verhindert). 24h*365d*0,30€*0,005kW ==>43,8 EUR
im Jahr
4.Wer Funk kennt, nimmt Kabel. Unter Sockelleistenkanal kann man
fehlende Kabel oft noch ergänzen. Mehr zu Kabel
http://www.netzmafia.de/skripten/netze/twisted.html
oszi40 schrieb:> 1.Es gab einige Geräte, die Kanal 13 nicht empfangen können.
Die gibts übrigens immer noch.
> 2.Man sollte auch daran denken, daß die meisten Leute nicht auf einer> EINSAMEN Insel leben und sich deshalb auch Geräte gegenseitig stören> könnten...
Ja, da sind viele kleine Accesspoints mit möglichst geringer Leistung
besser, denn dann passt sich das versorgte Gebiet an das Gebiet an das
man abdecken will. Idealerweise arbeitet man sogar bei 5,4 GHz weil das
(praktisch) nicht durch Wände durch geht.
> 3.Da jedes zusätzliche Gerät auch DAUERND Strom braucht, sollte man> möglichst wenige zusätzliche APs aufbauen und dafür besser eine OPTIMALE> Lage für EINEN suchen, der alle Etagen abdecken kann (solange nicht> dicker Stahlbeton das verhindert). 24h*365d*0,30€*0,005kW ==>43,8 EUR> im Jahr
OK... wenn die Stromrechnung so gering ist, dass das eine Rolle spielt,
dann kann man da optimieren.
Christian Berger schrieb:> OK... wenn die Stromrechnung so gering ist, dass das eine Rolle spielt,> dann kann man da optimieren.
43,8 EUR pro Etage? * 10 Jahre?
Davon kannst Du .... schon mal an Urlaub denken oder >800 Tafeln
billige Schokolade besorgen.
oszi40 schrieb:> 43,8 EUR pro Etage? * 10 Jahre?> Davon kannst Du .... schon mal an Urlaub denken oder >800 Tafeln> billige Schokolade besorgen.
Wenn man mal bedenkt, dass das was man damit verteilt schon rund 50 Euro
im Monat kostet, und man sich damit mehrere Tage Optimierungsarbeit
und Ärger spart, ist das alles fraglich.
Du kannst ja auch bei Didldidi kaufen:
http://www.youtube.com/watch?v=nY6G2E8dgWU
Deren "Economy Water" ist ja jetzt auch "with no bits". :)
Nochmals vielen Dank für eure sehr hilfreichen Antworten auf meine
Fragen. Habe jetzt vor auf Basis eurer Antworten wie folgt vorzugehen:
- werde zunächst den WLAN-Router (FritzBox) im Erdgeschoss oder 1. Stock
aufstellen und sehen ob ich damit eine WLAN-Abdeckung im ganzen Haus
habe.
- wenn die WLAN-Abdeckung nicht ausreicht, werde ich mit 1 oder 2 Access
Points arbeiten (Nachteile gem. Eurer Antworten: höherer Stromverbrauch,
Verlust von Bandbreite).
- ich habe gelesen, dass ich mich in beiden Varianten mit über 250
mobilen Geräten wie iPhones, Laptop, etc. über WLAN ins Internet
verbinden kann. Das stimmt doch, oder?
Noch eine letzte Frage: wenn ich den WLAN-Router im Erdgeschos oder 1.
Stock über ein LAN-Port verbinde, wie verbinde ich dann im Keller?
Telekom ( oder ähnlicher Anbieter) Anschluss über das Patchfeld mit dem
CAT-Kabel zum LAN-Port verbinden an dem dann der WLAN-Router hängt?
Danke schonmal für eure Antworten.
Gruß
Andreas
Andreas schrieb:> - wenn die WLAN-Abdeckung nicht ausreicht, werde ich mit 1 oder 2 Access> Points arbeiten (Nachteile gem. Eurer Antworten: höherer Stromverbrauch,> Verlust von Bandbreite).
Wenn Du den zusätzlichen Accesspoint mit LAN an die Fritz!Box anbindest
verlierst Du keine Bandbreite. Im Gegenteil, Du hättest sogar
prinzipiell mehr. (Ob Dir das bei typischen Internetzugängen was bringt
steht auf einem anderen Blatt)
> - ich habe gelesen, dass ich mich in beiden Varianten mit über 250> mobilen Geräten wie iPhones, Laptop, etc. über WLAN ins Internet> verbinden kann. Das stimmt doch, oder?
Ja, warum nicht?
> Noch eine letzte Frage: wenn ich den WLAN-Router im Erdgeschos oder 1.> Stock über ein LAN-Port verbinde, wie verbinde ich dann im Keller?> Telekom ( oder ähnlicher Anbieter) Anschluss über das Patchfeld mit dem> CAT-Kabel zum LAN-Port verbinden an dem dann der WLAN-Router hängt?
Naja, Du müsstest die DSL-Leitung zur Fritz!Box verlängern.
>> - ich habe gelesen, dass ich mich in beiden Varianten mit über 250>> mobilen Geräten wie iPhones, Laptop, etc. über WLAN ins Internet>> verbinden kann. Das stimmt doch, oder?>> Ja, warum nicht?
Je mehr WLAN-User sich einen Kanal teilen, desto langsamer geht es.
Wenn ein großer Hydrant mit einem 1/2" Gartenschlauch gespeist wird,
kann die Feuerwehr viele C-Rohre an den Hydranten anschließen?
Theoretisch schon. Es wird nur nicht mehr Wasser herauskommen, wie der
dünne Gartenschlauch liefert!
oszi40 schrieb:> Je mehr WLAN-User sich einen Kanal teilen, desto langsamer geht es.
Klar, aber früher hatten (moderne) Schulen eine 128 kBit Leitung für
30-100 Rechner. Dadurch dass man ja beim normalen "Surfen" immer nur
kurzzeitig Daten überträgt, war das auch damals ganz akzeptabel.
Oszi40 schrieb:
> 3.Da jedes zusätzliche Gerät auch DAUERND Strom braucht, sollte man> möglichst wenige zusätzliche APs aufbauen und dafür besser eine OPTIMALE> Lage für EINEN suchen, der alle Etagen abdecken kann (solange nicht> dicker Stahlbeton das verhindert). 24h*365d*0,30€*0,005kW ==>43,8 EUR> im Jahr
richtig ist aber:
24h*365d*0,30 EUR/kWh*0.005kW ==> 13,14 EUR im Jahr.