LED-Blitzer für Fahrrad

Persönliche Seite #3147022
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... und das aus gutem Grund. Übrigens egal, ob selbstgebaut oder 
gekauft.

Auch andere batteriebetriebene Beleuchtungen sind an Fahrrädern nicht 
zugelassen -- ebenfalls aus gutem Grund, denn wie die Erfahrung zeigt, 
sind Batterien oder Akkus im Ernstfall (sprich: wenn's dunkel wird, und 
mit dem Rad aber noch eine Fahrt ansteht) leer.

Es gibt zwar Leute, die es hinbekommen, ihre Batterien/Akkus aufzuladen 
und ausreichend oft zu prüfen, aber wenn man sich an eine beliebige 
Straßenkreuzung (zum Beispiel) in der Berliner Innenstadt stellt, ist 
die Anzahl derer, deren eingeschaltete Beleuchtung nur noch mit einem 
Nachtsichtgerät wahrnehmbar ist, deutlich überwiegend.

Das Problem Batterie-/Akkubeleuchtung gibt es an Fahrrädern aber auch 
gar nicht; wozu wohl haben Fahrräder einen Dynamo? Und wenn der miese 
Seitenläuferdynamo nichts taugt, wird er halt durch einen Nabendynamo 
ersetzt.
Gast #3147400
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Auch andere batteriebetriebene Beleuchtungen sind an Fahrrädern nicht
> zugelassen

Mit Aussnahme beim Rennrad. Blinken dürfen sie aber trotzdem nicht. Wie 
oft habe ich beinahe einen über den Haufen gefahren weil er die scheiss 
Blitzdinger hatte. Am besten noch bei Regen und schwarze Kleidung.
Die sieht man dann nur im letztem Moment.

Auch von meiner Stelle. Lass es, dann lebst Du länger.
Gast #3147404
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Ich schrieb:
> Blinken dürfen sie aber trotzdem nicht. Wie
> oft habe ich beinahe einen über den Haufen gefahren weil er die scheiss
> Blitzdinger hatte.

und du glaubst wirklich wenn du nicht mal ein Blinkens Lichts sieht, das 
du ein dauerleuchten siehst?

Warum fahren wohl Krankenwegen und Polizei mit Blinklicht rum, wenn man 
es so schlecht sieht?
Gast #3147415
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Peter II schrieb:
> Warum fahren wohl Krankenwegen und Polizei mit Blinklicht rum, wenn man
> es so schlecht sieht?

Weil man damit rechnet (und meistens klingt ja noch das Martinshorn).

Peter II schrieb:
> und du glaubst wirklich wenn du nicht mal ein Blinkens Lichts sieht, das
> du ein dauerleuchten siehst?

Nun, in den letzten 25 Jahren habe ich noch kein Fahrrad-Fahrer 
übersehen. Und ja, das meine ich.
#3147420
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> (zum Beispiel) in der Berliner Innenstadt stellt, ist
> die Anzahl derer, deren eingeschaltete Beleuchtung nur noch mit einem
> Nachtsichtgerät wahrnehmbar ist, deutlich überwiegend.

Wie, bei euch gibts Fahrradfahrer die MIT Licht fahren?
Ist bei uns anders.
Ich habe mal aus Spass gezählt: Winter, dunkel, nass und sch.. Sicht.
von 10 Fahrradfahrern hatte genau EINER das Licht an, mit Licht 
ausgerüstet waren glaube ich 6 wobei ich nicht weiss obs kaputt war.

In Heidelberg ist es noch schlimmer. Etwa 30.000 fahrradfahrende 
Studenten in einer Stadt die nicht größer ist als ein Berliner Bezirk, 
aber starken Durchgangsverkehr hat. Wenn du da abends mit dem Auto 
unterwegs bist stehst du schon fast mit 2 Beinen im Knast. :-((
Persönliche Seite #3147422
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Ich schrieb:
> Wie oft habe ich beinahe einen über den Haufen gefahren weil
> er die scheiss Blitzdinger hatte.

Wenn sie blinken und das mit ausreichender Helligkeit tun, solltest Du 
dringend Deinen Augenarzt besuchen.

Ärgerlicherweise blinken die Dinger aber oft nur noch so funzelig, daß 
man einen Restlichtverstärker benötigt, um feststellen zu können, ob sie 
gerade leuchten ...
Gast #3147424
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Von:

http://fahrradzukunft.de/1/warum-blinkis-mist-sind/

Nachteil 1: Ortung im Verkehr

Die Standard-Verkehrssituation: Ein Auto nähert sich von hinten. 
Anforderung ans Rücklicht: Der Autofahrer soll erkennen, dass da ein 
Fahrzeug ist. Aber das nutzt nur, wenn er auch jederzeit wahrnehmen 
kann, wo genau es gerade ist, wohin es sich relativ (z.B. seitlich) 
bewegt und was es überhaupt ist, z.B. wie breit.

Mit einem konstant leuchtenden Rücklicht ist das problemlos möglich. Bei 
einem blinkenden Rücklicht wird es viel schwieriger, das Fahrrad und 
seine Bewegungsrichtung zu orten. Außerdem strengt die Blitzerei den 
Betrachter an, was Aufmerksamkeit bindet, die der Autofahrer besser in 
die Beobachtung der Verkehrssituation investiert hätte.

Die Verwirrung des Überholenden oder hinterher fahrenden Autofahrers 
dürfte der Sicherheit des Blinki-Users abträglich sein: Das 
Zusatzrisiko, über den Haufen gesemmelt zu werden, weil man doch 
woanders, etwa weiter links, war als die Disco-Flash-Illusion 
vorgaukelte, oder weil der Autler durch die Blinkablenkung einen anderen 
Verkehrsteilnehmer zu spät bemerkt, dem er nun in Richtung Fahrrad 
ausweicht, kann ich nicht einschätzen – aber ich denke, es existiert. 
Ich stütze mich hier nur auf meine subjektive Wahrnehmung (passend, weil 
Sehen eben kein objektiver Vorgang ist). Mit diesen Beobachtungen bin 
ich aber nicht allein. Wer mal nach Forschungsergebnissen zur 
Wahrnehmung zeitlich unterbrochener Bilder gräbt, Stichworte etwa 
Wechselblindheit oder sakkadisches Sehen…
Gast #3147426
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Ich schrieb:
> Peter II schrieb:
>> Warum fahren wohl Krankenwegen und Polizei mit Blinklicht rum, wenn man
>> es so schlecht sieht?
>
> Weil man damit rechnet (und meistens klingt ja noch das Martinshorn).

denn rechne doch einfach mit Radfahrern.

Das Martinshorn wird nur im Kreutzungsbereich eingeschaltet, sehr große 
Stecken sind sie ohne unterwegs. (kommt mir zumindest so vor)
Gast #3147433
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Ich schrieb:
> Außerdem strengt die Blitzerei den
> Betrachter an, was Aufmerksamkeit bindet, die der Autofahrer besser in
> die Beobachtung der Verkehrssituation investiert hätte.

naja damit ist zumindest klar, das ein blinklicht mehr gesehen wird als 
ein deuerlicht. Aber es sehr schwer einzuschätzen ist.

Wenn jemand ein Blinklicht nicht sieht, dann sieht er auch ein 
dauerlicht nicht. Er kann sich nur damit rausreden das er wegen dem 
geblinke abgelenkt war.
#3147436
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Peter II schrieb:
> Das Martinshorn wird nur im Kreutzungsbereich eingeschaltet, sehr große
> Stecken sind sie ohne unterwegs. (kommt mir zumindest so vor)

Die Straßenverkehrsordnung sagt dazu (Auszug aus Wikipedia):
"Blaulicht alleine ohne Einsatzhorn (Martinshorn) „darf nur von den 
damit ausgerüsteten Fahrzeugen und nur zur Warnung an Unfall- oder 
sonstigen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder bei der Begleitung von 
Fahrzeugen oder von geschlossenen Verbänden verwendet werden“ (siehe § 
38 Abs. 2 StVO). Eine Einsatzfahrt ohne Einsatzhorn ist also zulässig, 
erfordert aber vom Fahrer eine noch höhere Aufmerksamkeit, weil die 
übrigen Verkehrsteilnehmer das rein optische Signal wesentlich 
schlechter wahrnehmen können. Sie sind außerdem nicht verpflichtet, 
freie Bahn zu schaffen."
Gast #3147437
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Ich schrieb:

> Nun, in den letzten 25 Jahren habe ich noch kein Fahrrad-Fahrer
> übersehen.

außer denen die du übersehen hast ;)

> Und ja, das meine ich.

ich nicht. ich fahre ausschließlich rad und sogar eine superhelle 
dauerbeleuchtung, mein kollege nannte sie 
"starfighter-landescheinwerfer", wird "übersehen" (oder ignoriert, 
machmal kommts mir so vor).

als alter biologensepp weiß ich das unsere optische wahrnehmung viel 
stärker auf bewegung reagiert als auf statische objekte - also ist 
blinken wirksamer als dauerleuchten (was btw durch "nervt" exzellent 
bestätigt wird).
Gast #3147447
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Ich schrieb:
> . Was
> denkst Du wohl, weshalb die Blinkdinger verboten sind? Aus Spass?

nein. genau aus dem Grund der oben genannt wurde. Sie sind schwer zu 
lokalisieren. Aber sie werden gesehen!

Ich ich gebe selber zu. ich fahre auch blinkend rum. Lieber nervend als 
übersehen werden.
Gast #3147453
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Wie Rufus schon sagte, wenn sie ordentlich Hell sind, sieht man die 
auch. Das Problem sind die billigen kleinen. Die kaum leuchten, die 
sieht man wirklich erst im letzten Moment. Wobei ich von ausserorts (CH) 
spreche, bei 80km/h. Innerorts ist das eh kein Problem.
Gast #3147488
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Warum eigentlich nicht beides kombinieren? Also ein übliches Dauerlicht 
welches durch etwas hellere LEDs überblitzt wird? Würde den Nervfaktor 
zwar nicht unbedingt verringern, aber wäre ortbar und auffällig.

Jemand, der sein Dauerlicht immer als ausreichend empfunden hat...
Gast #3147491
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ktt schrieb:
> Warum eigentlich nicht beides kombinieren? Also ein übliches Dauerlicht
> welches durch etwas hellere LEDs überblitzt wird? Würde den Nervfaktor
> zwar nicht unbedingt verringern, aber wäre ortbar und auffällig.

schon lange umgesetzt, bei mit tuts ein tiny seine arbeit und das ist 
eines der "blink Programme" die auswählbar sind.
Gast #3147492
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Hi,
so wie einige hier schreiben hat man ja fast das Gefühl, die (ihnen 
bekannten) blinkenden Fahrradleuchten hätten Frequenzen von weniger als 
einem Herz. Meiner Erfahrung nach beträgt die Blinkfrequenz dieser 
Leuchten (normalerweise blinkt auch nur die Rückleuchte) ca. 5 bis 10Hz. 
Bis auf den Einwand das diese Stroboskopartigen Rückleuchten die 
Aufmerksamkeit auf sich ziehen (was in diesem Fall durchaus gewollt ist) 
kann ich die anderen genannten Nachteile nicht nachvollziehen. Zum Thema 
verbot in D - ich weiß nicht was hier genau erlaubt ist und was nicht, 
jedoch hab ich neben ‘blinkenden‘ Rückleuchten bei Autos diese auch 
schon mehrfach vormontiert bei Fahrrädern gesehen (nicht batterie- oder 
akku-betrieben,  im Bau- oder Supermarkt sowie beim Fahrradhändler).
Persönliche Seite #3147503
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Sascha schrieb:
> so wie einige hier schreiben hat man ja fast das Gefühl, die (ihnen
> bekannten) blinkenden Fahrradleuchten hätten Frequenzen von weniger als
> einem Herz.

Es gibt genügend, die mit Blinkfrequenzen um 2 Hertz arbeiten. Das ist 
entschieden zu langsam.

Warum aber soll ein Fahrradrücklicht überhaupt blinken? Leuchten, 
ausreichend hell, das reicht völlig.
#3147591
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Ich schrieb:
>> Wie oft habe ich beinahe einen über den Haufen gefahren weil
>> er die scheiss Blitzdinger hatte.
>
> Wenn sie blinken und das mit ausreichender Helligkeit tun, solltest Du
> dringend Deinen Augenarzt besuchen.

Meine Erfahrung: Wenn man bei fast völliger Dunkelheit nur so ein 
Blinkdings vor sich sieht, kann man die Entfernung nicht mehr 
einschätzen und unabhängig von der Helligkeit - auch mit zwei gesunden 
Augen.

Deswegen: Wem sein Leben lieb ist, der läßt die Finger von solchem Mist.
#3147691
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Peter II schrieb:

>> Was denkst Du wohl, weshalb die Blinkdinger verboten sind? Aus Spass?

> nein. genau aus dem Grund der oben genannt wurde. Sie sind schwer zu
> lokalisieren. Aber sie werden gesehen!

> Ich ich gebe selber zu. ich fahre auch blinkend rum. Lieber nervend als
> übersehen werden.

Da die Blinkleuchten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, muss ich
gezielt "weggucken" (genauso, wie ich bei Entgegenkommern mit
blendendem Fernlicht gezielt "weggucken" muss). Deshalb ist das
Blitzlicht am Fahrrad für den Fahrer kontraproduktiv. Beim Blink-
licht der Vorrangsfahrzeuge ist das anders. Erstens sieht man das
wesentlich seltener und zweitens sieht man das Blinken als Reflex
schon dann, wenn das Fahrzeug weit hinter einem ist, was bei Vorrang-
fahrzeugen ja auch sinnvoll ist. Der einzige "Fehler" in der STVZO
ist m.E., das man blaues Blinklicht benutzt, weil Blau grundsätzlich
schlechter als andere Farben zu erkennen ist. In Flugzeugcockpits
sind blaue Warnleuchten jedenfalls eindeutig nicht zugelassen.
Gruss
Harald
#3147751
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Harald Wilhelms schrieb:
> Der einzige "Fehler" in der STVZO
> ist m.E., das man blaues Blinklicht benutzt, weil Blau grundsätzlich
> schlechter als andere Farben zu erkennen ist. In Flugzeugcockpits
> sind blaue Warnleuchten jedenfalls eindeutig nicht zugelassen.

Wenn du die blauen Lichter von der Rennleitung oder KTW auch nur 
ansatzweise nicht sofort erkennst: Vielleicht bist du farbenblind. 
Gerade weil sie blau sind, stechen die sofort herraus.
Blau erkennt man schon gut. Allerdings ist es beim Cockpit nicht gut, 
blau und rot zu mischen (macht(e) VW gerne), da hier das Auge eine 
andere Adaption hat (oder so ähnlich, ganz exakt kann ich die Begründung 
jetzt nicht wiedergeben.)
#3147987
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Udo Schmitt schrieb:

> Wie, bei euch gibts Fahrradfahrer die MIT Licht fahren?
> Ist bei uns anders.
> Ich habe mal aus Spass gezählt: Winter, dunkel, nass und sch.. Sicht.
> von 10 Fahrradfahrern hatte genau EINER das Licht an, mit Licht
> ausgerüstet waren glaube ich 6 wobei ich nicht weiss obs kaputt war.
>
> In Heidelberg ist es noch schlimmer. Etwa 30.000 fahrradfahrende
> Studenten in einer Stadt die nicht größer ist als ein Berliner Bezirk,
> aber starken Durchgangsverkehr hat. Wenn du da abends mit dem Auto
> unterwegs bist stehst du schon fast mit 2 Beinen im Knast. :-((

Anekdote:

Wir waren ca 1990 im Winter in Peking. Wie schon Katie Melua feststellte 
"There are nine million bicycles in Beijing": ja, uns kam es auch so 
vor.

Wir standen also mit unserem Tourbus an einem Werktag gegen 22:00 Uhr an 
einer Kreuzung mit kombinierte Rad- und Kraftfahrzeugbetrieb. Die 
Fahrphase für Räder ging los, in der alle Radfahrer gleichzeitig 
Vorfahrt erhielten. Horden von Radfahrern (es waren sicherlich mehrere 
hunderte) steuern auf dieser Kreuzug alle gleichzeitig aufeinander zu, 
als ob sie einem riesigen Fahrad-Haufen auftürmen wollen. Es löste sich 
unverständlicherseise alles auf, und alle fuhren nach passieren der 
Kreuzung in ihre gewünschte Richtung. Keine Ahnung wie die miteinander 
kommuniziert haben.

Das für uns total unfassbare jedoch war: Kaum eines der Fahrräder hatte 
eine Beleuchtung! Unser chinesischer Reiseleiter erläuterte: Das wäre 
genau so unüblich wie eine Beleuchtung am Kinderwagen. Außerdem gäbe es 
so gute Straßenlampen, da brauchte man zusätzliche keine Fahrrad-Lampen, 
um die Straße zu beleuchten. Die Autos haben ja auch schon zusätzliche 
Lampen, also wofür sollte das gut sein?
#3148347
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Na Prima,
Blitzlichter sind anstrengend ergo man muss sich mehr konzentrieren und 
Aufmerksamkeit binden also alles super?

Das ist ja wunderbar für den Blitzer, das er alle Aufmerksamkeit bindet 
(und gleich mal Betrachter mit stört/anstrengt), wenn er alleine im 
Straßenverkehr unterwegs wäre.

Von Epilepsieanfälligen wollen wir dann ja auch gar nicht reden, die 
fahren ja meist nicht selber sind aber trotzdem auch unterwegs, 
Beifahrer, Fussgänger etc.


Blaulicht muss ja auch für Rot/Grün-Beeinträchtigte und andere sichtbar 
sein, das wär dann ja nur Licht grau/weiß. Gelb ist schon mit ollen 
Scheinwerfern und Transportwarnleuchten belastet. Da bleibt auf dem 
vereinfachten Farbspektrum der Grundfarben nicht mehr allzuviel Auswahl.
#3148383
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Dave B. schrieb:
> Das ist ja wunderbar für den Blitzer, das er alle Aufmerksamkeit bindet
> (und gleich mal Betrachter mit stört/anstrengt), wenn er alleine im
> Straßenverkehr unterwegs wäre.
>
> Von Epilepsieanfälligen wollen wir dann ja auch gar nicht reden,

Mir wäre neu, dass jemand wegen einer Fahrradrückleuchte einen 
Epilepsieanfall bekommen hätte. Kannst du deine Quelle nennen? Sicher 
nicht!

> Blaulicht muss ja auch für Rot/Grün-Beeinträchtigte und andere sichtbar
> sein,

Blau ist es, weil es im letzten Krieg nicht so einfach zu orten war. 
Deshalb sind die sogenannten Tarnlichter auch blau. Blaues Licht ist 
nicht so weit sichtbar, weshalb ein Fahrzeug mit blauem Tarnlicht 
beispielsweise nicht aus großer Entfernung zu orten ist. Das Geblinke 
ist erst nach dem Krieg gekommen. Besser wäre sowieso ein zweifarbiges 
Warnlicht, wie zum Beispiel rot-blau bei den amerikanischen 
Kriegstreibern.
#3148492
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Harald Wilhelms schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>
>> Mir wäre neu, dass jemand wegen einer Fahrradrückleuchte einen
>> Epilepsieanfall bekommen hätte.
>
> Bei Fahrradrücklichtern vermutlich nicht, es sei denn, man hält sie
> dicht ans Auge.

Alles Spekulation!

> Das blaue Blitzlicht der Alarmfahrzeuge, speziell,
> wenn es sich um echtes Blitzlicht handelt, kann schon Anfälle
> hervorrufen.

Quelle für diese Hypothese? Muss man sich dafür erst mit dem Gesicht an 
das Blaulicht lehnen?

Dann verbieten wir am besten erst mal die Martinshörner, denn die 
dürften mehr Herzinfarkte verursachen, als die Blaulichter 
Epilepsieanfälle!
#3148531
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Andi $nachname schrieb:

> Muss man sich dafür erst mit dem Gesicht an das Blaulicht lehnen?

Da reichen auch mehrere Meter Entfernung.

> Dann verbieten wir am besten erst mal die Martinshörner, denn die
> dürften mehr Herzinfarkte verursachen, als die Blaulichter
> Epilepsieanfälle!

Das ist natürlich eine mehr als vage Vermutung. Da würde ich eher
Hörschäden in grosser Nähe der Tonerzeuger vermuten.
Gruss
Harald
#3148902
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>>> Bei Fahrradrücklichtern vermutlich nicht, es sei denn, man hält sie
>>> dicht ans Auge.
>>
>> Alles Spekulation!
>
> Du redest einen Quark, daß sich die Balken biegen. Ich hoffe, du
> schaffst es auf deine alten Tage noch irgendwann, einfach mal Google zu
> benutzen, bevor bei dir der "Alle außer mir sind alle Idioten"-Reflex
> einsetzt...

Ja ja, Google und so.

Nenn doch einfach mal einen einzigen Link, der auch nur ansatzweise (sol 
heißen irgendwie verifizierbar/nachprüfbar) den Nachweis erbringt, dass 
Fahrradrücklichter Epilepsieanfälle auslösen würden. Nur einen EINZIGEN 
Link!
Gast #3149002
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Naja Andi, es ist in der Tat so, das solche Anfälle durch Blitze 
ausgelöst werden (können).  Da hat Uhu völlig recht. Daran gibt es wenig 
zu rütteln. Da spielt es aber auch keine Rolle was blitzt.

Ob das jemals bei einem Fahrradblitz geschehen ist, weiss ich aber 
nicht.

Grüsse,
R.

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